Moderation auf der REBOOT2020 - "Better mobility"

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Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media - also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn - dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein - auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.

Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

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Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Die Zukunft ist menschlich - und muss von uns gestaltet werden

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Vier Expert:innen waren heute von #Volt in den mindspace.me Hamburg geladen, um vor Medienvertreter:innen und Fachpublikum ihre Sicht auf die Gestaltung der Zukunft zu thematisieren.

VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

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Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.

Ich bin einer von 25 "LinkedIn Top Voices"

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Worüber sie spricht: Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Mobilitätswandel – weg vom privaten Pkw hin zu geteilter, nachhaltiger und öffentlicher Mobilität, die für alle zugänglich und bezahlbar ist. “Auf dem Weg zu dieser Vision halte ich Diversität und neue Arbeitsformen für unerlässlich, nicht zuletzt, weil das Fehlen dieser Säulen Dinge wie den Dieselskandal erst ermöglicht hat”, sagt Diehl. Wem sie am liebsten auf LinkedIn folgt: Den Wandel, den SAP-Personalchef Cawa Younosi in Deutschland vorantreibt, findet sie “hoch inspirierend, auch wegen des Humors, den er dabei immer wieder beweist”. Ihre journalistische Quelle für inspirierende Geschichten rund um Rolemodels ist Carina Kontio vom Handelsblatt.

Ich bin #TeamNahverkehr

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Ich bin immer noch begeistert vom gestrigen Tag. Der mich erneut bestärkt hat, dass ich im richtigen Team spiele. Ich muss kurz austeilen - sorry - aber der Rückzug von Bosch durch Eliminierung von Coup, die Aussage von MOIA, nicht zu expandieren und auch der Fakt, dass unsere Gesellschaft, Medien und auch Politik momentan nicht sehr hilfreich beim Mobilitätswandel sind, lassen mich immer klarer sehen: Es müssen die Verkehrsunternehmen in Allianz mit kommunalen Verantwortlichen und allen privaten Anbietern sein, die die neue Mobilität konzipieren. Sie haben die Expertise öffentlicher, geteilter Verkehre, die Kommunen müssen ihre regionale Mobilität zum Wohle aller mit ihnen weiter transformieren. Und dazu bedarf es der Zusammenarbeit mit den privaten Anbietern.

Ein Jahr She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung

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She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung<. Es ist soeben ein Jahr alt - mein neues Leben. Das ich nur noch in Lifebalance lebe. Endlich so, wie es mir und eben auch "den anderen" gefällt. Ich habe das gemacht, was alle >Karriere< nennen. Habe viel Geld verdient, war mit Menschen mit hohem Statusdenken und -anspruch beruflich tätig, hätte Dienstwagen fahren können und Unmengen an Dienstreisen, habe Ehrenämter ausgeübt, um auch andere Dinge voranzubringen. Es war sicher nicht immer ein komisches Gefühl, aber eines, das in den letzten Jahren wuchs: "Passt das zu mir? Ist das das Umfeld, in das ich passe?" Denn es bedarf beider Seiten, damit eine Beziehung toll ist, beide Beteiligten wachsen und einander in Offenheit und Wertschätzung auch in schlechten Zeiten begegnen. Und manche Beziehung gerät eben auch an ein Ende. So war das bei mir. Ganz ohne Vorwürfe, sondern einfach als Feststellung: All das, was ich tue, passt nicht in das herkömmliche Konzept der Erwerbstätigkeit. Ich habe innegehalten und nachgedacht. Und war mir schnell sicher: In der Mobilität am Wandel mitzuarbeiten, DAS soll mein Zentrum bleiben. Aber nicht mehr in Vollzeit, sondern mit Flexibilität für all das, was mich sonst noch umtreibt.

Der 1. Women in Mobility Summit in Frankfurt

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Zwei tolle, wenn auch leider zeitlich unterbrochene Tage in #Frankfurt liegen hinter mir. Was Coco Heger-Mehnert, Sophia von Berg und Anke Erpenbeck da innerhalb von kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, ist enorm wichtig für eine größere #Diversität unserer Branche. 2.000 Frauen sind bei Women in Mobility mittlerweile virtuell vernetzt, es gibt diverse Hubs und Veranstaltungen. Die größte mit 180 Frauen und acht Männern wie Helge Thomas, Thijs Lucas und Daniel Bogdoll liegt gerade hinter mir. #WiMSummit

Mama - ich habe Twitter gelöscht

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50 Prozent mehr Geld für Jene, die sich jetzt ein Auto kaufen, das per elektrischem Antrieb betrieben wird. Staat und Wirtschaft teilen sich diese Belohnung - aber ist diese noch zeitgemäß? Natürlich fällt es leicht, für dieses Statement zugunsten lokal emissionsfreier Mobilität Begeisterung zu wecken - fördert diese Prämie doch die Wirtschaft, die wir Deutschen als unsere "Schlüsselindustrie" bezeichnen. Doch ist diese einseitige Belohnung noch zeitgemäß? Müssen Subventionen wie diese nicht längst weiter gedacht und gefasst werden?

Warum die Kaufprämie für Elektroautos zu kurz greift

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50 Prozent mehr Geld für Jene, die sich jetzt ein Auto kaufen, das per elektrischem Antrieb betrieben wird. Staat und Wirtschaft teilen sich diese Belohnung - aber ist diese noch zeitgemäß? Natürlich fällt es leicht, für dieses Statement zugunsten lokal emissionsfreier Mobilität Begeisterung zu wecken - fördert diese Prämie doch die Wirtschaft, die wir Deutschen als unsere "Schlüsselindustrie" bezeichnen. Doch ist diese einseitige Belohnung noch zeitgemäß? Müssen Subventionen wie diese nicht längst weiter gedacht und gefasst werden?