‼️ Wenn wir in Deutschland den Aufstieg autoritärer Kräfte sehen, sollten wir umso genauer hinschauen, was in den USA passiert – und unsere Stimmen erheben, statt zu verharmlosen. ‼️
❌ Wer wie Till Brönner heute noch sagt: „Ich will das noch nicht beurteilen“, nimmt sich heraus, Distanz zu wahren, obwohl die Gefahren längst offenkundig sind. Das ist ein Luxus, den nur jemand hat, der selbst nicht unmittelbar von autoritärer Politik bedroht ist. ❌
Gerade Kunst- und Kulturschaffende mit großer Reichweite tragen Verantwortung, ihre Reichweite nicht für Beschwichtigung oder Relativierung zu nutzen. Worte haben Gewicht.
Fakten-Check (Auswahl):
⚡ Angriffe auf die Demokratie: Trump hat nachweislich versucht, die Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen. Der Sturm aufs Kapitol am 6. Januar 2021 war die sichtbarste Folge.
⚡Verurteilungen und Prozesse: Er ist in mehreren Verfahren angeklagt – u. a. wegen Wahlbeeinflussung, Geheimnisverrats und Wirtschaftsdelikten.
⚡Politische Agenda: Trumps Umfeld arbeitet offen an „Project 2025“ – einem autoritären Regierungsprogramm, das u. a. die Gewaltenteilung schwächen und Bürgerrechte massiv einschränken würde.
International: Trump droht mit Rückzug aus der NATO, einem Kurswechsel gegen Europa und einer Rückabwicklung von Klimaschutzmaßnahmen.
👉 Mit anderen Worten: Die Fakten liegen längst auf dem Tisch. Zu behaupten, man könne oder wolle das „noch nicht beurteilen“, blendet die Realität aus.
Privilegien-Check:
Till Brönner ist einer der bekanntesten deutschen Jazzmusiker, vielfach ausgezeichnet, international vernetzt. Seine Karriere hängt nicht davon ab, ob er klar gegen Trump Position bezieht.
Er lebt in einer Demokratie, die ihm Redefreiheit garantiert – im Gegensatz zu den Menschen, die unter autoritären Regimen ihre Stimme verlieren oder verfolgt werden.
Brönner ist finanziell unabhängig. Anders als Menschen in den USA, die unter autoritären Politiken besonders leiden (Minderheiten, Migrant:innen, LGBTQIA+, Menschen ohne Versicherungsschutz), trägt er kein persönliches Risiko, wenn er sich äußert.
Seine öffentliche Stimme hat Gewicht. Gerade deshalb ist Wegschauen oder Relativieren ein Akt des Privilegs – er kann es sich leisten, andere nicht.
💬 Meine Bitte an euch:
Sprecht Widerspruch aus, wenn Trump & Co. relativiert werden.
Nutzt eure Plattformen – ob groß oder klein.
Zeigt Haltung. Schweigen ist keine Option.
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Hej, ich bin Katja 👋
Ich setze mich dafür ein, dass alle Menschen sicher & komfortabel unterwegs sein können – egal wie. 🚲🚶♀️🚍🚗
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