Die Zukunft ist menschlich - und muss von uns gestaltet werden

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Vier Expert:innen waren heute von #Volt in den mindspace.me Hamburg geladen, um vor Medienvertreter:innen und Fachpublikum ihre Sicht auf die Gestaltung der Zukunft zu thematisieren.

Eckpunkte einer echten Verkehrswende im neuen Jahrzehnt

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Verkehrspolitik. Das war in den letzten Jahrzehnten vor allem Automobilpolitik. Die drei CSU-Verkehrsminister Ramsauer, Dobrindt und Scheuer gaben zwischen 2009 und 2018 insgesamt 20 Milliarden Euro für den Aus- und Neubau von Bundesautobahnen und Bundesstraßen aus [1]. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum hat die Bundesregierung gerade mal 700 Millionen Euro in Radwege investiert [2]. Zwar sprechen heute viele von der Verkehrswende, aber das, was die Bundesregierung mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger verkehrspolitisch tatsächlich tut, verdient diesen Namen nicht. Es ist Wahrung des automobilen Status Quo, größtenteils ein „Weiter so“, ein wenig Kosmetik und viele warme Worte. Aber das macht die Luft in unseren Städten nicht sauberer, davon fährt kein zusätzlicher Bus auf dem Land, geschweige denn, dass es den Verkehr auf unseren Straßen minimiert.

Abbiegeassistenten retten Leben - werden aber nicht gekauft

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Man kann nur mutmaßen, aber vielleicht sind einige Beschäftigte der Nutzfahrzeugsparte bei Mercedes Benz Trucks insgeheim ein wenig froh, dass sich der Fokus der medialen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit aktuell auf die Kollegen der PKW-Sparte konzentriert – und sie im „Schatten“ dieses Fokus‘ vergleichsweise ruhig ihre neuesten Ideen und Entwicklungen vorantreiben können. Zwar sind Nutzfahrzeuge stets für ein bestimmtes Zielpublikum und nicht die breite Masse interessant. Relevant sind sie jedoch für breite Teile der Gesellschaft, die sie z. B. im ÖPNV nutzen oder über sie Waren beziehen. Schon heute sorgen diese Fahrzeuge für eine große Entlastung vor allem unserer urbanen Straßen, beliefern Supermärkte täglich und sind Teil von städtischen Müll- und Reinigungsflotten. Aber damit auch Teil von einem Straßensystem, das an seiner Grenze ist. Bieten Entwicklungen der Digitalisierung Chancen, die Sicherheit im engen Stadtraum zu erhöhen? Wie werden Fahrer unterstützt und welche Rolle spielen sie vor der offiziellen Produktpräsentation? Diesen Fragen widmet sich der vorliegende Artikel am Beispiel Mercedes Benz.

Verkehrswende braucht alle

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Ich ärgere mich in Sachen Verkehrswende über die Silowahrung und Frontenpflege. Anstatt sich gemeinsam stark zu machen, dass beginnend in den Städten und dann darüber hinaus #Autokorrektur zum Wohle aller beginnt, bekämpfen Fußgänger:innen Radfahrende, Lastenradbesitzende E-Scooter-Nutzer:innen, ÖPNV-Fahrende Carsharer:innen.

Mein Wunsch für 2020: Im Hauptberuf Mensch

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Ich maße mir nicht an, die medialen "Nicht-Ereignisse" insbesondere der letzten Tage umfassend beurteilen zu können. Aber ich maße mir an, mir für 2020 etwas zu wünschen: Eine Aussage zu tätigen, wie sie der gerade verstorbene Jan Fedder über sich traf: "Hauptberuflich bin ich Mensch." Lassen Sie uns das Jahr 2020 unter dieses Motto stellen.

Mobilitätswandel ist Haltung - nicht Technik

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Politik und Autohersteller in Deutschland jazzen aktuell große Produktionszahlen in Sachen Elektromobilität, mögliche Verkaufsstarts von zum Teil wieder riesigen Modellpaletten, schaffen eine Verdopplung der Kaufprämie durch Investition der Wirtschaft, aber ist es wirklich der Austausch von Antrieben, der die Verkehrswende voranbringt? Oder bedarf es nicht vielmehr eines Austausch von Unternehmenskultur und Haltung in Firmen, die heute zum Unternehmenswandel beitragen müssen. Der bedeutet: Deutlich weniger Autos (fahren und bauen) und weitaus mehr andere Mobilität jenseits des PKW fördern? Was braucht die Verkehrswende? Dazu habe ich mir Gedanken gemacht - und freue mich auf Austausch.

VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

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Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.

Ich bin einer von 25 "LinkedIn Top Voices"

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Worüber sie spricht: Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Mobilitätswandel – weg vom privaten Pkw hin zu geteilter, nachhaltiger und öffentlicher Mobilität, die für alle zugänglich und bezahlbar ist. “Auf dem Weg zu dieser Vision halte ich Diversität und neue Arbeitsformen für unerlässlich, nicht zuletzt, weil das Fehlen dieser Säulen Dinge wie den Dieselskandal erst ermöglicht hat”, sagt Diehl. Wem sie am liebsten auf LinkedIn folgt: Den Wandel, den SAP-Personalchef Cawa Younosi in Deutschland vorantreibt, findet sie “hoch inspirierend, auch wegen des Humors, den er dabei immer wieder beweist”. Ihre journalistische Quelle für inspirierende Geschichten rund um Rolemodels ist Carina Kontio vom Handelsblatt.

Live on air bei der NDR Redezeit

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Diese Woche war ich "live on air". NDR Info hatte zum Thema "Die Stadt neu denken" eine Redezeit konzipiert. Eine Stunde lang konnten Hörer anrufen und mit Redakteurin Jessica Chmura, Christine Eisenmann Verkehrsforscherin am Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Johannes Gerdelmann, Leiter des Dezernats „Wirtschaft, Bauen und Umwelt“ im Bezirksamt Hamburg-Altona, und mir über Ideen und Konzepte zu klimafreundlichen Zentren diskutieren.

Kommt nach der Explosion die Besserung?

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Mich entsetzt es, wie wir aktuell in Zeiten der Klimakrise miteinander umgehen - obwohl wir (fast) alle postulieren, diese Krise endlich als solche zu begreifen und die Notwendigkeit des schnellen Handelns allmählich zu begreifen. Uns alle eint: Obwohl uns diese Wahrheit seit Jahrzehnten umgibt, waren wir alle mehr oder weniger gut in der Verdrängung dieser Fakten. Die von einigen immer noch geleugnet werden. Man könnte also resümieren: Immerhin einen Schritt weiter.