Mobilitätswandel gelingt – mit Abschaffung der Autofokussierung und -privilegien​.

Je mehr sich das Jahr 2019 seinem Ende nähert, desto mehr muss ich anerkennen, wie wenig wir trotz aller Kraftanstrengung gegen die Klimakrise erreicht haben. Drücken wir uns eventuell vor unserer persönlichen Verantwortung, weil wir Angst haben, lieb gewonnene Beziehungen zu hinterfragen?

Ich denke hier an Beziehungen zu bestimmten Lebenswandeln, Arbeitgebenden, aber vielleicht auch zu Freund:innen und Familie?

Denn seien wir ehrlich:
Wir Deutschen sind nicht gut im Diskurs.
Es treibt uns an, möglichst alle mitzunehmen, niemanden zuviel abzufordern. Doch für das Klima bedeutet das das Schlimmste:
Stillstand auf einem konsequenten Weg mit Fokus auf Verbesserung.

2019 wurden mehr Flugreisen als zuvor getätigt, größere Autos gekauft. Es gab ein Klimapäckchen und eine gescheiterte Klimakonferenz #COP2019.
In die Gazetten schaffte es eher schlechte Kommunikation der DB zu Greta als die Adressierung an die Politik, den desaströsen Zustand dieses für die Klimarettung so wichtigen Verkehrsmittels zu beseitigen.

Was meinen Sie?
Sollten wir mutig klimaschädliches Verhalten ansprechen – im 1. Schritt unser eigenes?
Sollten wir uns für 2020 vornehmen, lauter gegenüber der Politik zu werden, gute Mobilität zu fördern?

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