These: Sind die größten Hemmnisse für die Verkehrswende Zeitmangel und Präsenzkultur? Ich widme mich beizeiten sehr umfänglichen, heute aber mal sehr dezidierten Hinweisen zum Mobilitätswandel. Inspiriert wurde mein heutiger Gedanke u. a. von der neuen finnischen Premierministerin:

„Eine 4-Tage-Woche und ein 6-Stunden-Arbeitstag. Warum sollte das nicht unser nächster Schritt sein? Menschen verdienen es, mehr Zeit mit ihrer Familie, ihren Lieben, ihren Hobbys und anderen Aspekten ihres Lebens zu verbringen.“

Oder – anders gedacht – mit mehr Zeit für Wege und damit Impulsen, Hashtag#Mobilität jenseits des privaten Autos zu nutzen. Gerade Stadtwohner:innen mit Familie sagen mir oft, dass es die Komplexität des zu organisierenden, multilokalen Alltags ist, die sie in der Automobilität verharren lässt, obwohl sie diese als großen Stress empfinden.

Wenn wir nun weniger berufliche und mehr private Zeit hätten – würde sich unser hektischer Alltag wandeln? Hätten wir dadurch mehr Zeit für flexible Wegeketten?

Und was wäre, wenn das Mobile Arbeiten im Büro Alltag würde? Der Ort, an dem wir arbeiten, nicht von Interesse, sondern das Ergebnis unserer Arbeit relevant wäre?

Was denken Sie?