Josh Liu, Gründer des Londoner Startups Mosa, treibt mit seinen kostengünstigen „Smart Docks“ die Verkehrswende voran – dort, wo klassische Bikesharing-Systeme bislang wirtschaftlich nicht tragfähig waren: im ländlichen Raum. Statt auf teure, zentral gesteuerte Infrastruktur zu setzen, gibt er Kommunen und Communities die Werkzeuge an die Hand, ihre eigene nachhaltige Mobilität selbst zu gestalten.
»What we want to do is to inspire communities to own and run their own cycle sharing schemes.«
Zusammenfassung
Josh Liu von Mosa (London) stellt „Smart Docks“ vor – Stationen, die jedes Fahrrad, E-Bike, Lastenrad oder adaptive Rad in ein sicheres Sharing-Rad verwandeln. Statt selbst zu betreiben, überlässt Mosa Kommunen die Standortwahl, den Flottenaufbau und den Betrieb, oft mit lokaler Unterstützung. Als Beispiel nennt er ein Projekt mit der Royal Horticultural Society in Manchester sowie eine Kooperation mit Bauentwicklern für autoärmere Neubauviertel. Ein von Active Travel England gefördertes RHS-Programm soll als Modell dienen, um Besuchern eine autofreie Anbindung von Bahnhöfen und Bushaltestellen zu Ausflugszielen zu ermöglichen. Preislich ist die Lösung laut Josh rund 70 % günstiger als klassische Docking-Stationen, mit einer SaaS-Gebühr von etwa 100 Euro pro Hub (bis zu 20 Docks). Katja findet den Ansatz besonders für ländliche Regionen spannend.






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