Eine Person mit hochgesteckten dunklen Haaren, Brille und einem lachsfarbenen Blazer steht mit Headset auf einer Bühne und schaut in ein Publikum.

Moderation Tag 1 vom Fuhrpark und Mobility Excellence Forum in Frankfurt.

Bevor wir in den Abend starten, nehme ich mir einen Moment für das, was heute hier passiert ist.

Wir haben den ersten von zwei Tagen auf dem Excellence Forum von Smart Bridges mit einer Frage eröffnet, die größer ist als Fuhrparkmanagement: Wer gestaltet eigentlich die Mobilität der Zukunft – und mit welchen Daten? Dr. Olga Nevska, Patricia Stich und Christoph Carnier haben deutlich gemacht: Datenmanagement ist kein IT-Thema. Es ist eine Führungsentscheidung.

Patrick Lamwersiek hat uns gezeigt, dass ein Fuhrpark von 4.500 Fahrzeugen nicht durch Technik allein funktioniert – sondern durch ehrliche Prozessarbeit und den Mut, Ineffizienzen anzusprechen.

Oliver Mergens hat uns mit VAUDE bewiesen, dass Nachhaltigkeit und Unternehmenserfolg kein Widerspruch sein muss. 40 Prozent weniger Emissionen bei 28 Prozent mehr Umsatz sind der Beweis: Kund*innen belohnen dieses Engagement.

Beim Heimladen haben wir gelernt: Die Technik ist vorhanden. Die Prozesse drumherum sind die eigentliche Herausforderung – Ralph Missy von e-mobilio nahm uns hier mit in die Praxis und stellte uns das Phasenmodell der betrieblichen Elektromobilität vor – vom ersten Pkw bis zum vollelektrischen Fuhrpark. Erstaunlich die Unterschiede zwischen Heimladen und heutigen Dieseltankstellen. So ist bei einer jährlichen Kilometerleistung von 30.000 Kilometer das Heimladen mit 1.800 Euro im Monat klar vorne, es folgt das Laden am Arbeitsplatz mit 2.100 Euro und das Laden an öffentlichen Ladepunkten ist fast so teuer wie der Diesel: 3.600 Euro versus 3.800. Nur 50 Prozent der Menschen in Deutschland können zuhause laden – dieser Vorteil ist jedoch noch lange nicht gehoben.

Martina Keuterling und Ömer Köksal haben uns im Schadenmanagement etwas Wichtiges mitgegeben: Zukunftsgerechte Veränderungen gelingen nicht trotz Komplexität, sondern weil man diese ernst nimmt. 27 Jahre währende Zusammenarbeit zwischen Dienstleister und Unternehmen machen vieles möglich, denn bei aller Standardisierung braucht es immer auch individuelle Beratung und Lösungen.

Und zum Abschluss haben wir gestritten – konstruktiv – über die Frage, ob der All-Electric-Fuhrpark noch das Ziel ist. Die Antwort war, wie so oft bei ehrlichen Debatten: Es kommt darauf an.

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