Vor einer Woche wurde Superbüttel eröffnet. Jetzt loben es alle.
Aber ich erinnere mich, wie oft es auf der Kippe stand. Wie oft die Initiator*innen hätten aufgeben können — und es nicht getan haben.
Jahrelang Gegenwind, jahrelang die gleiche Frage: Warum macht ihr das überhaupt, das wird doch eh nichts.
Und jetzt steht es da.
66 % der Anwohner*innen im Relliquartier haben kein Auto. Trotzdem gehörte der Straßenraum jahrzehntelang vor allem den Fahrzeugen — zehnmal mehr Fläche für Autos als Grün für Menschen. Das war eine Entscheidung. Und Entscheidungen lassen sich ändern.
Superbüttel zeigt, was passiert, wenn Menschen nicht lockerlassen.
Also bitte: Erzählt mir nicht mehr, dass Einzelne nichts bewegen können. Das stimmt schlicht nicht.
Entdeckt die Superbüttler*in in euch. 🙌

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