Einträge von AdminKatja1973

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Klartext: Das (E-)Auto muss Raum abgeben

Bei aller Technikliebe, die die Diskussion um den Mobilitätswandel gerade euphorisiert: Verkehrswende geschieht nicht durch eine Antriebswende. Die elektrischen Stehroller zeigen, wie viel Emotion durch eine Fahrzeugart entstehen kann. Innerhalb kürzester Zeit nach ihrer Zulassung gehören sie in allen größeren Städten zum Straßenbild und werden freudestrahlend genutzt. Jedoch haben sie keine nachhaltige Veränderungskraft für neue urbane Mobilität. Im Gegenteil: Sie sind ein Produkt, kein Konzept – und damit keine Lösung. Im ohnehin schon zu knappen Straßenraum sorgen sie für weitere Platzprobleme. Denn sie ersetzen keine Fahrzeuge, sie fahren zusätzlich auf einer von Autos, Lieferfahrzeugen, Lkw, Fahrrädern, Bussen und Rollern genutzten Fahrbahn.

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#SheDrivesMobility – mit Julia Holze

#SheDrivesMobility – eine neue Folge meines Podcasts ist online. Diesmal mit Julia Holze, die sich selbst als WorkLifeRebel bezeichnet. Mit ihr habe ich mich auch gar nicht sooo viel über Mobilität an sich unterhalten, sondern eher über die Schranken im Kopf und wie wir sie überwinden. Denn gerade unsere alltägliche Mobilität ist Gewohnheitssache, selbstverständlich und dadurch einfach – und gerade deswegen so schwer zu verändern. Vor allem, wenn wir ein Hashtag#Auto besitzen, fällt es uns enorm schwer, dieses “loszulassen”. Wie alle “schlechten Eigenschaften”, die wir so haben – und von denen wir eigentlich ganz genau wissen, dass wir uns mit ihnen nicht gut tun.

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Stadtentwicklung durch datengetriebene Mobilität

Zurzeit politisch und medial in aller Munde: Der Mobilitätswandel. Es ist viel von Visionen die Rede. Von autonomen Fahrzeugen, Drohnen und Flugtaxen. Bilder, die Lust auf die Zukunft machen, aber auch Fragen unbeantwortet lassen: Wie gelingt dieser Wandel? Wie gestalten wir ihn so, dass er allen Vorteile bringt? Wie nutzen wir ihn für eine menschengerechte Gestaltung unserer Städte? Wie gewinnen wir Lebensqualität dort, wo heute schon Verkehre für hohe Emissionen und Belastungen sorgen?

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100 heimliche Heldinnen – und ich – im Medium Magazin

Mir gefällt sehr, dass mein Podcast in der Sonderausgabe vom Medium Magazin promoted wird, die sich den „Heimlichen Heldinnen“ im Journalismus widmet. Ja. Es geht um 100 Frauen. Und es gut, dass ein solches Magazin sich zur Aufgabe macht, ein solches Schwerpunktheft herauszugeben. Jene Ladies sichtbar zu machen, die neben Führungs-, Team-, Text- und Innovationsfähigkeit vor allem auch nervenstarke Moderatorin, Talenteförderin und technikaffin sind. Der Katalog umfasste 20 Skills, schon Minuten nach dem Aufruf trafen tolle Bewerbungen für jene eine, die eben nicht in der ersten Reihe stehen, ohne die guter Journalismus aber unmöglich wäre.

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12 Quadratmeter Kultur – statt Parkplatz

Wem gehört die Stadt!? „Mein“ VCD hat sich zur Sensibilisierung der Wahrnehmung von Stadtraum eine tolle Aktion ausgedacht: An verschiedenen Stellen in Berlin werden 12 Quadratmeter „besetzt“ und dieser Parkplatz mit Kunst, Kultur, Begegnung, Musik und Diskussion gefüllt. Es war bei dem einstündigen Podium schon ein fieses Gefühl, nahezu auf Hautkontakt mit den vorbeifahrenden PKW zu sein.

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“Gute Fragen an gute Frauen” – Danke an das EMOTION Magazin!

Ich bin sehr dankbar für “dieses Internet”. Vor allem über Twitter lerne ich Menschen virtuell und dann  – wenn es RICHTIG gut läuft – irgendwann auch mal in real kennen, die ich so vielleicht nicht getroffen hätte. So geht es mir auch mit Julia Möhn, die im Umfeld dieses tollen Projektes EMOTION Verlag/Magazin, das an sich schon einen Artikel wert wäre, viele Rollen einnimmt: Editor in Chief New Products, Redaktionsleiterin des EMOTION-Ablegers WORKING WOMEN und eben seit vielen Jahren laut ihrer Chefin “eine feste Säule im EMOTION-Team”. Und vor allem eine tolle Frau mit wachem Verstand und Gespür für Themen. Eine von denen, die ich dann beim ersten “echten” Sehen auch direkt in den Arm nehmen musste. Nun hat Julia mich für ihren Newsletter interviewt – große Freude, vor allem auch, weil ich den Titel natürlich mag. Und weil sie mich so toll vorstellt – danke!

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Female Founders Dinner im eeden Hamburg

Ich bekenne mich schuldig: Nicht jeder Tag ist eine Reise ins La-La-Land. Seit ich das tue, was ich tue – und zwar jede Minute meines Lebens: Dinge mit Sinn – bin ich damit auch sichtbar. Und mich erreichen jede Menge negativer Schwingungen, denn das ist der Nachteil von Sichtbarkeit. Ich deute es als Unsicherheit, Neid, Missgunst… Und am Anfang hat es mich tatsächlich auch sehr getroffen, weil ich darauf nicht vorbereitet war – und weil ich selbst noch die Unsicherheit eines Neuanfangs in mir hatte. Umso fester stehe ich nun da mit den Dingen, die ich verbessern möchte. Und suche mir meine Kompliz:innen.

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Dem Manager Magazin verlangt es nach “Alpha-Männern” – mir nicht!

Heute ist mir fast der Kaffee aus dem Gesicht gefallen, als ich beim Frühstück diese Schlagzeile las. Nun ist das Manager Magazin in Gänze nicht dafür bekannt, Innovationen und Diversität nach vorne zu stellen, aber so eine Überschrift ist aus der Zeit gefallen – meine Meinung. Denn wo steht die Autobranche, die wir so oft als “Schlüsselindustrie” bezeichnen, aktuell? Auf jeden Fall im Weltvergleich nicht mehr unangefochten an der Spitze. Da ist der “Dieselskandal” (seit Jahren, immer wieder wegen Betrugs), da ist “Getriebenheit” – von internationaler Konkurrenz (nicht von eigenem Wunsch nach Wandel in Technik, Belegschaft und Denken), da ist technischer Rückstand.

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Mobilitätswandel geht nur mit 360 Grad

Ich habe in der letzten Woche einen Panel über das Jobrad moderiert. Mit mir auf der Bühne: Holger Tumat, Gründer von JobRad, und Lars Hünninghausen, bei einem der größten JobRad-Kunden, der Deutschen Bahn, tätig als Leiter Grundsätze Geschäftsbedingungen, Vergütung und Nebenleistungen. Und eigentlich kann man schon am Titel von Lars Hünninghausen ablesen, was Arbeitergeber aktuell (zu Recht) umtreibt: Die Weiterentwicklung von Benefitangeboten. Denn ja: Heute kommen Bewerberinnen und Bewerber jüngeren Alters selbstbewusst in Gespräche mit Unternehmen und fragen „Was habt IHR mir zu bieten?“ Vor allem hoch qualifizierte Menschen stellen diese Frage zu Recht, denn mittlerweile sind sie aufgrund des Fachkräftemangels in der stärkeren Position.