Einträge von Katja

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Zukunft war gestern? What Zipse says…

2020 können wir es uns nicht leisten, genau so viel Stillstand im Mobilitätswandel zu akzeptieren wie in diesem Jahr. Und – als wolle er mich hier bestätigen – kommt Herr Zipse von BMW daher mit Aussagen wie »Mit Ihrer Wohnung können Sie nicht fahren, aber im Auto übernachten.« Einige erinnern sich vielleicht noch an meinen Wutausbruch, als es das manager magazin im Falle von BMW nach mehr Alphamännern verlangte. Der Vorgänger von Zipse sei zu weich gewesen, Mann müsse auch mal auf den Tisch hauen.

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#staysono – eine junge Automarke setzt auf Community statt Heuschrecken

Von Beginn habe ich die Reise von #SonoMotors aus der Ferne und auch in real begleitet – begeistert, weil ich das Gefühl hatte, hier denken zwei engagierte Twentysomethings endlich mal das Auto neu. Nicht im Äußeren, das bleibt vertraut, aber in seinen Funktionen. Der Sion ist das erste Serienfahrzeug mit Sharing-DNA. Es vereint das Solar-Integration, Mobilitätsdienste und  eine bidirektionale Ladefunktion in einem Fahrzeug. Durch die nahtlose Integration von Solarzellen in die Fahrzeugoberfläche ist der Sion auf kurzen Strecken sogar unabhängig von der Ladeinfrastruktur. Durch die Integration von Solarzellen sind jährlich bis zu 5.800 Kilometer kostenlose und klimaneutrale Reichweite möglich und so Betriebskosten gesenkt werden. Die Fahrzeuge sollen mit erneuerbarer Energie in Schweden produziert werden.

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VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.