Tagesspiegel Porträt aus "Bertha Benz 4.0" zum Weltfrauentag

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Tagesspiegel: "Wer auf in den Sozialen Medien Diskussionen zu neuer Mobilität verfolgt, kommt an ihr nicht vorbei: Katja Diehl positioniert sich bei Twitter und LinkedIn für die Verkehrswende und mischt in öffentlichen Debatten mit. Dafür bekommt sie manchmal kräftig Gegenwind. Vermutlich ein Grund, warum sie sich zurzeit eine kurze Twitter-Pause gönnt. 

Tagesspiegel zählt mich zu 20 Frauen, die die Mobilität prägen

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Dieser Text von Felix Wadewitz erschien anlässlich des Weltfrauentages im Tagesspiegel Special "Bertha Benz 4.0.". Danke für die Auswahl in das Ranking "20 Frauen, die die Branche prägen", auf die ich es als einzige "unabhängig Agierende" geschafft habe, was mich stolz macht! Hier der Text in Gänze: "Frauen prägen die Welt der Mobilität. Trotzdem sind sie in der deutschen Verkehrswirtschaft auch im Jahr 2020 noch unterrepräsentiert. Warum das ein Risiko für die Zukunftsfähigkeit ist, erfahren Sie in dieser Sonderausgabe von Tagesspiegel Background.

Proud to announce: I am one of 40 over 40: Germany´s m most inspiring women

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They have become a classic: the "30 under 30" and "40 under 40" lists. And even if nobody wants to be defined by age alone, of course, such formats are always a good opportunity to present and honour great and extraordinary women. This is what we want to do here at F10 – with a "40 over 40" list, which – with a wink – is intended to be a supplement to the ‘under 30’ and ‘under 40’ lists. You will meet very different women: board members, activists, publicists, producers, bankers. But all of them have something in common: they are committed to changing the world. They have excellent expertise in their fields. And that's why they are role models for everyone, regardless of age, across all generations.

Arbeitnehmer-Mobilität ist wichtiger Teil der Verkehrswende

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Aktuell werden eher weniger Wege zurückgelegt, weil Corona dazu beiträgt, dass sehr viele von uns Wissensarbeitenden von zuhause aus arbeiten - um andere zu schützen. Statt des ÖPNV wird oft dann doch wieder - so der Weg nicht zu vermeiden ist - das Auto gewählt. Was menschlich verständlich, für das Klima aber fatal ist. Denn gerade hat das Umweltbundesamt Zahlen für 2019 veröffentlicht, die zeigen, dass Deutschland in allen Sektoren weniger Emissionen verursacht hat - im Verkehr jedoch sind die Zahlen noch angestiegen! Mehr Zulassungen und größere Autos sorgen dafür, dass das Klima weiter belastet wird. Das darf so nicht weitergehen.

Was ich mir zum Weltfrauentag wünsche? Inklusive Mobilität!

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9 von 10 Menschen haben heute noch Vorurteile gegen Frauen. Das heißt ja...!? Genau! Auch Frauen haben Vorurteile gegen Frauen. Stützen damit in nicht unwesentlicher Weise das Patriarchat, das wir gemeinsam überwinden wollen. Ich bin daher unschlüssig, ob der Begriff #Weltfrauentag ausreichend ist. Zum einen vereinfacht er die im Patriarchat enthaltenen Konflikte auf den zwischen Mann und Frau, zum anderen zweifle ich, das mit diesem einen Tag ein deutlich anderes Bewusstsein geprägt wird. Denn: Männer leiden unter dem Patriarchat und Frauen ziehen Jungs in den Rahmenbedingungen von diesem groß. Und reproduzieren damit Probleme, obwohl wir seit Jahrzehnten diesen Feiertag begehen. Auf diese Probleme möchte ich in meinem Fachgebiet, dem Mobilitätswandel heute etwas vertiefender eingehen. Und ja: Ich nehme den #Weltfrauentag dazu als Anlass, das zu tun. Auch, um einige der blinden Flecken in der Konstruktion von Mobilität zu benennen. Denn was benannt ist, ist weniger unsichtbar.

Mein Rolemodel-Interview im Handelsblatt

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Mobilitäts-Expertin: „Das Verbiegen macht krank" Die Beraterin spricht Klartext. Katja Diehl räumt mit dem Mythos auf, dass Frauen das Spiel der Männer mitspielen müssen, um erfolgreich zu sein.Katja Diehl kommt aus Hamburg und ist Kommunikations- und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkten in neuer Mobilität, neuem Arbeiten und Diversität. Sie hält Vorträge, moderiert Events und Workshops und hostet alle 14 Tage den Podcast #SheDrivesMobility, um Frauen in der Mobilität sichtbarer zu machen. 2019 wurde die 47-Jährige zu den „25 Top Voices bei LinkedIn“ sowie zu den „100 Führungsfrauen in der Mobilitätsbranche“ gewählt.

Interview im Tagesspiegel Background

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Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die "unangemessene Geschwindigkeit" anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Die vier Finalist:innen meiner Januarchallenge stehen fest

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Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die "unangemessene Geschwindigkeit" anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Es gibt keine Argumente gegen Höchstgeschwindigkeit

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Ein Jahr liegt zwischen diesen beiden Statistiken bei Twitter. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten? - Die klare Entscheidung, an das Gute und Positive zu glauben, auch wenn es Manipulationsversuche gab, die ich zu spät erkannte. - Unzählige tolle Menschen, mit denen ich mittlerweile on- und offline in engem Austausch stehe, obwohl sie sich für andere Dinge engagieren, aber mit mir am gleichen Ziel arbeiten: Ein Dasein im #HauptberufMensch. 🙏 Ich empfinde bei allen Tälern auf diesem Weg große Demut und Herzenswäme ob dieses Privilegs. Ich bin gerne mit diesen Menschen #Possibilistin.

Moderation auf der REBOOT2020 - "Better mobility"

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Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media - also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn - dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein - auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.