Katja Diehl im Gespräch mit Antje von Dewitz

Antje von Dewitz treibt VAUDEs Transformation wertebasiert und systemisch voran und machte die betriebliche Mobilität zum Hebel: Statt neue Parkplätze zu bauen, investierte VAUDE ab 2011 konsequent in grüne Alternativen am ländlichen Standort. Mit Bike-Förderung (E-Bikes, Duschen, Jobrad, Carpool-Parkplätze), neuer Buslinie und klaren Regeln wie „Bahn first“, keinen Inlandsflügen sowie einem E-Fuhrpark wurde die Mobilitätswende eine zentrale Säule im Unternehmen.

»Und wir haben dann gesagt, okay, wir wollen keine Parkplätze mehr bauen, sondern wir wollen lieber das Geld in grüne Mobilität investieren.«

Zusammenfassung

Antje von Dewitz beschreibt, wie VAUDE Veränderung wertebasiert, transparent und systemisch angeht – weg von Einzelprojekten hin zu einer umfassenden Transformation von Standort, Produkten und Lieferketten. Ein Schlüssel war die betriebliche Mobilitätswende: Radförderung (E-Bikes, Duschen, Jobrad), Carpool-Incentives, neue Busanbindung sowie klare Regeln wie „Bahn first“, keine Inlandsflüge und die Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität; das Thema wurde zum spürbaren Kultur- und Motivationsschub.  Trotz anfänglicher Widerstände in Vertrieb, Produktmanagement und bei Lieferanten hielt das Führungsteam Kurs, kombinierte Top-down-Ziele mit Bottom-up-Umsetzung und lernte, diversere Teams zu befähigen (u. a. Selbstwirksamkeitstrainings, 45 % Frauen in Führung). Die Transformation endet nie, steigert aber Marke, Resilienz und Innovationskraft – auch weil VAUDE sich bewusst als „Teil des Problems“ versteht und daraus Lösungen entwickelt. 

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