Wer #NewAuto denkt, kann nicht Transformation einer Branche vorantreiben. Leider.

Herbert Diess sagt:

„Ziehen Belegschaften und Kunden im ökologischen und digitalen Umbau mit, könne das Auto
noch
in
der
Bedeutung

zulegen. (!!!)

Es werde „viele Negativaspekte verlieren“, erwartet Diess.

Was denken Sie:
Sind solche Aussagen von Herbert Diess Zeichen dafür, dass die Autoindustrie auch mit 49 Millionen PKW auf 41 Millionen Haushalte noch nicht „satt“ ist?

Nur Antriebe elektrifizieren und in immer nutzlosere, große Autos packen will – und das #NewAuto nennt?

Nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist?

In Hamburg fährt VW-Tochter MOIA seit dem Start Fahrzeuge im On-Demand-Ridepooling, die ältere Menschen und Rollstuhlfahrer:innen ausschließen, weil sie nicht barrierefrei sind.

Und weiter:
„In ein paar Jahren können Sie guten Gewissens mit einem SUV hier herumfahren. Es gibt Kritiker, die sich aufs Klima berufen, aber eigentlich gegen das Auto sind, gegen die individuelle Mobilität. Aber die verliert viel von ihrem Schrecken, sie wird sehr viel sicherer, sie wird umweltfreundlicher.“

Ich bin zugegeben fassungslos.
Auto-Arbeitsplätze als Ausrede gegen eine lebenswerte Zukunft für alle?
Wo ist da die Transformation zum Besseren?
Integration in den Nahverkehr?
Fahrzeuge für den ÖPNV?
Ich habe sehr viele Ideen.
Sehe Chancen.
Anscheinend wenig deckungsgleich mit denen von VW.

Wie sehen Sie das?

Hier geht es zum Interview:

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