Der erste Artikel über Autokorrektur ist erschienen und Katja wird allmählich nervös 🙂

The thing is getting real.

Heute erschien in der Saarbrücker Zeitung der erste Artikel über mein Wirken, mein Buch #Autokorrektur und ich bin froh, dass gerade diese Premiere sehr wertschätzend im Sinne von „viel Platz im Blatt“ erfolgte.
#Verkehrswende passt einfach nicht in Schlagzeilen und Tweets – das ist vielleicht auch der größte Hemmschuh:
Zeitmangel.

Status Quo ist schnell verteidigt, weil diesen Jede:r kennt – das Neue ist immer enorm erklärungsbedürftig. Erst recht, wenn die Fantasie benötigt wird, sich eine wundervolle Stadt und einen lebenswerten ländlichen Raum vorzustellen.

Ich bin grad – da bin ich ehrlich – zwischen Baum und Borke. Denn ich habe lernen dürfen, dass für den „Erfolg“ eines Buches die erste Woche ab Veröffentlichung entscheidet, ob dieses Buch sich gut verbreiten wird. Ich stecke mittendrin in diesem kapitalistischen System – als #Aktivistin und Expertin – weil Autokorrektur natürlich sehr viel mehr für mich ist, als hätte ich einen Roman geschrieben.
Das meine ich nicht böse, Romane sind wundervoll.

Aber sie werden nicht geschrieben, um durch das Lesen die Veränderung der Welt zu pushen.
Genau das will ich aber – ich will anregen, Hirne bewegen, Ideen verbreiten.

In jedem Buch befindet sich daher auch ein QR-Code, der auf meine Webseite führt, auf mein Autokorrektur-Wiki. Dort sollen sich alle Ideen finden, die Menschen schon erfolgreich umgesetzt haben, um Regionen oder Nachbarschaften von der Autozentrierung zu befreien, ich hoffe, dass dieses Wiki im Verlauf der nächsten Wochen immer mehr wachsen wird.
Denn es ist alles schon da.

Das ist nicht so sexy wie das Warten auf den Hyperloop und Flugtaxis, aber sehr effizient – Copy and Paste ist hier ausdrücklich erwünscht! Gute Ideen sollen sich verbreiten. Skalierung in Reinform.

Ich hoffe, dass viele die Einladung des Buches annehmen, die Menschen, die im heutigen Verkehrssystem keine Lobby haben, wahrzunehmen und ihnen zu einem selbstbestimmten, mobilen Leben zu verhelfen.
Ich appelliere an die Empathie, nicht an die Veränderung des eigenen Autoverhaltens.

Und ich bin AUFGEREGT.
Freue mich, wenn alle, die das Buch lesen, mir ein Feedback zukommen lassen!

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