Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

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Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

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Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

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Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.

Ich bin einer von 25 "LinkedIn Top Voices"

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Worüber sie spricht: Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Mobilitätswandel – weg vom privaten Pkw hin zu geteilter, nachhaltiger und öffentlicher Mobilität, die für alle zugänglich und bezahlbar ist. “Auf dem Weg zu dieser Vision halte ich Diversität und neue Arbeitsformen für unerlässlich, nicht zuletzt, weil das Fehlen dieser Säulen Dinge wie den Dieselskandal erst ermöglicht hat”, sagt Diehl. Wem sie am liebsten auf LinkedIn folgt: Den Wandel, den SAP-Personalchef Cawa Younosi in Deutschland vorantreibt, findet sie “hoch inspirierend, auch wegen des Humors, den er dabei immer wieder beweist”. Ihre journalistische Quelle für inspirierende Geschichten rund um Rolemodels ist Carina Kontio vom Handelsblatt.

Ein Jahr She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung

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She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung<. Es ist soeben ein Jahr alt - mein neues Leben. Das ich nur noch in Lifebalance lebe. Endlich so, wie es mir und eben auch "den anderen" gefällt. Ich habe das gemacht, was alle >Karriere< nennen. Habe viel Geld verdient, war mit Menschen mit hohem Statusdenken und -anspruch beruflich tätig, hätte Dienstwagen fahren können und Unmengen an Dienstreisen, habe Ehrenämter ausgeübt, um auch andere Dinge voranzubringen. Es war sicher nicht immer ein komisches Gefühl, aber eines, das in den letzten Jahren wuchs: "Passt das zu mir? Ist das das Umfeld, in das ich passe?" Denn es bedarf beider Seiten, damit eine Beziehung toll ist, beide Beteiligten wachsen und einander in Offenheit und Wertschätzung auch in schlechten Zeiten begegnen. Und manche Beziehung gerät eben auch an ein Ende. So war das bei mir. Ganz ohne Vorwürfe, sondern einfach als Feststellung: All das, was ich tue, passt nicht in das herkömmliche Konzept der Erwerbstätigkeit. Ich habe innegehalten und nachgedacht. Und war mir schnell sicher: In der Mobilität am Wandel mitzuarbeiten, DAS soll mein Zentrum bleiben. Aber nicht mehr in Vollzeit, sondern mit Flexibilität für all das, was mich sonst noch umtreibt.

Der 1. Women in Mobility Summit in Frankfurt

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Zwei tolle, wenn auch leider zeitlich unterbrochene Tage in #Frankfurt liegen hinter mir. Was Coco Heger-Mehnert, Sophia von Berg und Anke Erpenbeck da innerhalb von kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, ist enorm wichtig für eine größere #Diversität unserer Branche. 2.000 Frauen sind bei Women in Mobility mittlerweile virtuell vernetzt, es gibt diverse Hubs und Veranstaltungen. Die größte mit 180 Frauen und acht Männern wie Helge Thomas, Thijs Lucas und Daniel Bogdoll liegt gerade hinter mir. #WiMSummit

Her mit dem Quereinsteiger:innen! Weg mit dem Qualifizierungswahn!

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Mein Podcast führt mich mit inspirierenden Frauen zusammen, die jede auf ihre Weise die Mobilität der Zukunft mit den Füßen in der Gegenwart gestaltet. Keine von ihnen ist technikverliebt in bestimmte Fahrzeugtypen, Zukunftsszenarien oder ohne Wertschätzung für den öffentlichen Nahverkehr. Alle eint die Vision, dass auch zukünftig ALLE mitgenommen werden, durch ein noch zu schaffendes Gesamtsystem, in dem jede Form der Mobilität ihre Berechtigung hat – solange sie die Freiheit anderer nicht einschränkt oder über die Maße Umweltbelastung nach sich zieht.

#12 #SheDrivesMobility mit Svea Raßmus von der Deutschen Bahn

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Alle 14 Tage eine neue Folge #SheDrivesMobility. Und jedes Mal wieder eine neue Facette von #Mobilität. Was ist das? Es machte 2018 fast vier Milliarden Umsatz, hat an bestimmten Tagen mehr als 2.600 Anfragen und 250.000 Social Media Anfragen? Hmm? Eine der größten deutschen E-#Commerce-Plattformen ist die von Deutsche Bahn! Svea Raßmus leitet dort unter anderem die #Onlineredaktion.

Der Kampf gegen Sexismus braucht alle Stimmen - nicht nur die der Betroffenen

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Der aktuelle ZEIT-Artikel wirft hohe Wellen in den sozialen Netzwerken. Viele männliche Reaktionen sind ungläubig, (zu) viele Frauen können nachvollziehen, was Betroffene im Artikel beschreiben. Noch deutlicher wird die Print-Ausgabe des Wochenmagazins, die ihre Wirtschaftsseite komplett mit Zitaten von Frauen bestückt, die aus ihrem beruflichen Alltag stammen. Ich finde es fantastisch, dass erstens so umfänglich zu dem Thema recherchiert und 1.500 Frauen befragt wurden, und zweitens, dass dieses Thema so prominent im richtigen Umfeld platziert wird. Bewusst nicht im Gesellschafts-Teil, sondern in der Wirtschaft.

Raus aus der Komfortzone?!

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Ein paar Gedanken dazu, wie schwer es uns manchmal noch fällt - allen voran mir selbst - Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Sich nicht anzumaßen, ihr Verhalten oder Leben ganzheitlich beurteilen zu können. Sondern offen zu sein dafür, dass es Gründe gibt, die uns nicht bekannt sind. Dass Menschen agieren, und wir das nicht verstehen - weil sie eben anders sind als wir. Wir alle wollen Diversität, um erfolgreich zu sein. Aber der Weg dorthin ist manchmal echt anstrengend. Das darf er aber auch sein. Wir sollten viel öfter darüber sprechen, was uns unterscheidet und andere Blickwinkel kennenlernen. Ich glaube fest daran, dass es dann allen leichter fallen würde, "echt"​ zu sein.