#Female empowerment

Mein Rolemodel-Interview im Handelsblatt

Mobilitäts-Expertin: „Das Verbiegen macht krank”
Die Beraterin spricht Klartext. Katja Diehl räumt mit dem Mythos auf, dass Frauen das Spiel der Männer mitspielen müssen, um erfolgreich zu sein.Katja Diehl kommt aus Hamburg und ist Kommunikations- und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkten in neuer Mobilität, neuem Arbeiten und Diversität. Sie hält Vorträge, moderiert Events und Workshops und hostet alle 14 Tage den Podcast #SheDrivesMobility, um Frauen in der Mobilität sichtbarer zu machen. 2019 wurde die 47-Jährige zu den „25 Top Voices bei LinkedIn“ sowie zu den „100 Führungsfrauen in der Mobilitätsbranche“ gewählt.

Interview im Tagesspiegel Background

Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die “unangemessene Geschwindigkeit” anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Die vier Finalist:innen meiner Januarchallenge stehen fest

Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die “unangemessene Geschwindigkeit” anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Moderation auf der REBOOT2020 – “Better mobility”

Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media – also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn – dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein – auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.

Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war?

– Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche – im Guten wie im Schlechten.
– Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen – obwohl sie immer auch mich trifft – und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.