Katja Diehl im Gespräch mit Maria Vassilkou

Maria Vassilakou ist eine engagierte Stadtgestalterin und ehemalige Vizebürgermeisterin Wiens, die sich leidenschaftlich für eine gerechte, menschenzentrierte Verkehrswende einsetzt. Ihr Fokus liegt auf der Rückeroberung des öffentlichen Raums, dem Ausbau nachhaltiger Mobilität und der Vision einer Stadt, in der alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Einkommen – sicher und selbstbestimmt unterwegs sein können.

»Das aber wiederum heißt, dass wir die Straße notgedrungenermaßen neu entdecken, mit neuen Augen sehen und verstehen, dass die Straße nicht nur da ist, um uns von A nach B zu bringen, sondern die Straße ist Lebensraum gleichzeitig.«

Zusammenfassung

Maria Vassilakou beschreibt Mobilität als zentrales Grundrecht, das Zugang zu Bildung, Arbeit und sozialer Teilhabe ermöglichen muss. Sie fordert eine Stadtplanung, die sich an den Bedürfnissen der Schwächsten orientiert – etwa Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung. Mobilität soll nicht nur funktional, sondern auch sozial verbindend sein. Eine Stadt, die gut für Kinder ist, sei gut für alle. Straßen sollten nicht nur dem Autoverkehr dienen, sondern als Lebensraum neu gedacht werden.

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