Eine Frau steht auf einem Bürgersteig direkt vor einem großen, grauen SUV mit sehr hoher Motorhaube. Sie blickt auf die Fahrzeugfront, die deutlich über ihre Hüfte reicht. Im Hintergrund sind Fachwerkhäuser und ein Ziegelgebäude zu sehen. Über dem Bild steht in weißer Schrift auf blauem Hintergrund: „Fahrer*innen von Autos mit hoher Motorhaube sehen neunjährige Kinder nicht mehr.“

SUV-Trend gefährdet Leben – und niemand stoppt ihn.

Laut einer neuen T&E-Analyse wächst die Höhe von Motorhauben bei Neuwagen jährlich um 0,5 cm – das macht Autos gefährlicher, besonders für Kinder und Fußgänger:innen.

– SUVs & Pick-ups sind im Schnitt 9 cm höher als normale Pkw
– Fußgänger*innen haben ein doppelt so hohes Risiko, bei Unfällen mit hohen Fronten zu sterben
– Kein Sicherheitsgewinn – dafür mehr CO₂, mehr Ressourcen, mehr Unfälle


Sebastian Bock, Geschäftsführer bei T&E Deutschland, sagt:

„Autos mit sehr hohen Motorhauben sind fahrende tote Winkel. Sie sind eine Gefahr für viele: Fußgänger, Radfahrer, Menschen in kleineren Autos und vor allem Kinder und Rollstuhlfahrer. Inzwischen fahren Autos durch unsere Städte, die so groß sind, dass selbst ein neunjähriges Kind vor der Motorhaube nicht mehr zu sehen ist. Wir müssen auch die deutschen Autohersteller mehr in die Pflicht nehmen, die aktuell stark auf Gewinne mit margenträchtigen SUVs setzen. Gerade im Bereich der E-Mobilität fehlen in der Produktpalette vieler Hersteller echte ‘Volkswagen’, die bezahlbar und kompakt sind.”

T&E fordert klare Obergrenzen für Fahrzeuggröße und echte Regulierung statt weiterem „Hochrüsten“.

Studie inklusive der Forderungen.
Ich selbst bin 168 Zentimeter „hoch“ und habe in vielen urbanen Bereichen außerhalb all der Stehzeuge kein Raumgefühl mehr. Selbst auf dem Rad überblicke ich verkehrliche Situationen zu oft nicht, weil mir die Sicht genommen wird.

Wie steht es um Ihr Sicherheitsgefühl inmitten der Autos?

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