Einträge von AdminKatja1973

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Wie halten wir unsere Alltagsmobilität zugänglich, bezahlbar und attraktiv?

Ich habe mich mit einigen Frauen im Rollstuhl ausgetauscht, auch bei einem umfänglichen Feldtest vom Ridepooling-Algorithmus von door2door in Berlin, der zwei Nachmittage dauerte. Wir schauten, ob die App intuitiv genug ist und was der Algorithmus wissen muss über die Anforderung eines Fahrgastes im Rollstuhl mit Assistenz. 

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Warum Mobilitätswandel für mich eine Mangelwirtschaft ist – Mangel #3: Zeit

Ich mache mir viele Gedanken, wo die Ansatzpunkte sind, aus dem Verkehr rauszukommen und Mobilität für alle zu erreichen. Dabei komme ich aber stets schnell an Details, die einen weitaus größeren gesellschaftlichen Wandel erfordern, weil die aus diesen Details sich entwickelnde ineffiziente und ressourcenverschwendende (Auto-)Mobilität Ursachen hat, die nicht immer mit neuen Angeboten gelöst werden können. Es bedarf eben weit mehr als nur neue Produkte, es bedarf ganzheitlicher Konzepte, die weit über die Mobilitätsbranche hinausgehen. Denn: Für mich beruht „das Falsche“ oftmals auf einem Mangel, den wir sehr viel komplexer betrachten müssen, weil er so viele Facetten aufweist.

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#SheDrivesMobility mit Sabrina Meyer von door2door

Die nächste Folge #SheDrivesMobility ist online und widmet sich einem wichtigen Thema. 16 Millionen Menschen wohnen auf dem Land. Und fühlen sich nicht nur in Sachen Mobilität „abgehängt“. Sie können nur müde lächeln, wenn wir Autoverzicht fordern, da bei ihnen die nächste Haltestelle kilometerweit entfernt ist und der Bus nur alle zwei Stunden fährt.

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Warum Mobilitätswandel für mich eine Mangelwirtschaft ist #2 Mangel an Mut

Ich mache mir viele Gedanken, wo die Ansatzpunkte sind, aus dem Verkehr rauszukommen und Mobilität für alle zu erreichen. Ich habe im Kopf acht “Mangelszenarien”, die die Verkehrswende bedingen und bremsen. Es mangelt uns an #Mut. Mut vor allem auch zur Wiederbelebung. Zum einen der einst weit verbreiteten nachhaltigen Mobilität in der Stadt per Fuß und Rad sowie ÖPNV, als auch des Stadtraums an sich, der wieder den Menschen zugeführt wird, die nicht alleine in zwei Tonnen Stahl sitzen, sondern den Raum wertschätzen, indem sie ihn wahrnehmen. Zurück zu unseren Wurzeln als langsames Subjekt, das für fünf km/h geboren wurde – und nicht für mehr als das Zehnfache. Darum geht es im nächsten Teil: Unser Mangel an #Zeit.

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Warum Mobilität für mich aktuell eine Mangelwirtschaft ist – Mangel #1: Diversität

Manchmal prasseln so viele Dinge innerhalb einer Woche auf mich ein, dass mir ganz wirr im Kopf wird. Vor allem, wenn diese Dinge sich mit den Werten und Normen beschäftigen. Mit denen anderer, die aktuell nicht selten enorm mit den meinen kollidieren. Geht es euch genauso? Was ist Henne, was ist Ei? Sind Werte und Normen etwas, das Emotionen hervorruft – oder benötigen wir sie, um diese im Zaum zu halten?

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Mein #FutureTalk auf dem BVG Urban Mobility Day

“Mobilität braucht Diversität – sonst bleibt es beim Verkehr.” 

Diese These habe ich am Samstag beim Urban Mobility Day der BVG auf dem EUREF-Campus in Berlin in einem “Mini-TED-Talk” vertreten. In der Vorbereitung mit den Veranstaltern entschieden wir uns für dieses kurzweilige Format, um die vielen Facetten zur Geltung kommen zu lassen, die Mobilität innehat. Bei den “Future Talks” war ich dann die Erste, die zum Mikro greifen durfte.

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SZ Plan W – Erster Kongress des Magazins in Berlin

Es war fast wenig lustig, wie viele Nachrichten mich besorgt erreichten, als ich diese Woche Dienstag auf Social Media aktiv war. Ich zeigte Bilder von Annegret Kramp-Karrenbauer und Julia Klöckner, was meine Filterblase besorgt nachfragen ließ, ob es mir gut geht. Denn ich falle ansonsten nicht damit auf, Fan dieser beiden Ladies zu sein. Aber ich habe ein Credo: Wenn ich Menschen, die in vielen Dingen anders denken als ich, treffen und ihnen zuhören kann, dann finde ich das ein echtes Privileg, das ich gerne wahrnehme.

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Zum Status Quo der Diversität in der Mobilitätsbranche

Manchmal prasseln so viele Dinge innerhalb einer Woche auf mich ein, dass mir ganz wirr im Kopf wird. Vor allem, wenn diese Dinge sich mit den Werten und Normen beschäftigen. Mit denen anderer, die aktuell nicht selten enorm mit den meinen kollidieren. Geht es euch genauso? Was ist Henne, was ist Ei? Sind Werte und Normen etwas, das Emotionen hervorruft – oder benötigen wir sie, um diese im Zaum zu halten?

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Können Rücktritte “typisch weiblich” sein?

Ich stehe kaum im Verdacht, die Zeitung mit den großen Buchstaben zu lesen. Aber ich habe ein Netzwerk, das die Themen kennt, mit denen ich mich beschäftige – und das mir dann Dinge per Screenshot zuspielt. Und mich fragt, was ich über eine solche Überschrift denke. Ich war nicht sonderlich überrascht, in dieser Zeitung Klischees zu finden, die aus einer anderen Welt als der meinen stammen. Ich bin ein wenig geknickt, dass der Kommentar von einer AutorIN stammt, denn ja: Es hätte weniger genervt, diese “typisch weiblich” Klischees nicht von einer Dame lesen zu müssen. Falsch sind sie allemal. Und wir Frauen immer noch schlecht in Sachen Solidarität bzw. Faktenorientierung.