Es ist das eine, mehrere Stunden beratend mit Dramaturg, Regisseur und Schauspielerin zu telefonieren. Es ist etwas völlig anderes, den Film dann wirklich zu sehen – und schon in der ersten Minute Details zu entdecken, die ich mit der Crew geteilt habe. Momente, in denen ich dachte: Ja. Genau so fühlt sich das an.
So viel von dem, was Hass wirklich bedeutet, ist dort im Bild. Und so viel von mir – von einer Katja, die nicht schweigen wird. Egal wie laut sie brüllen.
Ich danke allen Beteiligten von ganzem Herzen für dieses Projekt.
Und ich bin gleichzeitig bestürzt. Bestürzt, dass ein Film, der schlicht die Realität von Hatebetroffenen zeigt – den mangelnden Schutz durch staatliche Institutionen, die Häme durch Medien und Gesellschaft – für das ZDF ein „Wagnis“ ist.
Der Programmanbieter bekommt dafür bereits jetzt Hassnachrichten. Natürlich. Weil nicht darüber gesprochen werden soll, wie systematisch Meinungsfreiheit erodiert wird – ausgerechnet von jenen, die sich „gecancelt“ fühlen und darüber in jeder Talkshow ungestört reden dürfen.
Schaltet ein. Montag. 20.15 Uhr. Und zeigt: Diese Geschichte verdient die größtmögliche Reichweite. Geht rein in die Kommentarspalten mit eurer Zustimmung, dass es mehr von dieser medialen Transparenz und Verantwortung braucht!
„Eine bessere Welt“.
Montag, 23. März, 20.15 Uhr, ZDF – und bereits jetzt in der Mediathek.


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