Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

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Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

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Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

Was bedeutet die "Brandrede"​ von Herbert Diess für VW - und die Branche?

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Ich habe mir die Rede von Herbert Diess im Wortlaut durchgelesen. Ein wenig tat ich mich nach den ersten Meldungen über diese schwer, sie wie viele andere als "phänomenal" zu bezeichnen, da sie für mich eher logisch für einen Manager ist, der erfolgreich Business machen möchte: Er erkennt den Wandel seiner Branche an und motiviert seine Mitarbeitenden, diesen aktiv mitzugestalten. In Sachen VW mit ganz klarem Appell zum Mut und zur Geschwindigkeit, da Klimakrise und Digitalisierung diese Entwicklung treiben - und dieser Konzern wie viele andere sie nicht intrinsisch motiviert schon längst angestoßen hat.

Zu Gast im Podcast "Exzellent präsentieren"

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Wann hat Frau die Chance, sich analysieren zu lassen, durch spannende Fragen von zwei unterschiedlichen Menschen dem eigenen Handeln und Wirken auf den Grund zu gehen und dabei ganz charmant immer wieder aus der eigenen #Komfortzone gelockt zu werden? Ich hatte diese jüngst im  #Podcast von Anna Momber-Heers und Peter Claus Lamprecht und die beiden haben geschafft, was unmöglich scheint: Sie haben mit mir nicht nur über den  #Mobilitätswandel,  #Autokorrektur und  #SheDrivesMobility gesprochen, sondern en passant analysiert, wie ich innerhalb eines Jahres meine eigene  #Personal  #Brand aufgebaut habe.

Die Zukunft ist menschlich - und muss von uns gestaltet werden

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Vier Expert:innen waren heute von #Volt in den mindspace.me Hamburg geladen, um vor Medienvertreter:innen und Fachpublikum ihre Sicht auf die Gestaltung der Zukunft zu thematisieren.

Eckpunkte einer echten Verkehrswende im neuen Jahrzehnt

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Verkehrspolitik. Das war in den letzten Jahrzehnten vor allem Automobilpolitik. Die drei CSU-Verkehrsminister Ramsauer, Dobrindt und Scheuer gaben zwischen 2009 und 2018 insgesamt 20 Milliarden Euro für den Aus- und Neubau von Bundesautobahnen und Bundesstraßen aus [1]. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum hat die Bundesregierung gerade mal 700 Millionen Euro in Radwege investiert [2]. Zwar sprechen heute viele von der Verkehrswende, aber das, was die Bundesregierung mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger verkehrspolitisch tatsächlich tut, verdient diesen Namen nicht. Es ist Wahrung des automobilen Status Quo, größtenteils ein „Weiter so“, ein wenig Kosmetik und viele warme Worte. Aber das macht die Luft in unseren Städten nicht sauberer, davon fährt kein zusätzlicher Bus auf dem Land, geschweige denn, dass es den Verkehr auf unseren Straßen minimiert.

Abbiegeassistenten retten Leben - werden aber nicht gekauft

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Man kann nur mutmaßen, aber vielleicht sind einige Beschäftigte der Nutzfahrzeugsparte bei Mercedes Benz Trucks insgeheim ein wenig froh, dass sich der Fokus der medialen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit aktuell auf die Kollegen der PKW-Sparte konzentriert – und sie im „Schatten“ dieses Fokus‘ vergleichsweise ruhig ihre neuesten Ideen und Entwicklungen vorantreiben können. Zwar sind Nutzfahrzeuge stets für ein bestimmtes Zielpublikum und nicht die breite Masse interessant. Relevant sind sie jedoch für breite Teile der Gesellschaft, die sie z. B. im ÖPNV nutzen oder über sie Waren beziehen. Schon heute sorgen diese Fahrzeuge für eine große Entlastung vor allem unserer urbanen Straßen, beliefern Supermärkte täglich und sind Teil von städtischen Müll- und Reinigungsflotten. Aber damit auch Teil von einem Straßensystem, das an seiner Grenze ist. Bieten Entwicklungen der Digitalisierung Chancen, die Sicherheit im engen Stadtraum zu erhöhen? Wie werden Fahrer unterstützt und welche Rolle spielen sie vor der offiziellen Produktpräsentation? Diesen Fragen widmet sich der vorliegende Artikel am Beispiel Mercedes Benz.

Verkehrswende braucht alle

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Ich ärgere mich in Sachen Verkehrswende über die Silowahrung und Frontenpflege. Anstatt sich gemeinsam stark zu machen, dass beginnend in den Städten und dann darüber hinaus #Autokorrektur zum Wohle aller beginnt, bekämpfen Fußgänger:innen Radfahrende, Lastenradbesitzende E-Scooter-Nutzer:innen, ÖPNV-Fahrende Carsharer:innen.

Mein Wunsch für 2020: Im Hauptberuf Mensch

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Ich maße mir nicht an, die medialen "Nicht-Ereignisse" insbesondere der letzten Tage umfassend beurteilen zu können. Aber ich maße mir an, mir für 2020 etwas zu wünschen: Eine Aussage zu tätigen, wie sie der gerade verstorbene Jan Fedder über sich traf: "Hauptberuflich bin ich Mensch." Lassen Sie uns das Jahr 2020 unter dieses Motto stellen.

Mobilitätswandel ist Haltung - nicht Technik

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Politik und Autohersteller in Deutschland jazzen aktuell große Produktionszahlen in Sachen Elektromobilität, mögliche Verkaufsstarts von zum Teil wieder riesigen Modellpaletten, schaffen eine Verdopplung der Kaufprämie durch Investition der Wirtschaft, aber ist es wirklich der Austausch von Antrieben, der die Verkehrswende voranbringt? Oder bedarf es nicht vielmehr eines Austausch von Unternehmenskultur und Haltung in Firmen, die heute zum Unternehmenswandel beitragen müssen. Der bedeutet: Deutlich weniger Autos (fahren und bauen) und weitaus mehr andere Mobilität jenseits des PKW fördern? Was braucht die Verkehrswende? Dazu habe ich mir Gedanken gemacht - und freue mich auf Austausch.