Katja
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229 Folgende
  • Gift für das Geschäft: Wenn die Politik Gesetztes in Frage stellt, verunsichert dies Kund*innen und bestraft Pionier*innen.

    Das EU-Ziel war klar: Ab 2035 sollten neue Autos 100 Prozent weniger CO₂ ausstoßen. Nun wollen Deutschland und Frankreich genau das aufweichen. Bundeskanzler Merz und Präsident Macron haben sich am 16. Oktober am Rande des EU-Gipfels in Brüssel auf eine Lockerung geeinigt. Demnach sollen die Hersteller ihre Flottenemissionen nur noch um 90 Prozent senken müssen,…

  • #UnplugBigTech Part 9! Dein Handy fährt überall mit. Zeit, dass es aufhört zu petzen.

    #UnplugBigTech, Teil 9: Mehr Kontrolle über Android und iOS. Ich sage seit Jahren: Mobilität ist eine Machtfrage. Wer darf sich wie bewegen, wer bekommt Platz, wer wird übersehen? In Teil 8 haben Mike Kuketz und ich gezeigt, wie du navigierst, ohne dass Google oder Apple mitfährt. Heute geht es um einen Beifahrer, den wir alle…

  • Aufmerksamkeitsökonomie. Eine (unsere!) tägliche Übung.

    Eigentlich bin ich Mobilitätsexpertin und möchte den Fokus immer darauf halten. Aber: Ich war auch mal Journalistin. Es begann am 21. September 2026 mit einer Blockade am Lycée Saint-Exupéry in Créteil, einer Vorstadt von Paris. Der Schule fehlten eine stellvertretende Schulleitung, eine Krankenschwester und eine Betreuungskraft für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Aus der Blockade wurde…

  • Zwei Millimeter – und warum der Crash mit Autofahrenden während einer Radfahrt kein „Schicksalsschlag“ ist.

    Jule Behrens ist eine deutsche Top-Triathletin, die 2023 auf dem Weg in die Weltspitze war. Im August 2023 befand sie sich im Trainingslager in Livigno. Sie erinnert sich, dass ihr ein Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf ihrer Fahrbahn entgegen kam. Bei dem Crash verlor sie mehrere Zähne, brach sich den Kiefer und einen Brustwirbel. Bis…

  • Sechs Jahre Waymo: keine Entlastung, Teilhabe nur für manche, keine Barrierefreiheit.

    Seit Oktober 2020 ist Waymo ohne Menschen am Steuer im öffentlichen Straßenraum unterwegs, zuerst in Phoenix, inzwischen auch in San Francisco, Los Angeles, Austin und Atlanta. Allein in Kalifornien wurden zwischen August 2023 und Dezember 2025 knapp 13,8 Millionen Fahrten für 19,3 Millionen Fahrgäste auf 86,3 Millionen Meilen (rund 139 Millionen Kilometer) absolviert. Deshalb lohnt…

  • Wie man aus einem ehrlichen Interview Hetze baut: Eine Analyse, geschehen: Mal wieder mir.

    In der aktuellen Ausgabe des Falter (41/26) ist ein Interview mit mir erschienen – knackige Überschrift: „Das Auto ist ein Problem für unsere Demokratie“. Es wurde von Katharina Kropshofer geführt, ist auf zwei Seiten gedruckt und behandelt den Pkw als Norm, den fossilen Backlash, das Fahrrad als feministisches Werkzeug, Pflege, Armut und die Frage, wie…

  • „Ryanair hat mehr für die Völkerverständigung getan als Erasmus“.

    Meine Notizen aus dem Publikum eines Panels über Schiene und Luftverkehr Am Dienstag war ich bei einem Panel zum Thema „Schiene und Luftverkehr im Wettbewerb“. Und nein, danach mit Fieber im Bett zu liegen, war nicht Teil des Plans. Ich hoffe, ich habe niemanden angesteckt. Ich hatte an dem Abend keinerlei Symptome, sonst wäre ich…

  • „Grenzgänge als Prinzip“: Meine Gastprofessur an der HBKsaar ist gestartet.

    Ich habe einen neuen Job und arbeite jetzt als Gastprofessorin bei Hochschule der Bildenden Künste Saar! In „Wissenschaftskommunikation in der Informationsgesellschaft: Trends, Formate & Strategien“, das ich gemeinsam mit Prof. Dr. phil. Christian Bauer gestalte, beschäftigen wir uns mit einer entscheidenden Frage:Wie kann gesichertes Wissen kommuniziert werden, wenn Fake News, Deep Fakes und KI-generierte Bilder…

  • Zu Gast im Falter: „Das Auto ist ein Problem für unsere Demokratie.“

    Das Auto ist ein Problem für unsere Demokratie Warum jede Bus- und Bahnfahrt ein Demokratietraining ist – und wir neue Träume brauchen. „Das Auto ist ein Problem für unsere Demokratie.“ Diesen Satz habe ich im Gespräch mit Katharina Kropshofer für den Falter (Ausgabe Natur, 41/26) gesagt. Danach hören viele auf zu lesen. Nicht, weil sie…

  • 15.000 Kilometer weniger: Wie wir die Bahn vom Land abgebaut haben.

    Wenn wir über Verkehrswende auf dem Land reden, hören wir oft: „Da fährt ja nichts.“ Als wäre das ein Naturgesetz. Als hätte der ländliche Raum irgendwann beschlossen, keine Bahn mehr zu wollen. Das stimmt nicht. Die Gleise sind nicht von allein verschwunden. Sie wurden stillgelegt, abgebaut, überbaut. Über Jahrzehnte, mit politischer Absicht und mit Unterschriften.…

  • Wenn das Alte wieder ins Rollen kommt: Als Teil des REAKT-Beirates zurück in die Zukunft.

    Ein alter Schienenbus ruckelt über eine stillgelegte Strecke in Schleswig-Holstein. Dahinter forschen Hochschulen, Unternehmen, Designer*innen und ein Förderverein an der Frage, wie Bahn im ländlichen Raum wieder funktionieren kann: klein, leicht, vielleicht autonom, vor allem aber bezahlbar. Das Projekt heißt REAKT, die Strecke führt von Malente nach Lütjenburg. Ich bin im Beirat dieses Projektes. Was…

  • #DelegationGraubünden: Tag 2: Warum kleinere Städte beim Wandel im Vorteil sind.

    Der zweite Tag meiner Delegation nach Graubünden. Wir sind in Chur, die Sonne steht über den Dächern, wir steigen zusammen mit Stadtrat Simon Gredig aufs Rad. Im lokalen Radio ein Interview mit mir, das eine Journalistin auf der Radtour mit mir führte: Ich glaube, dass kleinere Städte einen echten Vorteil haben. Die Menschen sind sehr…

  • Zu Gast bei phoenix: Ich habe im Video eine Katze versteckt, um eine sehr fragwürdige Angabe unauffällig zu kennzeichnen.

    2022 gab es sowohl den Tankrabatt als auch das 9-Euro-Ticket. Damals dachte ich: Jetzt kippt etwas. Millionen Menschen haben erlebt, wie es ist, wenn Bus und Bahn einfach und bezahlbar sind. Vier Jahre später sitze ich wieder vor einem Mikrofon. Die Frage ist wieder der Tankrabatt. Seit dem 1. Oktober sind Benzin und Diesel bis…

  • Unser Mobilitäts- und Raumsystem? Gebaut für einen Mann, den es nicht gibt.

    „Sind Frauen in der Mobilität überhaupt marginalisiert? Ja oder nein?“ Diese Frage bildete den Auftakt unseres letzten Programmpunkts auf meiner Delegationsreise nach Graubünden. Vera Grossmann leitete die Diskussion zusammen mit Patricia Roth. Drei Tage lang hatten wir uns mit E-Mobilität, Sharing, Fußwegen, Radinfrastruktur, ÖPNV in den Tälern und auf den Bergen, Tourismus und Alltagsmobilität befasst.…

  • Part 1/3: Vom „schlechten Weg“ zum elektrischen Tuk Tuk: Graubünden zeigt, was geht.

    Es ist zwar erst ein paar Tage her, aber aus den Erlebnissen werden schon Erinnerungen.Meine Delegationsreise in die Schweiz, genauer gesagt nach Graubünden, hat mich mit Energie „vollgepumpt”, dieses Format zu verstetigen. Dieser Wissenstransfer ist nur möglich, wenn Menschen sich begegnen. Die Gruppe lernte hautnah beim „Erfahren“ der gerechten Mobilität, wie Expert*innen vor Ort diese…

  • #DelegationGraubünden: Mit Stadtrat Simon Gredig (Chur) auf dem Rad durch seine Stadt.

    Simon ist Stadtrat in Chur, zuständig für Bauplanung und Umwelt. Bevor er in die Politik ging, arbeitete er als Geschäftsführer von Provelo Graubünden – der Velolobby des Kantons. Er hat sich eingesetzt dafür, dass das Fahrrad in Graubünden mehr Stellenwert erhält. Jetzt kann er das Thema als Stadtrat direkt angehen. Seine Worte: „Ich habe gerne…

  • Hört auf mit der Schmierenkampagne gegen die Linke in Berlin – schaut nach Sachsen-Anhalt!

    Ich beschäftige mich mit gerechter Mobilität. Je länger ich dies tue, desto klarer wird mir: Mobilität ist nie nur eine Frage von Bussen, Radwegen und Taktzeiten. Es geht um die Frage, wer sich in dieser Gesellschaft frei bewegen darf. Wer kontrolliert wird oder gar auf der Strecke bleibt. Deshalb lässt mich diese Woche nicht los.…

  • Raus aus dem patriarchalen Auto, rein in die feministische Mobilitätsdiversität! republica Vienna calling!

    Das Auto gilt als Inbegriff von Freiheit. Doch wessen Freiheit? Und auf wessen Kosten? Dieser Workshop erkundet das Fahrrad als feministisches Werkzeug – und fragt, welche Strukturen, Körper und Lebensentwürfe dabei immer noch ausgeblendet bleiben. Freiheit ist im Mobilitätsdiskurs ein politisch besetzter Begriff. Seit Jahrzehnten wird das Automobil als Verheißung individueller Unabhängigkeit vermarktet – während…

  • Wer gewinnt, muss sich erklären. Wer verliert, darf delegitimieren?

    Ich würde gern einfach mur alle mobil machen. Ich habe lange überlegt, ob ich meine Gedanken öffentlich aufschreibe. Was grad in Berlin geschieht, hat auch mich zunächst sprachlos gemacht. Und dann sehr schnell auch besorgt. Denn was dort grad geschieht, während (deswegen?) kaum noch jemand nach Sachsen-Anhalt schaut, geht vielleicht sogar tiefer an unsere Demokratie.…

  • Ich liebe Deutschland und seine „Freiheit” in der Mobilität!Denn sie gilt ja für alle, oder??

    Gerade eben habe ich die neueste Erkenntnis aus meinem Reisealltag gewonnen: „Wegen einer Verzögerung auf der deutschen Strecke kann dieser Zug zwischen Hamburg-Altona und Zürich HB nicht fahren.”Mein österreichischer Nachtzug, mit dem ich in die Schweiz wollte, wo ab Sonntag meine Delegation sich trifft, fällt aus, weil in Deutschland das System es verhindert.Ich werde die…