Archive: Episoden

She Drives Mobility #54 – Marcel Philipp: Vom Oberbürgermeister zum Mobility-CEO von Aachen

Wir sprechen über das Scheitern der Campusbahn, die Möglichkeiten von Mobility Hubs in Städten und das Parkhaus als Zentrum vernetzter Multimodalität. Beginnend mit Aachen will Philipp vor allem auch sein kommunales Know How einbringen, um Verkehr klimagerechter abzubilden. „Es pendeln täglich 60.000 Menschen mit dem Auto nach Aachen, mein Ziel ist es, dass mindestens 20.000 von ihnen vor der Stadt umsteigen und Aachen von Verkehr entlasten.“ Welche Rolle der Citymover dabei spielt und warum die Heimat von Streetscooter und Co. dabei für ihn idealer Standort ist, das erfahrt ihr in unserem Talk.

She Drives Mobility #53: Herr Heimlich, wie sieht der Automobilclub Europa die Mobilität der Zukunft?

Stefan Heimlich und ich sind uns bei Twitter begegnet – und bei allem Diskurs, den ich natürlich mit einem „Autoclub“ haben muss, fiel mir im Gegensatz zu anderen Clubs dieser Art angenehm auf, dass da nicht nur der PKW propagiert wird. Man merkt Stefan Heimlich an, dass er lange für den öffentlichen Verkehr tätig war …

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She Drives Mobility #52 – Lena Rickenberg und Stina Lohmüller von Emmett.io

Mobilität schafft Lebensqualität und ist Voraussetzung für Wirtschaftswachstum, Handel und Kreativität sowie persönliches Wohlbefinden. Eine zukunftsfähige Mobilität zu gestalten, ist eine gewaltige Aufgabe. Sie muss sowohl ökologisch und ökonomisch nachhaltig als auch an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sein. Damit Deutschland seine internationale Leistungsfähigkeit weiter stärkt, ist eine offene Diskussion notwendig. Emmett fördert diesen Diskurs auf seiner Plattform und fordert zum Mitgestalten der Zukunft der Mobilität auf.

#SheDrivesMobility #51 – Carolina of Bosch speaks about autonomous driving

I really like the exchange with such people, because they give their point of view in an appreciative and simple way and accept the fact that currently only a minority is in touch with the big change in mobility.I also asked Carolina to explain the different levels of autonomous driving as an introduction to our talk – this goes from level 0 (which corresponds to a normal car) to level 5 (fully autonomous). And I love her picture, which makes it clear what this means: You can first take your hand off the handlebars, then your eyes, and at the end (at level 5) even your brain off the road, because the car can take over everything for you.

We talk about the opportunities of autonomous driving, the MUST of thinking in systems and we take a trip around the world and look at the different countries and their unfortunately very different approaches to autonomous driving.

An autonomous driving car will NEVER produce more errors than a human, yet it is right to set high standards for these vehicles.

Carolina sees opportunities especially for people who are already struggling to move well through life. After all, autonomous vehicles come on demand and bring the function that is needed: Space for a stroller, accessibility – or even a car just for me. But – and this is fantastic – I no longer have to buy a car just for me, I pay for the mobility I need at that exact moment. This frees up time for me AND details like urban space in equal measure.

Carolina puts a big question mark on Tesla’s claim to be close to Level 5, estimating that Waymo is ahead and Tesla is about Level 2.

She Drives Mobility #50: Prof. Harald Frey (Verkehrsforscher TU Wien)

Prof. Harald Frey sieht sich selbst als immer anarchistischer denkenden Gelehrten und verzweifelt manchmal an der fehlenden Radikalität seiner Studierenden. Diesen muss er zu Beginn neuer Semester stets erstmal aufzeigen, wie schief unsere Wahrnehmung von Mobilität und dem Recht der Autos ist.

She Drives Mobility #49: Mit dem Elektroflugzeug von der Schweiz nach Norderney – Zukunftsforscher Morell Westermann

Morell und mich verbindet so einiges – nicht nur, dass wir uns für eine gute Zukunft für alle interessieren, wir diese anstreben und an ihr aktiv mitarbeiten wollen, sondern auch, dass wir dafür riskieren, finanziell nicht mehr auf der sicheren Seite zu sein. Ähnlich wie ich hat Morell die Welt der Konzerne verlassen (er war zuvor erfolgreich bei Microsoft tätig und hatte das, was wir eine Karriere nennen) und genau wie ich sind ihm im Pandemiejahr monatelang die Einnahmen weggebrochen.
Auch ähnlich wie ich hat er die zwangsweise entstandene Pause genutzt, um andere Dinge voranzutreiben. Und so kam es dazu, dass er „trotz oder gerade wegen“ des Corona-Stillstands und aller Limitationen, die das bis heute bedeutet, ein echtes Abenteuer startete, dass er mit dem Start von Tesla vergleicht. Der Passagierflug mit batterie-elektrischem Kleinflugzeug ist für die meisten reine Zukunftsmusik. Um zu beweisen, dass sie schon heute Realität ist, machten sich fünf Enthusiast:innen am 30. August 2020 mit dem ersten zertifizierten elektrischen Leichtflugzeug auf den Weg. Sieben Weltrekorde aus der Welt der Verbrennerflugzeuge fallen auf dem Weg von der Schweiz an die deutsche Küste: So brauchte das Flugzeug für die Strecke weniger als ein Viertel der Energie wie herkömmliche Flieger.

Auf dem Land, da geht doch nix! Und ob! Landlogistik will den Postbus wieder zum Leben erwecken #48

Immer wieder, wenn ich über die notwendige Verkehrswende spreche, gibt es mehrere Abwehrreflexe – indem sich auf Probleme und nicht auf Möglichkeiten konzentriert wird. Ein Detail, das hier immer im Fokus steht, ist der ländliche Raum. „Abgehängt“ sei er, ohne Auto ginge nix. Dem ist so – aber: War das schon immer so? Wollen wir das so belassen? Oder wollen wir mal schauen, ob es nicht in der Vergangenheit eher so war, dass ländliche Räume abgehängt wurden, indem funktionierende Systeme aufgelöst und über 8.000 Schienenkilometer abgebaut wurden?