Corinna Budras und Christian Müßgens beleuchten als FAZ-Wirtschaftskorrespondent*innen und Macher*innen der Podcast Serie „Die VW-Story“ die Krise des Konzerns aus journalistischer Außenperspektive – zwischen Managementversagen, Machtkämpfen und der Frage, wie viel vom alten VW noch zu retten ist. Thorsten Donnermeier bringt dem gegenüber die Innensicht von 42 Jahren VW-Betriebszugehörigkeit ein und macht spürbar, was der drohende Stellenabbau für die Menschen bedeutet, die Volkswagen tatsächlich am Laufen halten.
»Was wir bei VW brauchen, sind Busse, Straßenbahnen, Züge und so weiter.«
Zusammenfassung
In dieser Ausgabe diskutieren Katja, die FAZ-Journalist*innen Corinna Budras und Christian Müßgens (Macher*innen der Podcast Serie „Die VW-Story“) sowie der langjährige VW-Mitarbeiter Thorsten Donnermeier über die tiefe Krise bei Volkswagen, ausgelöst durch den geplanten Abbau von 100.000 Stellen. Thorsten ordnet die Lage historisch ein (VW-Gründung mit enteignetem Gewerkschaftsvermögen 1933) und warnt vor einer „Katastrophe“ für die Belegschaft, während besonders die Idee, Werke wie Osnabrück auf Rüstungsproduktion umzustellen, kontrovers diskutiert wird – Corinna Budras nennt es einen „Epochenbruch“, Christian beschreibt einen Riss durch die betroffenen Städte. Als Alternativen werden Ausbau von ÖPNV, Bahn und erschwinglicherer Mobilität genannt, gebremst jedoch durch marode Schieneninfrastruktur. Verantwortung sehen alle vor allem beim Management, den Eigentümerfamilien und dem Land Niedersachsen; Thorsten zieht Hoffnung aus Streiks bei Mercedes und plädiert für Arbeitszeitverkürzung statt Entlassungen.






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