Grafik mit Thermometer, Eisbär, Eisberg, Sonne,

Was versteht man eigentlich unter „Resilienz“? Ein Gespräch mit den Sozialheld*innen.

Resilienz ist oft ein modisches Wort für „Durchhaltevermögen“. Aber eigentlich geht es um die Fähigkeit, nach einer Krise wieder zu einem stabilen Zustand zurückzufinden – oder sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Das Problem: In der öffentlichen Debatte wird Resilienz fast immer als individuelle Eigenschaft verkauft („Sei stärker!“), statt als kollektive Kompetenz gesehen zu werden. Wahre Resilienz entsteht nicht im isolierten Ich, sondern in Netzwerken, in Gemeinschaft und durch strukturellen Halt.

Was kann man tun, um resilienter zu werden – von außen (Schutzräume, Support) und von innen (Übungen, Haltung)? 

Von außen brauchen wir klare Grenzen, transparente Strukturen und den Mut, Nein zu sagen. Schutzräume entstehen dort, wo man sich sicher fühlen darf, ohne ständig auf der Hut sein zu müssen. Von innen hilft es, die eigene Wahrnehmung schärfen: Wo nehme ich Übergriffe wahr? Was triggert mich? Und: Erlaubt dir, müde zu sein. Resilienz bedeutet nicht, niemals zu brechen, sondern zu wissen, wie man sich selbst und andere unterstützt, wenn es kracht. Meditation, Bewegung, Kunst – alles Werkzeuge, die helfen, den Nerv zu beruhigen. Aber sie ersetzen keine gerechte Gesellschaft.

Individuum vs. System

Resilienz wird oft als Lösung für strukturelle Probleme verkauft. Wo ist Resilienz-Stärkung eine legitime persönliche Aufgabe, wo eine Abwälzung von Verantwortung, die eigentlich das System tragen müsste? 

Das ist der Knackpunkt. Wenn du jeden Tag …

,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir gefällt, was ich tue?

Unterstütze mich gern! Du und ich: Wir sind ein Kollektiv!

Detailbeschreibung ausklappen

Ich freue mich sehr, wenn meine Arbeit dir Mehrwert bietet und du mich dabei unterstützen möchtest!

Um meine Projekte langfristig fortsetzen zu können, möchte ich mir ein Grundeinkommen sichern. Seit einiger Zeit habe ich ein unterstützendes Team um mich aufgebaut: Jemand kümmert sich um meine E-Mails, eine andere Person übernimmt meinen Instagram-Account, und ein weiterer Mensch mixt meinen Podcast ab. Auch mein Steuerberater und meine Rechnungsfee gehören dazu. Dieses Outsourcing entlastet mich enorm, bringt aber natürlich auch Kosten mit sich. Deshalb möchte ich im ersten Schritt diese Kosten decken und freue mich über jede Unterstützung.

Exklusive Inhalte und virtuelle Treffen

1 × wöchentlich schaue ich in den Rückspiegel: Wo stehen wir in der Mobilitätswende? Und gebe Abonnent:innen exklusive Inhalte.

Detailbeschreibung ausklappen

Für nur fünf Euro pro Monat erhältst du meinen wöchentlichen Steady-Newsletter. Es gibt auch weitere Pakete, die Gastzugänge oder größere Pakete für Unternehmen beinhalten, die bis zu 20 Zugänge für Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen bieten. Bei den größeren Paketen ist ein virtuelle