#NewWork

“Die Klimakrise war nicht im Lockdown” – Panel auf der RegioSignale

Das Jahr 2020 hat weltweit überrascht und auch den ÖPNV vor große Herausforderungen gestellt. In diesen außergewöhnlichen Zeiten wollten Bahnunternehmen mit ihren Mitarbeiter:innen in Verbindung bleiben. Mit der RegioSignale #digital wurde ein Raum geschaffen, in dem die Nahverkehrsbranche inspiriert, mit den Branchenvertretern diskutiert und neue Ansätze realisiert werden sollte. Die Zukunft gemeinsam – dieses Mal virtuell und mit einer Einladung an mich zu einem Panel zur Klimarelevanz.

Webinar “Zurück in den Alltag”: Sicherheit im ÖPNV und die Rolle neuer Rufbus-Konzepte

Fakten versus gefühlte Sicherheit. Die Auslastung im ÖPNV ist aktuell immer noch nicht mal auf 50 Prozent der pre-Corona Niveau angekommen. Das liegt nicht nur an den Menschen, die nicht mehr pendeln, weil sie im Homeoffice bleiben können, sondern auch an den irrationalen Ängsten, die geschürt werden. Farüber habe ich mich in einem door2door-Webinar mit Expert:innen unterhalten.

UML – das Urban Mobility Lab in Stuttgart – Keynote

Das Projekt UML wird im Rahmen der Förderlinie 2 “Lehr- und Lernlabore” des Förderprogramms „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Unterstützt wird die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformate sowie des forschungs- und projektbezogenen Lernens, um zu einem nachhaltigen Studienerfolg zu verhelfen und um einen multiperspektivischen Blickwinkel sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Ich war zu Gast auf der Abschlussveranstaltung – mit einer Keynote.

Wrap Up „Webinare Taxi Driving Innovation”

Verkehrswende ist ein Teamprojekt, dessen Ziel – klimagerechte Mobilität – nur gemeinsam erreicht werden kann. Mein Ziel wiederum ist es, die lokalen Player, die sich in der Vergangenheit durchaus auch mal gern als Konkurrenz betrachtet haben, davon zu überzeugen, dass Teamwork stets auch Mehrwerte für alle bedeutet. Warum? Weil ich nicht möchte, dass meine regionale Mobilität von gesichtslosen Konzernen aus den USA oder China gesteuert wird, weil ich möchte, dass die Wertschöpfung dieser Mobilität, die alles jenseits des privaten PKWs umfasst, vor Ort verbleibt.

Klimakrise – Autokrise

Ich möchte vorweg sagen, dass es mir stets wichtig ist, wie wir unsere Sprache benutzen, denn sie schafft Realität – oder eben auch scheinbare Realität. Ich habe großes Misstrauen, dass in der Pandemie, die uns meiner Einschätzung noch länger begleiten und einschränken wird, Narrative geschaffen werden, die wir glauben, wenn wir die Fakten dahinter nicht hinterfragen.
Ich höre das Narrativ
„die Autoindustrie muss aus der Krise geholt werden“
(mit Geld, das nicht ihr eigenes ist)
wieder öfter, weil die politische Sommerpause sich dem Ende zuneigt.
Und dieses Narrativ möchte ich in einen größeren Kontext setzen.

#Autokorrektur – was ist das eigentlich?

Katja, was meint eigentlich deine #Autokorrektur?
Hasst du Autos und Menschen, die in Autos sitzen? Das Zweite kann ich deutlich verneinen, weil sich für mich die Nähe zu einem Menschen nicht über die Art seiner Mobilität definiert. Aber ich bin schon sehr bestürzt, wie sehr wir unsere Fahrgastzellen und Autoplätze über die Begegnung mit anderen Menschen und über die eigene Bewegung qua Muskelkraft stellen. Gern erkläre ich dir daher, was ich mit #Autokorrektur meine und was meine Vision, mein Zielbild ist. Fangen wir doch einmal mit diesem Sehnsuchtsort an.