Einträge von Katja

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Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Autos ist nicht zukunftsgestaltend

Ferdinand Dudenhöffer hat im ZEIT-Bereich “Weltwirtschaft” heute einen Gastbeitrag veröffentlicht: “Setzt die Mehrwertsteuer auf Autos aus!” Schon zuvor war er mit dieser Idee präsent gewesen, ich hatte ihn mehrfach auf Twitter darauf angesprochen, dass ich diesen Ansatz für falsch halte – er verwies darauf, dass er nicht nur Autos meine, sondern zum Beispiel auch die Anschaffung von Möbeln. Ich persönlich habe noch nie 10.000 Euro oder mehr dafür ausgegeben, bin aber vielleicht auch nicht Zielgruppe seines Vorschlages. Zum Hintergrund: Dudenhöffer arbeitet seit dem 1. März 2020 am Institut für Customer Insight (ICI-HSG) an der Universität St. Gallen und ist Gründer und Direktor des CAR – Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. Sein Ansatz:

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Wirksam trotz Krise – mit einem Publikum im Homeoffice

Gerne möchte ich mit diesem Artikel meine Erfahrungen teilen, wie ich mit dieser Situation der “gesellschaftlichen Vollbremsung” umgehe. Denn auch mich hat Corona sowohl aus meiner empfundenen Wirksamkeit, als auch aus meiner Selbstständigkeit als Unternehmerin geworfen. Ich habe zunächst alles getan, um die Ernsthaftigkeit der Situation mittels meiner Reichweite zu verbreiten. Aber dann kam ich irgendwann an den Punkt, wo ich nicht mehr viel tun konnte, als zuhause zu bleiben. Und das war der Zeitpunkt, als innerhalb weniger Tage die Absagen kamen. Aktuell sind bis Mai alle Buchungen von Keynotes, Moderationen oder Workshops zur Schulung von Corporate Influencern abgesagt worden. Das war nach dem Schock, dass Corona sich tatsächlich auf alle Leben auswirkt, der zweite sehr einschneidende Moment.

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Was geschieht mit dem “ICH”​ bei ausschließlich virtuellem “WIR”​?

Auch ich spreche lieber von #Abstandhalten als von #SocialDistancing – in Zeiten von Corona sollten wir uns nicht als soziale Wesen voneinander entfernen, wenn wir körperlich Abstand zueinander halten müssen. Doch gelingt uns das? Welche Erfahrungen machen wir mit der Virtualisierung sozialer Kontakte? Was macht es mit uns, dass wir nun weit weniger “geregelte Ablenkung” auch von uns selbst haben? Welche Effekte treten ein, wenn Menschen, die vielleicht auch den Alltag bewusst so gestalten, dass sie nicht zuviel Zeit mit sich selbst verbringen müssen, gezwungen sind, sich dem eigenen Ich auszusetzen? Nach 14 Tagen Quarantäne beschäftigen mich diese Fragen, weil sie für uns Wissenarbeitende sicher auch Auswirkung auf Wege und Mobilität haben. Denn vielleicht legen wir manche Wege, die dem Klima schade, zurück, weil wir die Bewegung zur Ablenkung benötigen? In dem Falle hieße das erst recht, dass Mobilitätswandel nicht technisch vorangetrieben werden kann.

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SheDrivesMobility Livecast #1: Marion Tiemann von Greenpeace

Ich bleibe zuhause, #wirbleibenzuhause – ich unterstütze andere Freiberufler:innen, indem ich ihre Musik sichtbar mache, ihre Skills bei Twitter sammle für einen Blogpost und auch sonst mit wachen Augen schaue, wo ich helfen kann. Aber mein Fokus bleibt die Klimakrise und die Verkehrswende. Alle Sektoren haben in Deutschland 2019 ihre klimarelevanten Emissionen gesenkt, im Verkehrssektor ist sie aufgrund immer mehr und immer schwerer Autos sogar gestiegen. Ausgabe 1 mit Marion Tiemann von Greenpeace.

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Zu Gast im Podcast “Deutschland nach Corona”

Bastian Wilkat hat mir die Ehre zukommen lassen, Premierengast bei seinem neuen Hashtag#Podcast “Deutschland nach Corona” zu sein. Wir sprechen über meine Beobachtungen, wie sich Mobilität schon nach wenigen Tagen#WirBleibenZuhause verändert hat, welche positiven Klimaauswirkungen schon das jetzige Vermeiden von Wegen hat und warum ich mich an die Bezeichnung Aktivistin gewöhnt habe. Wir sprechen über Irrationalität in unserer aktuellen Einschätzung von “Sicherheit” und wie wir sie überwinden können.

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Corona und Verkehrswende – was verbindet sie?

Corona schafft, was alle Bemühungen bisher nicht möglich machten: Der Virus “tat”mehr für die Reduzierung der CO2-Emissionen (in Wochen!) als alle Klimaverträge (in Jahrzehnten!). Klimakatastrophe und ihre Folgen – das alles ist für uns in Europa und Deutschland bisher nicht greifbar genug gewesen, um unser Verhalten nachhaltig zu beeinflussen. Der Virus zwingt uns, unmittelbar auf unsere Verantwortung für andere, sogar uns völlig unbekannte Menschen zu schauen, die zwar unsere Nachbar:innen sind, die wir zuvor aber ignorierten. Der Spruch „alles ist miteinander verbunden“ stimmt auf einmal, und ist nicht mehr einfach nur eine Weisheit an der Wand unseres Yogastudios. Corona lässt uns persönliche Opfer bringen, die der Gemeinschaft zugute zu kommen. Und damit Menschen, die uns zuvor egal waren. Schon vor anderthalb Jahren entwarf ich den Hashtag #MoreEcoLessEco, der jetzt wenn auch nicht aktiv, so doch passiv gelebt wird.

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Einigkeit und Recht und Freiheit – bitte auch im Mobilitätswandel

Der Titel klingt nach unserer Nationalhymne – und damit ein wenig auch nach der Basis, auf der sich unser Zusammenleben begründet. Wenn andere auf uns schauen, leben wir in einem freien Land, in dem die Rechte des Einzelnen hoch angesehen werden und auch seine oder ihre Freiheiten nicht zuletzt im Grundgesetz verankert sind.

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Workshop zu gendergerechter Sprache

Ich habe heute bei Fairlanguage einen #Workshop zur #gendergerechten #Sprache besucht. Und wieder anerkennen müssen, dass #lebenslanges #Lernen eine #Pflicht für uns alle sein sollte. Denn Verantwortung für eine gerechte #Gesellschaft liegt immer bei jenen, die keine #Ausgrenzung erfahren. Und genau das kann Sprache schaffen: #Inklusion – aber eben auch #Exklusion.

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We don´t want roses or chocolate for International Women´s Day – we want inclusive mobility!

But you know what would impress me even more? If more attention were paid to women’s mobility needs. Because THAT would really move us as a society forward in terms of the shift in transportation. Nevertheless, female mobility (and that of other groups) is still “the other” because it is not male.

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I am one of the “Remarkable Women in Transport” – whoooosh!

Women actively contribute to transforming mobility towards a safer, more inclusive and sustainable future, yet their contributions frequently remain unacknowledged. The purpose of this publication is to change this. Even though transport is often seen as gender neutral, it is in fact not. Women and men have different expectations, needs and constraints for using transport. Without considering these needs, planning and projects do not adequately meet the demands of a large part of their users. To change this, the different mobility needs and requirements of women, female travel patterns as well as their safety and security concerns need to be addressed.