Einträge von Katja

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EMOTION Women’s Day 2019

Ich war auf dem EMOTION Women’s Day – und es war sehr viel dort, das mir gefallen hat – aber auch einiges, was mir zeigt, WIE unterschiedlich Feminismus nunmal ist. Vorweg: Ich war NOCH NIE auf einer Konferenz, die so sehr das persönliche Lernen und Wachsen in den Vordergrund gestellt hat. Noch nie habe ich auf den in meiner Branche üblichen Konferenzen erlebt, dass gesagt wurde: Mit dieser Idee bin ich gescheitert – aber ich habe verschiedene Dinge daraus gelernt. Unsere Welt ist eine polierte, die nur die Erfolge nach vorne stellt – während in den News nur die Katastrophen Platz erhalten. Dabei stehen wir doch alle auf Geschichten. Auf Heldinnengeschichten. Und es gibt – so meine Meinung – keine Heldin ohne blutige Knie und Tränen. Denn genau das macht Menschen zu Helden: Dass sie es wagen und aushalten, auch mal sagen zu müssen: Doofe Idee – aber immerhin versucht.

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Wir brauchen ein neues Koordinatensystem

Manchmal prasseln so viele Dinge innerhalb einer Woche auf mich ein, dass mir ganz wirr im Kopf wird. Vor allem, wenn diese Dinge sich mit den Werten und Normen beschäftigen. Mit denen anderer, die aktuell nicht selten enorm mit den meinen kollidieren. Geht es euch genauso? Was ist Henne, was ist Ei? Sind Werte und Normen etwas, das Emotionen hervorruft – oder benötigen wir sie, um diese im Zaum zu halten?

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#futuremobilitysummit in Berlin – mein Rückblick

Zwei Tage trafen sich in Berlin auf dem Euref-Campus 1.200 Besucher, 80 männliche und 15 weibliche Speaker, jede Menge große PKW, nicht wenige von ihnen auch elektrisch betrieben. Ich lästere, sorry, aber optisch war das manchmal nicht sehr in der Zukunft, was ausprobiert werden konnte. Es gab Räder von Bicicli, Tretroller von Tier, ok – aber ansonsten haben wir in der Branche anscheinend immer noch nicht viel geschafft in Sachen “neu denken”. Wir gießen alten Wein in schimmernde neue Schläuche, die elektrisch betrieben weniger Emissionen verursachen werden, aber wenn wir weiterhin nur mit 1,3 Personen in diesen PKW sitzen, ist niemandem geholfen.

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#SheDrivesMobility: Meine Hannover-Messe Keynote als Podcast 0.1

Da ich am Donnerstag krankheitsbedingt meine Keynote auf der Hannover Messe absagen musste, habe ich mich entschlossen, eine zweite Folge ohne Gast aufzunehmen. #SheDrivesMobility 0.1 ist somit “Keynote to go” – denn: Ich war gut vorbereitet, hatte Lust auf das Thema – und konnte meine Thesen nicht loswerden. Natürlich ist es nicht dasselbe, eine solche Keynote ohne begleitende Illustration und Blickkontakt vorzutragen. Dennoch hoffe ich auf rege Diskussion der von mir vertretenen Gedankengänge und Thesen.

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Mehr Realismus! Mehr Emotion! Ja was denn nun?

Ich versuche mal, zu “Papier” zu bringen, was mich vielleicht schon Jahre beschäftigt: Warum ist “emotional” im beruflichen Kontext so negativ aufgeladen? Klar, auch Chefs (Frauen mitgemeint), die Emotionen im Job überflüssig finden, klicken mittlerweile “like”, wenn tolle Menschen wie Tijen Onaran oder Lena Rogl über die große Bedeutung von Emotion und über Introversion schreiben. Es ist “State of the art”, diese Dinge nicht mehr öffentlich zu verneinen.

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Zu Gast im #autoagil Podcast

Das Schöne an Twitter ist, dass ich mich – so ich denn möchte – innerhalb einer Blase bewege, die mich motiviert, weil sie sich für dieselben Dinge einsetzt, die mir wichtig sind. So lernte ich auch Leonid Lezner kennen, der vor allem für seinen #Firmenfunk Podcast bekannt ist. Er arbeitet mittlerweile in der Automobilindustrie und treibt dort das agile Arbeiten voran. Und somit sind schon zwei Themen bei uns identisch: Mobilitätswandel und New Work. Beides untrennbar – so meine Meinung – plus notwendige Diversität, die es in dieser Branche noch zu wenig gibt.

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Sexismus rettet keine Leben

Ich werde immer wieder mal gefragt, was denn nun jetzt DAS Thema ist, was mich antreibt. Ich stünde ja für so viele Dinge. Sagt man(n) mir. Das ist mir aber erst heute Morgen bewusst geworden. Denn – wie so oft in meinem Leben – reflektiere ich die Dinge, die ich tue, gar nicht so tiefgründig. Denn für mich machen sie ja Sinn – in der Gesamtheit ihrer Teile. Aber ich antworte gerne: “Mich treibt der Mobilitätswandel an. Und den Weg dorthin gestalten wir nicht ohne Gleichberechtigung und New Work.”

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#equalpayday – BRIGITTE-Podiumsgespräch am 18. März in Hamburg

Eine Lohnlücke von 21 Prozent zwischen allen berufstätigen Männern und Frauen in Deutschland. Im europäischen Vergleich liegen wir damit auf den hintersten Plätzen. Wie bekommen wir dieses Problem in den Griff? Darüber diskutierten @ BRIGITTE: Chefredakteurin Brigitte Huber mit PD Dr. Elke Holst (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Christine Gräbe (Fair Pay Innovation Lab) und Cawa Younosi (Personalschef SAP SE & SAP Deutschland).