Einträge von AdminKatja1973

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Raus aus der Komfortzone: Mein erster Vortrag bei 12min.me

Das erste Mal 12min.me – spannendes Format, bei dem frau nur 12 Minuten Zeit hat, ihr Thema vorzustellen. Es gab nicht wenige, die mir vorab sagten: Das schaffst du nie! Warum? Weil ich mir das Thema “Neue Mobilität braucht Diversität” ausgesucht hatte. Und ja: Darüber könnte ich stundenlang referieren. Wieviel schief läuft im Mobilitätswandel, weil wir immer wieder versuchen, dem Ungewohnten aus dem Weg zu gehen. Sei es die Männerdomäne den Frauen, die Konzerne den StartUps und die Produkte den Konzepten. Aber: Ich habe es geschafft! Und es hat sogar Spaß gemacht.

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#SheDrivesMobility mit Marion Tiemann, Verkehrsexpertin von Greenpeace

Meine dritte Ausgabe von #SheDrivesMobility habe ich bei Greenpeace in Hamburg aufgenommen. Zu Gast war Marion Tiemann, die erste Frau, die bei Greenpeace das Thema Verkehrswende vorantreibt. Als Verkehrsexpertin widmet sich Marion vor allem den Maßnahmen, die es dringend benötigt, um die Klimaziele zu erreichen, die Deutschland aktuell zu verpassen droht.

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Mein erster Panel auf der re;publica – inkl. Video

Unglaublich, aber wahr: Ich habe erst zweimal in meinem Leben die re;publica besucht. Das erste Mal vor zwei Jahren über die gesamte Länge der Veranstaltung, dieses Jahr war ich das erste Mal auf einem Panel zur “Verkehrswende von unten” zu Gast. Mit mir auf dem Podium Mira Ball von ver.di, Jens Kober vom Deutschen Kulturrat und vom einladenden Verein “Changing Cities” Dirk von Schneidemesser.

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EMOTION Women’s Day 2019

Ich war auf dem EMOTION Women’s Day – und es war sehr viel dort, das mir gefallen hat – aber auch einiges, was mir zeigt, WIE unterschiedlich Feminismus nunmal ist. Vorweg: Ich war NOCH NIE auf einer Konferenz, die so sehr das persönliche Lernen und Wachsen in den Vordergrund gestellt hat. Noch nie habe ich auf den in meiner Branche üblichen Konferenzen erlebt, dass gesagt wurde: Mit dieser Idee bin ich gescheitert – aber ich habe verschiedene Dinge daraus gelernt. Unsere Welt ist eine polierte, die nur die Erfolge nach vorne stellt – während in den News nur die Katastrophen Platz erhalten. Dabei stehen wir doch alle auf Geschichten. Auf Heldinnengeschichten. Und es gibt – so meine Meinung – keine Heldin ohne blutige Knie und Tränen. Denn genau das macht Menschen zu Helden: Dass sie es wagen und aushalten, auch mal sagen zu müssen: Doofe Idee – aber immerhin versucht.

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Wir brauchen ein neues Koordinatensystem

Manchmal prasseln so viele Dinge innerhalb einer Woche auf mich ein, dass mir ganz wirr im Kopf wird. Vor allem, wenn diese Dinge sich mit den Werten und Normen beschäftigen. Mit denen anderer, die aktuell nicht selten enorm mit den meinen kollidieren. Geht es euch genauso? Was ist Henne, was ist Ei? Sind Werte und Normen etwas, das Emotionen hervorruft – oder benötigen wir sie, um diese im Zaum zu halten?

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#futuremobilitysummit in Berlin – mein Rückblick

Zwei Tage trafen sich in Berlin auf dem Euref-Campus 1.200 Besucher, 80 männliche und 15 weibliche Speaker, jede Menge große PKW, nicht wenige von ihnen auch elektrisch betrieben. Ich lästere, sorry, aber optisch war das manchmal nicht sehr in der Zukunft, was ausprobiert werden konnte. Es gab Räder von Bicicli, Tretroller von Tier, ok – aber ansonsten haben wir in der Branche anscheinend immer noch nicht viel geschafft in Sachen “neu denken”. Wir gießen alten Wein in schimmernde neue Schläuche, die elektrisch betrieben weniger Emissionen verursachen werden, aber wenn wir weiterhin nur mit 1,3 Personen in diesen PKW sitzen, ist niemandem geholfen.

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#SheDrivesMobility: Meine Hannover-Messe Keynote als Podcast 0.1

Da ich am Donnerstag krankheitsbedingt meine Keynote auf der Hannover Messe absagen musste, habe ich mich entschlossen, eine zweite Folge ohne Gast aufzunehmen. #SheDrivesMobility 0.1 ist somit “Keynote to go” – denn: Ich war gut vorbereitet, hatte Lust auf das Thema – und konnte meine Thesen nicht loswerden. Natürlich ist es nicht dasselbe, eine solche Keynote ohne begleitende Illustration und Blickkontakt vorzutragen. Dennoch hoffe ich auf rege Diskussion der von mir vertretenen Gedankengänge und Thesen.

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Mehr Realismus! Mehr Emotion! Ja was denn nun?

Ich versuche mal, zu “Papier” zu bringen, was mich vielleicht schon Jahre beschäftigt: Warum ist “emotional” im beruflichen Kontext so negativ aufgeladen? Klar, auch Chefs (Frauen mitgemeint), die Emotionen im Job überflüssig finden, klicken mittlerweile “like”, wenn tolle Menschen wie Tijen Onaran oder Lena Rogl über die große Bedeutung von Emotion und über Introversion schreiben. Es ist “State of the art”, diese Dinge nicht mehr öffentlich zu verneinen.