Moderation beim VDV: Welche Chancen bietet das reformierte PBefG?

Mir sind Moderationen am liebsten, wo Moderatorin und Panelist:innen sagen: „Schade, das war zu kurz!“So war es gestern beim Talk über das reformierte #Personenbeförderungsgesetz. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hatte zum Symposium über #Multimodalität geladen,. Ich durfte mit Valerie von der Tann von Via, Dr. Jan Schilling, Robert Henrich von MOIA und Thomas Kiel d’Aragon …

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She Drives Mobility #58 – Zu Gast: Volksentscheid Berlin autofrei

Wir fahren an ruhige Orte, um uns zu erholen – weil der Lärm, Dreck und Platzmangel der Stadt uns stresst.
Warum eigentlich?
Wäre es nicht viel schöner, wenn auch die Stadt ein Ort ist, der sich wie Urlaub anfühlt?

Eine lebenswerte Stadt stellt die Menschen in den Mittelpunkt. Eine Stadt, die sich nicht mehr an den Schnellsten und Stärksten orientiert, sondern an den Langsamsten und Schwächsten: Radfahrende, zu Fuß Gehende, Kinder und ältere Menschen. Ein Berlin mit weniger Autos lädt ein zum Spazieren und draußen Sein. Parkplätze werden zu Blumenbeeten, Kinder spielen auf der Straße, Menschen verweilen in Cafés an der großen Straße, Nachbar*innen treffen sich im neu entstandenen Kiezpark. Es gibt keine Staus, die Luft ist frisch und klar. Eine aufregende Großstadt, aus der man nicht fliehen muss, um einen Moment der Ruhe zu genießen.

Öffentlicher Raum in der Berliner Innenstadt ist ein wertvolles und knappes Gut. Er sollte für alle nutzbar sein. Auch die Straße ist für alle da und sollte nicht nur von Wenigen befahren und zugeparkt werden. Autos beanspruchen parkend und fahrend unverhältnismäßig viel Fläche. Diese Fläche wird dringend benötigt: für Bahn, Bus und Tram, für breitere Fuß- und Radwege, zum Spielen, für nachbarschaftliches Miteinander und öffentliches Leben. Flächengerechtigkeit bedeutet Umverteilung des öffentlichen Raums zugunsten derer, die sich gesund und klimafreundlich fortbewegen wollen.

Und nein: Das heißt nicht, dass gar keine Autos mehr fahren dürfen. Diejenigen, die sie wirklich benötigen, werden sie auch weiterhin und dann viel angenehmer nutzen können. Besonders Kinder und Senior*innen sollen sich auf Berliner Straßen sicher fühlen können; andernfalls werden sie in ihrer Mobilität eingeschränkt, weil die Gefahr eines Unfalls oder die Angst davor zu groß sind. Eine autoreduzierte Innenstadt führt zu mehr Sicherheit auf Berliner Straßen. Ziel ist die strikte Umsetzung der Vision Zero (null Verkehrstote und Schwerverletzte). Zum Beispiel für Fahrten behinderter Menschen, für Fahrten im öffentlichen Interesse (Rettungs- und Pflegedienste, Polizei und Feuerwehr) und für den Transport schwerer Lasten (Umzüge, Wirtschaftsverkehr und große Lieferungen). In einer autoarmen Stadt ist genügend Platz, damit die wichtigen Autofahrten sicher und schnell genug sind.
In unserem Gespräch erfährst du, wie du die Initiative unterstützen kannst, was sie sich zum Ziel gesetzt hat und warum es gerade im Superwahljahr bedeutsam ist, den Wunsch nach Verkehrswende gerade auch „von unten“ zu demonstrieren.

Zu Gast im NDR-Podcast #SheLikesTech

#SheLikesTech meets #SheDrivesMobility.Was für ein Fest 🙂 Als erste nicht rein technisch orientierte Frau war ich zu Gast im fantastischen Podcast von Eva Köhler und Svea Eckert beim Norddeutscher Rundfunk – und die beiden haben es „geschafft“, dass es ein sehr persönliches Gespräch geworden ist. Über meine Karriere in der #Verkehrsbranche, die Entscheidung, nicht mehr …

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Das Mobilitätssystem in Hamburg

Im Gespräch mit Dr. Mandy Dotzauer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Henrik Falk, dem Vorstandsvorsitzenden der Hamburger Hochbahn. Wir haben eine erste Zwischenbilanz nach einem Jahr Reallabor Hamburg gezogen. Im Reallabor Hamburg wird die digitale Mobilität von morgen im Hier und Jetzt in einer Metropole erprobt. Zentrales Ziel des Projektes RealLabHH …

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Klima vor 8 fordert Primetime für´s Klima

25. April 2021. Diese Woche war endlich Premiere!
Die erste Folge von Klima vor 8 ging bei YouTube online und widmete sich der Bedeutung der Moore. Mit unfassbar großer Resonanz stellte dieser Moment das große Highlight monatelanger Arbeit dar.
Ich habe mich mit Pressesprecherin Friederike darüber unterhalten, wie es zur Idee von Klima vor 8 kam, wer hinter diesem Projekt steckt und was Ziel des Engagements ist.

„Von der immer weiter fortschreitenden Klimakrise sind immer mehr Menschen direkt betroffen. Seit gut einem Jahr können wir beobachten, wie schnell die Sender der ARD auf die COVID-19 Pandemie reagieren. Nachrichten zur aktuellen Entwicklung finden täglich Platz zur besten Sendezeit, vor und in der Tagesschau sowie in weiteren Sondersendungen. Damit leistet die ARD einen entscheidenden Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung und somit auch zur Bewältigung dieser Krise. Die Pandemie wurde von Beginn an als Krise begriffen.

Ganz anders stellt sich das im Fall der Klimakrise dar, einer existenziellen Krise für die menschliche Zivilisation. Während wir die Auswirkungen der Erderhitzung immer deutlicher auch in Deutschland spüren, finden Berichterstattung, Einordnung und Aufklärung zu diesem Thema in den Fernsehprogrammen nur unzureichend statt. Anders als im Falle der Pandemie fehlt eine regelmäßige Berichterstattung zur besten Sendezeit.

Wirtschaftliche Themen bekommen viel Aufmerksamkeit und die besten Sendeplätze. So berichtet die ARD mit ‚Börse vor Acht‘ seit zwei Jahrzehnten über Neuigkeiten aus der Welt der Börsen. Ist es nicht längst an der Zeit, ebenso umfassend über eine existenzielle Krise aufzuklären, die alle Menschen betrifft? Wir sind der festen Überzeugung, dass ein kurzes und qualitativ hochwertiges Sendeformat zur Klimakrise dringend nötig ist.
Ein Format wie KLIMA° vor acht könnte genau das leisten.“

Abonniert die Kanäle von Klima vor 8, wöchentlich kommen nun neue Folgen über bestimmte Schwerpunkte.

Gesucht: Kompliz:innen für meine Autokorrektur

Katja, was meint eigentlich deine #Autokorrektur?Hasst du Autos und Menschen, die in Autos sitzen? Das Zweite kann ich deutlich verneinen, weil sich für mich die Nähe zu einem Menschen nicht über die Art seiner Mobilität definiert. Achtung, das könnte jetzt länger werden. Ich bin schon sehr bestürzt, wie sehr wir unsere Fahrgastzellen und Autoplätze über …

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Moderation des Launches eines neuen Messeformats der Koelnmesse

Ich habe die Pressekonferenz zum Launch der neuen Messe #polisMOBILITY in Köln moderiert.Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Der Rat der Stadt Köln hat 2019 den Rahmen für eine neue Mobilitätsmesse gesetzt. Es geht um human-centric, einen Ansatz, der den Menschen in den Fokus stellt.“ Im Mai 2022 wird Koelnmesse GmbH dieses Format erstmalig auf dem Messegelände, aber …

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