Katja
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203 Folgende
  • Spiegel-Klimakonferenz zeigt massive Kommunikations- und Aktionsprobleme zwischen Autoindustrie und Politik.

    Ich habe mir einen freien Abend „um die Ohren geschlagen“, weil ich auf der gestrigen Klimakonferenz vom DER SPIEGEL, moderiert von der stellvertretenden Chefredakteurin Melanie Amann, Gerald Traufetter, Thomas Schulz, Katharina Koerth und Cornelia Schmergal, ebenfalls Spiegel. Ich habe mir die Mühe gemacht, weil diese Konferenz brilliant aufzeigte, was geschieht, wenn nacheinander ein CEO der…

  • Das „Infuuts“ zeigt, wie sehr Niederländer*innen ihre Kinder lieben.

    Fundstück. Wie sehr in den Niederlanden Fahrrad- und Kinderliebe zusammengehen, zeigt das „Infuuts“ des Prinses Máxima Centrum voor kinderoncologie. Ich bin tief beeindruckt, wie sehr hier Erwachsene mit ihren Ideen und ihrem Können Kindern in schweren Zeiten leichte Momente verschaffen. 2020 hatte Bernadette Jeremiasse, Ärztin und Forscherin, die Idee: „Wie schön wäre es, wenn Kinder…

  • So sieht also eine Person aus, die im Bundesverkehrsministerium immer wieder aufs Neue depriorisiert wird.

    Danke für eure Nachrichten.Viele von euch schreiben:Dann lohnt sich das Ticket für mich nicht mehr. Bin daher gespannt, ob DIESE Bundesrechnung aufgeht. Heute ist also der Tag, an dem das #Deutschlandticket neun Euro teurer wird, „um die Staatskasse zu entlasten“, und zugleich Autokaufprämien beschlossen werden sollen, weil die Autoindustrie unseres Landes immer und immer wieder…

  • Grüße aus dem Superblock!

    Es ist JEDES MAL wieder so krass, was möglich ist, wenn nur zwei Autoabstellflächen wieder der Gemeinschaft übergeben werden. Den Rahmen des Superblocks bilden die Schwab-, Rotebühl-, Silberburg-, und Reinsburgstraße. Dieses Gebiet umfasst 10 Häuserblocks. „Seit Frühjahr 2024 findet der 1,5-jährige Verkehrsversuch „Superblock West“ statt, den die Landeshauptstadt Stuttgart durchführt.Der Superblock West umfasst die Augustenstraße…

  • Heute ist Weltkindertag!

    Das auf dem Cover ist klein Katja mit ihren orthopädischen Schuhen und Stützen – vor dem ersten Familienwagen: Einem orangen VW Käfer. Vor ein paar Tagen fragte Helge Thomas auf LinkedIn entsetzt, wie es denn sein könne, dass ein Friedrich Merz ernsthaft als Kanzlerkandidat gesetzt werden konnte – meine knappe Antwort:In einem kinderfeindlichen Land ist…

  • „Die Ablenkungsfalle – Die versteckten Tricks der Ökologie-Bremser“

    Gruß aus dem ICE-Bordbistro auf dem Weg zu meiner heutigen Lesung und Diskussion in Schweinfurt! Bei meiner ersten Lesung dort verließ eine Dame nach ein paar Minuten empört den Saal und ich lernte mittels kluger Fragen Klaus Mertens kennen. Der heute moderiert. Große Vorfreude! Hansjörg Schwarz hat mir das Buch von Werner & Mertz GmbH…

  • Stop de kindermoord!

    „Berliner Verwaltung gegen Tempo 30: Senat will schnelleren Autoverkehr vor Kitas und Altenheimen. Auf Hauptstraßen gilt vor Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäusern Tempo 30. Jetzt setzt die Verkehrsbehörde auf mehr Tempo 50. Proteste plant sie ein.“ So titelt heute der Tagesspiegel. Weiter unten im Text der Hinweis: 37 Menschen starben seit Beginn dieses Jahres im…

  • Zu Gast im WDR: Warum es Ärger um Fahrräder in Zügen gibt.

    Bestsellerautorin Katja Diehl setzt sich für eine zukunftsfähige Mobilität ein. „Raus aus der AUTOkratie – Rein in die Mobilität von morgen“ heißt ihr aktuelles Buch. Auch sie kennt die Situation, wenn es Ärger um Radplätze im Zug gibt. Sie sieht darin vor allem auch eine gesellschaftliche Problematik, die vor Bahnen und Bussen nicht haltmache. „Also…

  • Zu Gast bei ZAPP: Unsoziale Medien: Ist Social Media noch zu retten?

    Ob auf Instagram, auf X oder YouTube: überall auf Social Media werden die Kommentarspalten mit Hass geflutet. Doch Hetze findet nicht nur im Internet statt. Drohungen und Anfeindungen beeinträchtigen viele Betroffene im Offline-Leben. Auch Journalistinnen und Journalisten werden häufig zum Ziel von Hate Speech. Welche Auswirkungen hat das auf eine unabhängige Berichterstattung? Ist Social Media…

  • Es ist wichtig, den Wahlkampf in den USA zu beobachten, aber auch „wichtiger“ als das, was mit der Menschenwürde bei uns geschieht?

    Der Antrieb meiner Arbeit ist intersektional, feministisch und antifaschistisch. Wie auch anders könnte ich agieren?Ich will, dass es allen gut geht! Zudem habe ich in mir eine hohe Demut, im Geburtslotto Privilegien gewonnen zu haben. Nur möglich, weil meine beiden Eltern flüchteten und an neuen Orten mit offenen Armen empfangen worden sind. Ich möchte eine…

  • Menschenliebe kennt keine Bedingungen.

    Ich bin seit Sonntag in einem Mini Crash.Habe gestern die Lesung im Gängeviertel (danke an alle, die da waren ) wie stets „stark“ hinter mich gebracht, um heute im Bett zu liegen, vor allem mit Drehschwindel. Daher seht mir nach, wenn ich nicht 1000 Prozent auf den Punkt formuliere. Aber ich musste es einfach tun.…

  • Wir. Müssen. Miteinander. Sprechen!

    Bei meiner Lesung im Gängeviertel verließ ein Mann empört den Saal, er fühlte sich von den Anwesenden „gemobbt“. Was war geschehen? Auf der Bühne hatte mich Lena Frommeyer, die im Bereich von Christian Stoecker (Digitale Kommunikation an der HAW Hamburg) Lehrende ist und zukünftige Journalist*innen ausbildet, das Buch von Christian erwähnt:„Männer, die die Welt verbrennen“.…

  • Meine Kolumne bei t3n: Autoland war gestern – die Zukunft fährt Fahrrad!

    Es ist an der Zeit, dass wir uns erinnern: Bevor Deutschland zum weltweit bewunderten Autoland wurde, war es eine Nation der Fahrräder und Züge. Auf höchstem Niveau, mit einer Innovationskraft, die ihresgleichen suchte. Tatsächlich fuhren die Arbeiter*innen in den frühen Jahren des Automobilbaus noch mit dem Rad zu den Fabriken. Besonders spannend: Für die Suffragetten…

  • Zu Gast in Bremen: Mitschnitt meiner Lesung im Rahmen von „Out Loud“.

    Out Loud ist die Bremer Lesebühne im Lagerhaus. Hier werden Autorinnen laut, die sich in ihren Büchern wichtigen, aktuellen und oft unbequemen Themen widmen. Am 13. August war Katja Diehl zu Gast. In ihrem neuem Buch „Raus aus der AUTOkratie“ (S. Fischer Verlag, 2024) schaut die Mobilitätsexpertin auf die Hürden der Verkehrswende auf gesellschaftlicher und…

  • Die bedingungslose staatliche Rettung deutscher Autokonzerne muss endlich ein Ende haben!

    Definiere „Nanny-State“: Volkswagen ist (mal wieder) in der Krise.Vier Milliarden Euro müssen eingespart werden, nachdem 4,5 Milliarden Euro an Aktionär*innen ausgezahlt wurden.Die Idee von Robert Habeck kostet 600 Millionen Euro Steuergelder:Belohnung für Besserverdiener*innen, die sich Elektro-SUV von VW als Dienstwagen eh leisten können. Wir erinnern uns an diverse Management-Seminare, dass Maßnahmen– spezifisch– messbar– attraktiv– realistisch–…

  • Es ist ein Fehler, der deutschen Autoindustrie alle Fehler zu verzeihen.

    Volvo gibt eigenes Ziel für Elektroautos auf. Groß titeln das heute viele Medien, denn so eine Headline klickt wie stets besser als zu schreiben:Volvo senkt aufgrund schwieriger Marktbedingungen das Ziel, bis 2030 vollelektrisch zu werden, von 100 auf 90 Prozent.„Die übrigen Fahrzeuge sollten demnach sogenannten Mild-Hybride sein, bei denen der Elektromotor den Verbrennerantrieb nur unterstützt.…

  • Zu Gast in Bochum: Nachbericht zur Lesung. „Freiheit ist immer die Freiheit der Anderslenkenden“

    Katja Diehl präsentierte in Bochum ihr Buch „Autokratie“ über die Autodependenz in Städten. Sie forderte mutige Schritte für die Mobilitätswende, lobte Paris und Kopenhagen als Vorbilder und kritisierte die gefährliche Radinfrastruktur in Bochum. Auf Einladung von Radwende, VCD und Radwende war Katja Diehl Ende August in Bochum. Sie stellte vor 100 Menschen im GLS Bank…

  • Die eigene Klimaresilienz braucht an heißen Tagen keine Plastikflaschen oder Frischwasserverdunstung!

    Hinter der Mobilitätstransformation gerade in Städten stehen viele Chancen auf Erhöhung von Lebensqualität und Klimaresilienz. Immer wieder schwärmen Menschen von Frischwasserduschen an heißen Tagen, z. B. in Wien.Immer wieder kommentiere ich: Bitte nicht!Oft die Antwort: Davon haben wir doch im Überfluss! Daher trage ich hier mal mein Angebot zum Perspektivwechsel in dieser Sache und meine…

  • Dorfkind unter Dorfkindern. Was hat bei Ihnen die Automobilität manifestiert – oder diese vielleicht sogar relativiert?

    Danke Nyke Slawik für die Einladung nach Leverkusen.Sehr berührt hat mich die Geschichte eines Volljährigen aus der Region, der keinen Führerschein machen will und – seitdem er diesen Entschluss statuiert hat – dafür gemobbt und von ihm lieben Menschen bedrängt wird, diesen doch zu erwerben. Für viele ist ein Leben ohne Auto immer noch undenkbar,…

  • Sich einfach mal setzen und ein wenig ausruhen können. Am liebsten an einem konsumfreien Ort!

    Wenn es richtig gut läuft sogar , der Schatten und vielleicht sogar einen Wasserspender bietet eine öffentliche Toilette, die zur Benutzung einlädt, weil sie gepflegt wird. Gehen Sie mit Ihrem inneren Auge mal durch die letzten „vor dem Bahnhof“ Situationen, die Sie so erlebt haben. Ich bin mir sicher, diese menschlichen Bedürfnisse konnten nur selten…