Mama, ich war bei Markus Lanz, Jens Spahn wusste aber meinen Namen nicht und denkt, ich sei bei den Grünen und berate Winfried Kretschmann.

Dem ist nicht so. Ich berate als Parteilose Leonore Gewessler, Klimaschutzministerin von Österreich, und Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg.

Naja, und die Fake-News des sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG aus dem Februar über mich repliziert er auch munter, weil er eben KEINEN Faktencheck macht. Ich will niemanden das Auto oder das Eigenheim mitnehmen, sondern ich sehe den Bedarf an neuen Träumen jenseits dieser sehr deutschen „erster Job – erstes Auto – erstes Haus“ Chronologie. Denn diese passt aufgrund von Ressourcenknappheit, steigender Temperaturen und des Klimanotfalls nicht mehr in eine gute Zukunft für alle.

Ich bin ERSCHÜTTERT, dass die Ursache des bisher größten Shitstorms gegen meine Person sogar im Kopf von Bundespolitikern hängenblieb und zum Hatestorm gegen die Grünen genutzt wird.
Ich bin ERSCHÜTTERT, dass Ende Juni das immer noch Thema ist.
Ich HOFFE, dass Journalist:innen sich dies zu Herzen nehmen (aufgrund des aktuellen Covers vom Stern zweifle ich jedoch daran).

Wen die reale Story interessiert, lade ich auf meinen Blog und in meinen Podcast ein, dort habe ich alles dokumentiert.
Ich werde mich dazu nicht mehr äußern, wehre mich aber dagegen, von Menschen wie Jens Spahn zu solchen Attacken missbraucht zu werden.

Was zur Hölle!?
Ich finde grad keine Worte. Und das ist bei mir selten. Wie seht ihr das?

Hier das Snippet aus der Sendung, die ihr in ganzer Länge hier findet.

2 Antworten zu „Mama, ich war bei Markus Lanz, Jens Spahn wusste aber meinen Namen nicht und denkt, ich sei bei den Grünen und berate Winfried Kretschmann.“

  1. Ein Grundproblem unserer Angst vor Veränderung unseres Lebensstiles verbreiten Männer wie Jens Spahn. Erschwerend kommt die Anpassungsbereitschaft vieler Bundestags- und Landtagskolleginnen an einen tief sitzenden Konservatismus hinzu. Männer wie Jens Spahn, Scheuer, Dobrindt, Merz, Lindner, Dürr, Scholz und andere besetzen das alte und – noch -starre System mit ihren Mehrheiten. Das System Bundestag ist so was von männlich, chauvinistisch, patriarchalisch, machtgeil und arrogant besetzt, dass es immer noch Pionierarbeit wie von dir, liebe Katja, bedarf, um irgendwann darauf zu hoffen, dass junge, sachkompetente und an gemeinsamen Lösungen interessierte Menschen mehr werden in unseren Parlamenten. Und dass viele Medien im Konkurrenzkampf im mehr Leser:innen immer weniger gut recherchieren, ist eine Katastrophe. Dieser Rechtsstaat, unsere Demokratie braucht Frauen wie dich, damit Veränderung möglich ist. Und es braucht Pionierinnen und starke Zivilgesellscht für eine Verkehrspolitik, die mehr kann als Auto, Straße und Ladesäule.


    1. Ach Susanne, das tut so gut zu lesen. Danke, nicht nur für diesen Kommentar, sondern auch für dein Wirken.


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