Interview im Tagesspiegel Background

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Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die "unangemessene Geschwindigkeit" anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Die vier Finalist:innen meiner Januarchallenge stehen fest

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Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die "unangemessene Geschwindigkeit" anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Es gibt keine Argumente gegen Höchstgeschwindigkeit

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Ein Jahr liegt zwischen diesen beiden Statistiken bei Twitter. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten? - Die klare Entscheidung, an das Gute und Positive zu glauben, auch wenn es Manipulationsversuche gab, die ich zu spät erkannte. - Unzählige tolle Menschen, mit denen ich mittlerweile on- und offline in engem Austausch stehe, obwohl sie sich für andere Dinge engagieren, aber mit mir am gleichen Ziel arbeiten: Ein Dasein im #HauptberufMensch. 🙏 Ich empfinde bei allen Tälern auf diesem Weg große Demut und Herzenswäme ob dieses Privilegs. Ich bin gerne mit diesen Menschen #Possibilistin.

Moderation auf der REBOOT2020 - "Better mobility"

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Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media - also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn - dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein - auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.

Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

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Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

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Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

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Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.

Ich bin einer von 25 "LinkedIn Top Voices"

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Worüber sie spricht: Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Mobilitätswandel – weg vom privaten Pkw hin zu geteilter, nachhaltiger und öffentlicher Mobilität, die für alle zugänglich und bezahlbar ist. “Auf dem Weg zu dieser Vision halte ich Diversität und neue Arbeitsformen für unerlässlich, nicht zuletzt, weil das Fehlen dieser Säulen Dinge wie den Dieselskandal erst ermöglicht hat”, sagt Diehl. Wem sie am liebsten auf LinkedIn folgt: Den Wandel, den SAP-Personalchef Cawa Younosi in Deutschland vorantreibt, findet sie “hoch inspirierend, auch wegen des Humors, den er dabei immer wieder beweist”. Ihre journalistische Quelle für inspirierende Geschichten rund um Rolemodels ist Carina Kontio vom Handelsblatt.

Ein Jahr She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung

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She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung<. Es ist soeben ein Jahr alt - mein neues Leben. Das ich nur noch in Lifebalance lebe. Endlich so, wie es mir und eben auch "den anderen" gefällt. Ich habe das gemacht, was alle >Karriere< nennen. Habe viel Geld verdient, war mit Menschen mit hohem Statusdenken und -anspruch beruflich tätig, hätte Dienstwagen fahren können und Unmengen an Dienstreisen, habe Ehrenämter ausgeübt, um auch andere Dinge voranzubringen. Es war sicher nicht immer ein komisches Gefühl, aber eines, das in den letzten Jahren wuchs: "Passt das zu mir? Ist das das Umfeld, in das ich passe?" Denn es bedarf beider Seiten, damit eine Beziehung toll ist, beide Beteiligten wachsen und einander in Offenheit und Wertschätzung auch in schlechten Zeiten begegnen. Und manche Beziehung gerät eben auch an ein Ende. So war das bei mir. Ganz ohne Vorwürfe, sondern einfach als Feststellung: All das, was ich tue, passt nicht in das herkömmliche Konzept der Erwerbstätigkeit. Ich habe innegehalten und nachgedacht. Und war mir schnell sicher: In der Mobilität am Wandel mitzuarbeiten, DAS soll mein Zentrum bleiben. Aber nicht mehr in Vollzeit, sondern mit Flexibilität für all das, was mich sonst noch umtreibt.

Der 1. Women in Mobility Summit in Frankfurt

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Zwei tolle, wenn auch leider zeitlich unterbrochene Tage in #Frankfurt liegen hinter mir. Was Coco Heger-Mehnert, Sophia von Berg und Anke Erpenbeck da innerhalb von kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, ist enorm wichtig für eine größere #Diversität unserer Branche. 2.000 Frauen sind bei Women in Mobility mittlerweile virtuell vernetzt, es gibt diverse Hubs und Veranstaltungen. Die größte mit 180 Frauen und acht Männern wie Helge Thomas, Thijs Lucas und Daniel Bogdoll liegt gerade hinter mir. #WiMSummit