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Zu Gast bei Handelsblatt Disrupt: „Jeder sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können“.

Thanks for having me!
Ich liebe es, wenn meine Arbeit mal nicht auf ein paar griffige Vorurteile gegenüber meiner Person („hasst Autos“) zusammengekürzt werden, sondern echter Dialog über meine Sicht auf Autokorrektur entsteht.
Danke Sebastian Matthes für dieses Gespräch für Handelsblatt Disrupt.

Bis 2030 sollen 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren – das ist das Ziel der Bundesregierung. Aus Sicht von Mobilitätsexpertin Katja Diehl ist dieses Ziel unrealistisch. „Die Verkehrswende hat in Deutschland noch gar nicht begonnen“, sagt sie in der aktuellen Folge.

Doch statt weiter in E-Mobilität, etwa in Ladeinfrastruktur, zu investieren, fordert die Aktivistin, neue Konzepte für autofreie Städte zu entwickeln. „Jeder sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können“, sagt Diehl.

Sie beschreibt, wie ein Leben in autofreien Städten aussieht, und entwirft ein Mobilitätskonzept für ländliche Regionen, in denen Menschen auch ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel auf ein eigenes Auto verzichten können.

Diehl kämpft seit 15 Jahren für das Thema Verkehrswende. Bekannt wurde sie zuletzt als Autorin des Bestsellers „Autokorrektur“ sowie durch ihren Podcast „She Drives Mobility“, in dem sie mit Expertinnen und Experten über die Verkehrswende und ihre gesellschaftlichen Implikationen spricht. „Meistens sind es äußere Zwänge, die die Menschen ins Auto steigen lassen“, sagt sie. „Sie würden gern darauf verzichten, wenn sie könnten.“

2 Gedanken zu „Zu Gast bei Handelsblatt Disrupt: „Jeder sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können“.“

  1. Reinhardt Kirchner

    Guten Morgen Frau Diehl! Ich beobachte den Unsinn schon eine ganze Weile. Es gibt mal ein paar kleine Ansätze zu einer neuen Verkehrsplanung. Aber außer Protesten von Menschen die sich fernab der Politiker die sie theoretisch erreichen wollen auf die Straße oder na Verkehrsschilder kleben habe ich kaum etwas gesehne. Seit 2 jahren diskutiere ich mit Kunden und Kundinnen hier über mögliche neue Formen der Mobilität. Bekomme erst Ablehnung und dann wenn anfänglich Interesse besteht vorgehalten dass in so einem Rechtsstaat in dem Fahrraddiebstahl zum Sport geworden ist ein Mobilitätswechsel nicht möglich ist. Die Frage ist : Haben diese Menschen Recht ? Ist eine sachliche Diskussion überhaupt möglich mit Menschne die Grün wählen und direkt danach bei den Gorillas anrufen ? beste Grüße Reinhardt Kirchner

    1. Danke für Ihren Kommentar! Ich bemühe mich um konstruktiven Austausch, aber ja: Das macht nicht Jede:r.
      Dennoch hilft es meiner Meinung nach nicht, wenn wir bei dem Hochschaukeln mitmachen, das entfernt und schafft Gräben.
      Ich hoffe, dass wir letztlich 2023 einfach die Verträge von Paris erfüllen. Diese habejn wir unterzeichnet!

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