Denkanstoß: Wollen wirklich alle Auto fahren?

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Ich halte aktuell viele Keynotes zum Mobilitätswandel, moderiere Panels mit Menschen, die diesen gestalten. Die Fragen, die mir dabei nach meinen Vorträgen gestellt werden, lassen mich mehr als je zuvor daran zweifeln, dass es wirklich so viele sind, die Autofahren um des Autofahrens machen. Die Verklärung dieser Mobilitätsform scheint schon längst verblasst. Ist es also wirklich „der Bürger:innen Wille“, wenn die Bundespolitik sich auf sie bezieht beim Schutz dieses Fahrzeugs?

Warum ich nicht mehr an Berufsbezeichnungen glaube

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In meinem privaten und engen beruflichen Umfeld gibt es kaum Fragen zu meinen "Jobs"​ oder Titeln. Darüber hinaus jedoch fast täglich. Warum eigentlich? Ist es in bestimmten Berufsfeldern mittlerweile nicht wichtiger zu wissen, was jemanden antreibt, was er bewirken möchte? Ich "kann"​ Marketing, Kommunikation und PR - aber sagt das auch etwas aus? Ich habe keinen Titel, brauche ich den? Ich habe Leitungserfahrung, übe sie aber nicht mehr unmittelbar aus. Verlerne ich das dadurch? Bin ich deswegen keine Leaderin? Ich bin gespannt auf den Austausch zu diesem Thema!

Kollaboration für neue Mobilität: "beyond1435" als Praxisbeispiel

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Nicht nur, weil ich Katja heiße, mag ich sehr viele Wörter, die mit "K" beginnen - so z. B. #Kollaboration, #Konzepte, #Kommunikation, #Kernkompetenz. Und alle vier Schlagworte finden manchmal in einem Engagement zusammen - so auch in jenem von Beyond1435. Am Rand meiner Keynote und meines Panels auf der Internationalen Funkausstellung (#IFA) haben sich Ann Kathrin Stärkel und Annika Brahmann für mich spontan die Zeit genommen, um in einem "Sprint-#Podcast" von #SheDrivesMobility einmal zu erläutern, wie sie bei "#beyond1435" und der DB zu diesem Thema arbeiten.

18.000 bunte und fröhliche Aussteiger:innen rund um die IAA

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18.000 auf Fahrrädern. ‍♀️‍♂️5.000 zu Fuß. Kinder in Lastenrädern, #Rollstuhlfahrende mit Fahnen, Senioren lachend einander untergehakt. Das Bündnis #aussteigen schaffte es deutlich in die Twittertrends, ich habe den Account füllen dürfen (#overtake) und den Tag in Frankfurt dokumentiert.

Wie ich mal versuchte, zwischen den Fronten im Mobilitätswandel zu vermitteln

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Wer mich kennt weißt, dass ich nicht nur beruflich von Beginn an Kommunikation liebe – on- wie offline – sondern auch einen großen Hebel für den Mobilitätswandel zum Besseren darin sehe, Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln, Meinungen und jeweiliger Agenda zuzuhören. Ich finde es nicht nur aus meinem journalistischen Herz heraus spannend, wie Menschen auf Mobilität blicken, was sie denken, wenn sie das Wort hören (die meisten denken dabei immer noch sofort an das Auto) – ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir den Wandel nur gestalten können, wenn wir die Bedürfnisse jener Kund:innen kennen, die heute noch im privaten Auto sitzen. Denn diese sind unsere größte Zielgruppe für etablierte und neue nachhaltige Angebote. Und deren Bedürfnisse kennt vielleicht die Autoindustrie. Da gibt es Sehnsüchte und Emotionen, die sich eben nicht nur SUV-Freundlichkeit im Absatz ausdrücken, sondern auch in anderen Verbrennerfahrzeugen.

Raus aus der Komfortzone?!

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Ein paar Gedanken dazu, wie schwer es uns manchmal noch fällt - allen voran mir selbst - Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Sich nicht anzumaßen, ihr Verhalten oder Leben ganzheitlich beurteilen zu können. Sondern offen zu sein dafür, dass es Gründe gibt, die uns nicht bekannt sind. Dass Menschen agieren, und wir das nicht verstehen - weil sie eben anders sind als wir. Wir alle wollen Diversität, um erfolgreich zu sein. Aber der Weg dorthin ist manchmal echt anstrengend. Das darf er aber auch sein. Wir sollten viel öfter darüber sprechen, was uns unterscheidet und andere Blickwinkel kennenlernen. Ich glaube fest daran, dass es dann allen leichter fallen würde, "echt"​ zu sein.

Zu Gast im Podcast "The Sooner Now"

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Perspektivwechsel. Normalerweise stelle ich die Fragen. In meinem Podcast #SheDrivesMobility (Sonntag ging Ausgabe zehn online - ich bin selbst erstaunt, wie routiniert sich das schon anfühlt) spreche ich mit Frauen über ihren Weg in die Mobilitätsbranche und wie sie in ihrem Job die Zukunft gestalten. Diesmal war ich zu Gast. Bei "The Sooner Now" von MINI Deutschland und "Freunde von Freunden".

Die zehnte Ausgabe von #SheDrivesMobility mit Brigitte Strathmann

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Unglaublich - aber wahr. Mein Baby hat Geburtstag. Zehn Folgen #SheDrivesMobility gibt es seit diesem Sonntag. Angefangen hat es mit einer Idee im letzten Jahr, dann habe ich mir die Ausrüstung gekauft - und diese erstmal eine ziemlich lange Weile liegen gelassen. Mir dann aber für das Jahr 2019 vorgenommen, jeden Monat mindestens einmal meine Komfortzone zu verlassen - dazu gehört nach Webseite, Blog und Keynote dann auch der Podcast. Der mir seitdem viel Freude macht, weil ich enorm tollen Frauen begegnet sind, die mich sehr inspirieren und mir die Power geben, den manchmal sehr massiven Krach in den sozialen Medien, der mir entgegen schallt, durchzustehen. Folge zehn gestalte ich mit Brigitte Strathmann, die von Seiten der Stadt Osnabrück das Projekt MOBILE ZUKUNFT leitet. Gemeinsam mit ihrem Kollegen der Stadtwerke Osnabrück, Joachim Kossow, bringt sie hier viele Dinge im Kleinen und Großen voran.

Ich wurde nominiert - für den Digital Female Leader Award!

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Ich bin immer noch etwas „positiv geschockt“. Gleich mehrere Ladies haben mir für den Digital Female Leader Award nominiert! Noch bis Mitte August könnt ihr für mich voten - für den "Audience Award". Ich wurde in der Rubrik "Mobility" nominiert, über diese Kategorie entscheidet eine Jury. Ich bin stolz, beseelt (weil mich Damen nominierten, die ICH toll finde) und bestärkt in meinem Engagement für nachhaltige Mobilität durch Diversität und neue Arbeitsformen.

Female Founders Dinner im eeden Hamburg

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Ich bekenne mich schuldig: Nicht jeder Tag ist eine Reise ins La-La-Land. Seit ich das tue, was ich tue - und zwar jede Minute meines Lebens: Dinge mit Sinn - bin ich damit auch sichtbar. Und mich erreichen jede Menge negativer Schwingungen, denn das ist der Nachteil von Sichtbarkeit. Ich deute es als Unsicherheit, Neid, Missgunst... Und am Anfang hat es mich tatsächlich auch sehr getroffen, weil ich darauf nicht vorbereitet war - und weil ich selbst noch die Unsicherheit eines Neuanfangs in mir hatte. Umso fester stehe ich nun da mit den Dingen, die ich verbessern möchte. Und suche mir meine Kompliz:innen.