Ein Kommentar von Sixt bei Instagram: Slay queen.

Slay queen? Barbara Schöneberger und Sixt rasen gerne und gefährden wissentlich andere.

Wenn eine der bekanntesten Moderatorinnen des Landes öffentlich sagt, sie fahre gerne zu schnell, nehme Strafen „billigend in Kauf“ – und eine große Autovermietung darunter „slay queen“ kommentiert, dann ist das kein lustiger Momenteffekt.
Das ist ein Symptom.

In Deutschland verharmlosen wir Rasen immer noch als Kavaliersdelikt.
Als kleine Regelübertretung, die man sich „leisten“ kann, solange man das Bußgeld bezahlt.
Wer schnell fährt und es „sportlich“ nimmt, gilt als cool, souverän, erfolgreich.

Die Realität ist: Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Ursachen für tödliche Unfälle.
Es geht nicht um „mein Auto, meine Entscheidung“, sondern um Menschenleben, um Kinder auf dem Schulweg, um Radfahrende, ältere Menschen, alle, die sich Straßen nicht aussuchen können.

Wenn Prominente und Unternehmen Rasen öffentlich normalisieren – und sogar feiern –, tragen sie Verantwortung dafür, welchen Umgang mit Regeln und Risiken wir gesellschaftlich akzeptabel finden.
Wer Reichweite hat, hat Einfluss.
Wer Werbung macht, hat Verantwortung.

Ich wünsche mir:
Prominente, die sich bewusst sind, was sie mit solchen Aussagen verstärken.
Unternehmen, die nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit Engagement-Fantasien bedienen.
Eine Öffentlichkeit, in der wir endlich aufhören, Geschwindigkeit mit Stärke zu verwechseln.

Rasen ist kein Lifestyle.
Rasen ist Gewalt mit Ansage.

Oder siehst du das anders?

,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir gefällt, was ich tue?

Unterstütze mich gern! Du und ich: Wir sind ein Kollektiv!

Detailbeschreibung ausklappen

Ich freue mich sehr, wenn meine Arbeit dir Mehrwert bietet und du mich dabei unterstützen möchtest!

Um meine Projekte langfristig fortsetzen zu können, möchte ich mir ein Grundeinkommen sichern. Seit einiger Zeit habe ich ein unterstützendes Team um mich aufgebaut: Jemand kümmert sich um meine E-Mails, eine andere Person übernimmt meinen Instagram-Account, und ein weiterer Mensch mixt meinen Podcast ab. Auch mein Steuerberater und meine Rechnungsfee gehören dazu. Dieses Outsourcing entlastet mich enorm, bringt aber natürlich auch Kosten mit sich. Deshalb möchte ich im ersten Schritt diese Kosten decken und freue mich über jede Unterstützung.

Exklusive Inhalte und virtuelle Treffen

1 × wöchentlich schaue ich in den Rückspiegel: Wo stehen wir in der Mobilitätswende? Und gebe Abonnent:innen exklusive Inhalte.

Detailbeschreibung ausklappen

Für nur fünf Euro pro Monat erhältst du meinen wöchentlichen Steady-Newsletter. Es gibt auch weitere Pakete, die Gastzugänge oder größere Pakete für Unternehmen beinhalten, die bis zu 20 Zugänge für Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen bieten. Bei den größeren Paketen ist ein virtuelle