Bahnbashing ist Gruppensport.

Mobilitätswandel ist emotional. Keine Frage. Das erlebe ich jeden Tag aufs Neue. Nicht zuletzt auch durch die Menschen, die mir Kraft und Durchhaltevermögen wünschen bei dieser Mammutaufgabe. Danke dafür!

Heute ging ein Tweet von Greta Thunbergh viral, der unter dem Hashtag Greta unzählige zehntausend Mal geteilt, kommentiert und vor allem mit Häme weitergereicht wurde. Ohne jeglichen Kontext zu kennen, brach sich der Twittersturm mal wieder seine Bahn. Im wahrsten Sinne. Zudem reagierte das Social Media Team von der DB auch nicht sehr geschickt, so dass es erneut Gift und Galle sprühte. Um dann einen zweiten kommentierenden Tweet von Greta zu sehen, der alles relativiert.

Was sind für mich die nicht nur hier gewonnenen Feststellungen:
– Bahnbashing ist Gruppensport. Es wird sich IMMER jemand finden, der in das gleiche Horn stößt. Ist ja auch valide, denn es geht viel schief.
– Richtet sich diese Häme an die richtige Adresse? Ist es nur ein Konzern, der hier versagt? Oder ernten wir gerade das, was jahrzehntelanges Missmanagement und politisch gewollter Rückbau bewirken?
– Sollten wir unsere Energie nicht an die Politik richten, statt immer wieder den Status Quo zu beklagen?
– Sind wir unserer Selbstwirksamkeit noch bewusst, wenn wir nur klagen, statt zu fordern?

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