Meine Delegationsreisen funktionieren anders als klassische Studienreisen oder Konferenzen – und genau das ist ihr USP: der 360-Grad-Blick auf Mobilität. Statt sich auf einen einzelnen Verkehrsträger zu konzentrieren, bewegen sich die Teilnehmenden während der gesamten Reise selbst multimodal: mit der Bahn, dem Postauto, der Seilbahn, dem Rad und zu Fuß – genau so, wie es dem Alltag der Menschen vor Ort entspricht. Wer verstehen will, wie Mobilitätswende in der Praxis funktioniert, muss sie am eigenen Leib erfahren. Und den systemischen Blick, der in Deutschland noch komplett zu fehlen scheint, schärfen.
Gleichzeitig verbinden wir drei Ebenen, die sonst selten zusammen gedacht werden: das direkte Erleben der Infrastruktur, den persönlichen Austausch mit den Macherinnen vor Ort – etwa mit Stadträtinnen, Verkehrsplaner*innen oder lokalen Initiativen – und fachliche Impulse sowie Workshops, die das Gesehene und Gehörte in konkret übertragbares Wissen für die eigene Kommune übersetzen. So wird aus einer Reise ein Lernformat: keine Theorie im Konferenzsaal, sondern gelebte Praxis, direkt von den Menschen erklärt, die sie gestalten.
Warum diskutieren wir in Deutschland ständig im Kreis über dieselben Mobilitätsfragen, anstatt funktionierende Lösungen aus anderen Ländern einfach zu importieren?
Diese Frage treibt mich an. Deshalb mache ich mir vom 26. bis 29. September 2026 auf den Weg nach Graubünden. Nicht als Tourist, sondern mit einer Delegation aus Kommunen, Zivilgesellschaft und Fachjournalismus, um dorthin zu gehen, wo die Verkehrswende bereits Alltag ist.
Was wartet auf uns in Graubünden?
Wir reisen durch Thusis, Chur und Lenzerheide. Das Ziel: Lernen von denen, die es geschafft haben. An meiner Seite sind dabei zwei echte Experten:
Vera Grossmann von Nextbike (Mikromobilität)
Werner Glünkin, der 26 Jahre lang den öffentlichen Verkehr in Graubünden geleitet hat.
Wir schauen uns nicht nur Modelle an, wir gehen live vor Ort hin. Auf dem Programm stehen unter anderem:
- Die Rhätische Bahn und PostAuto als Rückgrat des Netzes
- Bergbahnen als Teil des ÖPNV-Systems
- Autonomes Fahren (das AmiGO-Projekt)
- Strategien für die „letzte Meile“ und Verkehrssicherheit
- Erfolgreiche Fahrradinitiativen
- Bau von Infrastruktur, die funktioniert
Wir sprechen direkt mit den Menschen, die diese Konzepte planen und umsetzen. Kein theoretisches Gerede, sondern Praxiswissen, das wir mit nach Deutschland nehmen können.
Der Event ist auch beim Story in Thusis (unserer Homebase für Verpflegung und Unterkunft) aufgeschaltet, hier könnt ihr als Teilnehmer*innen zusätzliche Angebote wie Abendessen buchen: https://coworking.story-thusis.ch/events/learn-and-travel
Übernachtungsanfragen bitte direkt an senden.
Kosten & Buchung
Die Teilnahmegebühr beträgt 590€ inkl. MwSt./(350€ inkl. MwSt. ermäßigt für Studierende und Auszubildende gegen Nachweis) pro Person.
Interesse geweckt?
Du kennst jemanden – einen Kommunalpolitikerin, einen Verkehrsplanerin oder einfach jemanden mit Leidenschaft für nachhaltige Mobilität -, die unbedingt mitfahren sollte? Leite diesen Beitrag gern weiter! Ich freue mich darauf, dich auf dieser inspirierenden Reise zu begrüßen.
Hier ein pdf, für dich oder Interessierte aus deinem Bekanntenkreis, die du aufmerksam machen möchtest.


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