Zweite Delegationsreise in die Schweiz ab sofort buchbar – limitierte Plätze für guten Austausch.
Nach dem großen Erfolg der ersten Delegation in den Kanton Luzern gibt es jetzt die zweite Ausgabe – diesmal in Graubünden. Im Schwerpunkt geht es nach Thusis, Chur und Lenzerheide – nicht um über Mobilitätswende zu reden und beeindruckt auf das zu schauen, was andere bereits erschaffen haben, sondern um in der Praxis zu zeigen, wie diese Erfolge erlangt wurden. Während in Deutschland noch um jeden Kilometer Bahn oder Fahrradweg diskutiert wird, während systemisches Denken immer noch nicht in die Verkehrspolitik Einzug gehalten hat, hat Graubünden längst eine Antwort: Ein facettenreiches Angebot von Postauto, das jedes Dorf im Takt erreicht, der Rhätischen Bahn, die Tal und Höhe verbindet und Fahrräder mit in ihrer DNA trägt, sowie Gemeinden, die Last-Mile-Lösungen nicht planen, sondern betreiben.
Die Eckdaten im Telegramm: 27.-29. September 2026, Thusis, Chur & Lenzerheide, Graubünden. Die Teilnahmegebühr beträgt 590€ inkl. MwSt./(350€ inkl. MwSt. ermäßigt für Studierende und Auszubildende gegen Nachweis) pro Person.
Die Teilnahmegebühr deckt die Inhalte der Delegationsreise vom 27.09. – 29.09.2026.
Die optionalen Inhalte sind zusätzlich buchbar; es gelten dieselben Zahlungs- und Stornoerungsbedingungen.
Kosten für An- und Abreise, Unterbringung, Verpflegung und Mobilität vor Ort sind selbst zu tragen.
Wer dabei sein möchte, schreibt mir: <3
Oder buche dich direkt ein, dann ist dir der Platz sofort sicher.
Die Zusatzangebote sind bereits aufgelistet, aber noch nicht bepreist, da ich zum einen das Interesse abfragen möchte und dann aufgrund des Interesses auch erst kalkulieren kann, was es pro Person kostet.
Stellt euch vor, ihr steigt aus der Bergbahn und der Blick reicht bis zum Talboden. In diesem Moment lernt ihr die Menschen kennen, mit denen ihr die nächsten Tage unterwegs sein werdet. Keine Konferenzräume, keine Videos „oh wie schön ist Paris!“, sondern eine lebendige Gruppe von deutschen Expert*innen und Mobilitätsinteressierten, die auf Macher*innen der Schweiz trifft, die uns ihr Wissen weitergeben werden. Exportgut Mobilitätswende! Die Berghütte Raschuns bietet für den Start die beste Aussicht auf die Region, in der wir uns die nächsten Tage bewegen werden. Unsere Delegationsreise nach Graubünden beginnt mit dem bewährten Ansatz, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, anstatt nur Informationen zu vernehmen. Statt theoretischer Erklärungen legen wir den Fokus auf die praktische Erfahrung.
Unsere lokalen Ansprechpartner*innen
Vor Ort unterstützen mich Vera Grossmann (Münchnerin mit großer Mikromobilitätsexpertise und Wurzeln in Graubünden) und Werner Glünkin (pesionierter Verkehrsexperte mit hoher Expertise der lokalen Verkehrwende). Sie sind mit der Region und ihren Mobilitätsgeschichten bestens vertraut. Sie öffnen Türen, die für uns, die ansonsten nicht zugänglich sind, beispielsweise zur Stadtverwaltung Chur, zu den Bergbahnen oder zur Werkstatt von Bike Kingdom.

Sonntag: Ankunft und erstes Kennenlernen
Nach der Anreise geht es mit der Bergbahn hinauf – und direkt im Anschluss lernst du die Gruppe bei der Berghütta Raschuns kennen, mit Blick über das Tal. Kein Konferenzraum, kein Namensschild, sondern ein informeller Start in drei Tage, die auf Anfassen statt Anhören setzen.

Montag: Von der Stadtverwaltung auf den Berg
Der erste volle Tag startet in Chur mit einer Stadttour, bei der ein Stadtrat erklärt, wie Verkehrsplanung in einer Schweizer Kantonshauptstadt konkret aussieht. Danach geht es mit der Gondelbahn hinauf nach Brambrüesch, inklusive Working Lunch mit Blick über die Stadt. Am Nachmittag reisen wir weiter nach Altstätten und lernen dort das Mobilitätsprojekt AmiGO kennen, bevor wir abends nach Thusis zurückkehren, wo im Story das Abendessen wartet.

Dienstag: Räder, Sicherheit und die Frage, für wen wir planen
Mit dem Postauto geht es über Tiefencastel nach Lenzerheide, zu Bike Kingdom und den lokalen Fahrradinitiativen. Zurück in Thusis wird es fachlich: ein Vortrag zu Last Mile und Verkehrssicherheit, danach Lunch im Story mit einer Diskussion, die selten in dieser Tiefe geführt wird – wie Mobilitätsangebote für Frauen als eigene Zielgruppe gedacht werden müssen. Mit dem Velo geht es weiter zum Pumptrack Thusis, wo Frauen- und Familienmobilität nicht nur besprochen, sondern befahren wird, und schließlich zur Raststätte Viamala, wo wir uns die dortige Ladeinfrastruktur ansehen, bevor wir mit dem Rad zurück ins Story fahren.

Warum sich das lohnt
Diese Reise ersetzt keinen Fachartikel, sie ergänzt ihn um das, was Papier nicht leisten kann: selbst im pünktlichen Postauto sitzen, mit den Menschen sprechen, die Last-Mile-Lösungen in Thusis tatsächlich umsetzen, und live sehen, wo die Theorie an der Praxis hängt oder eben nicht. Wenn du in Politik, Verwaltung, Journalismus oder Verkehrsplanung mitreden willst, bekommst du hier in drei Tagen mehr Substanz als aus Monaten Sekundärquellen.

Zusätzliche Angebote rund um das Hauptprogramm
Drei optionale Angebote lassen sich unabhängig vom Hauptprogramm dazubuchen. Wer schon am Samstagnachmittag anreist, kann an einer Kinderbuchlesung mit mir im Story in Thusis teilnehmen – praktisch, wenn du deine Familie mitbringst. Und am Sonntagvormittag, vor dem offiziellen Start, führt eine Dorfführung durch Thusis zur Geschichte der Region als Säumerweg – dorthin, wo die Alpen einst zu Fuß und mit dem Maultier überquert wurden. Am Mittwoch werden zudem die Expert*innen von Allegra im Story einen Workshop zum agilen Projektmanagement in kommunalen Strukturen anbieten.
Die Eckdaten
27.–29. September 2026, Thusis, Chur & Lenzerheide, Graubünden. 590€ inkl. MwSt./(350€ inkl. MwSt. ermäßigt für Studierende und Auszubildende gegen Nachweis) pro Person.Das Programm ist in Abstimmung, Zeiten können sich noch ändern – melde dich trotzdem jetzt an, die Plätze sind begrenzt.
Bis bald in Graubünden!
Katja


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