#Mobilität

Mobilitätswandel: Diese „Autokorrektur“ fordert Verkehrsexpertin Katja Diehl

Verwaiste Innenstädte und leergefegte U-Bahnen: Wo tausende Pendler*innen im Stau standen, herrschte im März 2020 gähnende Leere. Unsere Mobilitätsgewohnheiten wurden in der Corona-Pandemie völlig neu geordnet – und Radfahren galt plötzlich als Mittel der Wahl, um schnell und mit Abstand zum Ziel zu kommen. Trotzdem gilt Deutschland nach wie vor als Autoland, insgesamt 47 Millionen PKW rollen auf unseren Straßen, die Elektroprämie, die auch für die umstrittenen Plug-In-Hybride gilt, wurde bis 2025 verlängert, im November wurde ein neues Hilfspaket mit einem Volumen von drei Milliarden Euro für die Autoindustrie verabschiedet. Katja Diehl ist Kommunikations- und Unternehmensberaterin aus Hamburg und fordert unter dem Hashtag #Autokorrektur ein neues Verständnis von Mobilität – das nicht nur das Auto ins Zentrum aller Konzepte stellt, sondern weiter, diverser und umweltfreundlicher gedacht ist.

Ein neues Frauennetzwerk in Österreich

Ich zitiere: “Zitate, Zahlen und Statistiken für die mangelnde Diversität in der Bahnindustrie, aus allen Perspektiven betrachtet, finden Sie hier nicht. Ob die Bahnindustrie mehr Diversität und Inklusion braucht? Diese Diskussion führen wir nicht. Diesen industrieweiten Grundkonsens setzen wir voraus.
Wir sind einen Schritt weiter. Wir blicken voraus.

Die Missionierung der letzten Zweifler über Chancengleichheit und deren betriebswirtschaftliche Vorteile überlassen wir anderen.
Aktiv gestalten wir die Bahnindustrie. Das ist unser Anspruch.”