Katja

Wird unser Tesla-Fokus zum blinden Fleck?

Aktuell wird wohl keine Firma so sehr von deutschen Autoherstellern beäugt wie Tesla. Der bis vor nicht allzu langer Zeit noch belächelte Einzelkämpfer rund um CEO Elon Musk dringt nicht nur in brandenburgische Gefilde vor und wird vor den Toren der hiesigen OEMs Personal ködern und Batterien herstellen, er hat jüngst auch den Wert deutscher Auto-Aktien deutlich getoppt.

Arbeitsplätze zu halten, verhindert Zukunftsfähigkeit

Hohe Investitionen beim Umstieg auf die Elektromobilität und große Kostenblöcke im Angesicht der neuen europäischen CO2-Richtlinien: Daimler erschreckte jüngst die Öffentlichkeit mit der Ankündigung, vor dem Hintergrund nicht nur dieser Entwicklungen 15.000 Arbeitsplätze einsparen zu müssen. Ungeachtet der Tatsache, dass solche Vorhersagen immer etwas „diffus“ sind, möchte ich hinterfragen, ob wir in einer Welt, die sich aktuell sehr schnell transformiert, von Branchenkenner:innen oder Medien solche Schlagzeilen noch formuliert werden sollten – denn sie zeigen nur persönliche Ängste, aber nicht gesellschaftliche Chancen.

Moderation auf der REBOOT2020 – “Better mobility”

Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media – also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn – dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein – auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.

Die Causa Hopp und eine Woche Twitter-Pause

Die Causa #Hopp und wie Männer mir wertschätzend die Welt erklären. Ein Thread bei Twitter. ICH schreibe über Fußball. Oder doch über Rassismus. Zum Hintergrund für Jene, die sich jetzt fragen: Was reitet Katja? Schaut sie jetzt doch Bundesliga!? Wegen Schmähungen durch Anhänger des FC Bayern war am Samstag die Partie der Münchner bei der …

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Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war?

– Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche – im Guten wie im Schlechten.
– Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen – obwohl sie immer auch mich trifft – und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

Was bedeutet die “Brandrede”​ von Herbert Diess für VW – und die Branche?

Ich habe mir die Rede von Herbert Diess im Wortlaut durchgelesen. Ein wenig tat ich mich nach den ersten Meldungen über diese schwer, sie wie viele andere als “phänomenal” zu bezeichnen, da sie für mich eher logisch für einen Manager ist, der erfolgreich Business machen möchte: Er erkennt den Wandel seiner Branche an und motiviert seine Mitarbeitenden, diesen aktiv mitzugestalten. In Sachen VW mit ganz klarem Appell zum Mut und zur Geschwindigkeit, da Klimakrise und Digitalisierung diese Entwicklung treiben – und dieser Konzern wie viele andere sie nicht intrinsisch motiviert schon längst angestoßen hat.