Katja

Tagesspiegel zählt mich zu 20 Frauen, die die Mobilität prägen

Dieser Text von Felix Wadewitz erschien anlässlich des Weltfrauentages im Tagesspiegel Special “Bertha Benz 4.0.”. Danke für die Auswahl in das Ranking “20 Frauen, die die Branche prägen”, auf die ich es als einzige “unabhängig Agierende” geschafft habe, was mich stolz macht! Hier der Text in Gänze: “Frauen prägen die Welt der Mobilität. Trotzdem sind sie in der deutschen Verkehrswirtschaft auch im Jahr 2020 noch unterrepräsentiert. Warum das ein Risiko für die Zukunftsfähigkeit ist, erfahren Sie in dieser Sonderausgabe von Tagesspiegel Background.

Proud to announce: I am one of 40 over 40: Germany´s m most inspiring women

They have become a classic: the “30 under 30” and “40 under 40” lists. And even if nobody wants to be defined by age alone, of course, such formats are always a good opportunity to present and honour great and extraordinary women. This is what we want to do here at F10 – with a “40 over 40” list, which – with a wink – is intended to be a supplement to the ‘under 30’ and ‘under 40’ lists.
You will meet very different women: board members, activists, publicists, producers, bankers. But all of them have something in common: they are committed to changing the world. They have excellent expertise in their fields. And that’s why they are role models for everyone, regardless of age, across all generations.

Arbeitnehmer-Mobilität ist wichtiger Teil der Verkehrswende

Aktuell werden eher weniger Wege zurückgelegt, weil Corona dazu beiträgt, dass sehr viele von uns Wissensarbeitenden von zuhause aus arbeiten – um andere zu schützen. Statt des ÖPNV wird oft dann doch wieder – so der Weg nicht zu vermeiden ist – das Auto gewählt. Was menschlich verständlich, für das Klima aber fatal ist. Denn gerade hat das Umweltbundesamt Zahlen für 2019 veröffentlicht, die zeigen, dass Deutschland in allen Sektoren weniger Emissionen verursacht hat – im Verkehr jedoch sind die Zahlen noch angestiegen! Mehr Zulassungen und größere Autos sorgen dafür, dass das Klima weiter belastet wird. Das darf so nicht weitergehen.

Was ich mir zum Weltfrauentag wünsche? Inklusive Mobilität!

9 von 10 Menschen haben heute noch Vorurteile gegen Frauen. Das heißt ja…!? Genau! Auch Frauen haben Vorurteile gegen Frauen. Stützen damit in nicht unwesentlicher Weise das Patriarchat, das wir gemeinsam überwinden wollen. Ich bin daher unschlüssig, ob der Begriff #Weltfrauentag ausreichend ist. Zum einen vereinfacht er die im Patriarchat enthaltenen Konflikte auf den zwischen Mann und Frau, zum anderen zweifle ich, das mit diesem einen Tag ein deutlich anderes Bewusstsein geprägt wird. Denn: Männer leiden unter dem Patriarchat und Frauen ziehen Jungs in den Rahmenbedingungen von diesem groß. Und reproduzieren damit Probleme, obwohl wir seit Jahrzehnten diesen Feiertag begehen. Auf diese Probleme möchte ich in meinem Fachgebiet, dem Mobilitätswandel heute etwas vertiefender eingehen. Und ja: Ich nehme den #Weltfrauentag dazu als Anlass, das zu tun. Auch, um einige der blinden Flecken in der Konstruktion von Mobilität zu benennen. Denn was benannt ist, ist weniger unsichtbar.

Mein Rolemodel-Interview im Handelsblatt

Mobilitäts-Expertin: „Das Verbiegen macht krank”
Die Beraterin spricht Klartext. Katja Diehl räumt mit dem Mythos auf, dass Frauen das Spiel der Männer mitspielen müssen, um erfolgreich zu sein.Katja Diehl kommt aus Hamburg und ist Kommunikations- und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkten in neuer Mobilität, neuem Arbeiten und Diversität. Sie hält Vorträge, moderiert Events und Workshops und hostet alle 14 Tage den Podcast #SheDrivesMobility, um Frauen in der Mobilität sichtbarer zu machen. 2019 wurde die 47-Jährige zu den „25 Top Voices bei LinkedIn“ sowie zu den „100 Führungsfrauen in der Mobilitätsbranche“ gewählt.

Interview im Tagesspiegel Background

Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die “unangemessene Geschwindigkeit” anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Die vier Finalist:innen meiner Januarchallenge stehen fest

Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die “unangemessene Geschwindigkeit” anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.