Die Absage des Pop-Up-Bades für Schwarze Kinder und Jugendliche an der Volksbühne Berlin ist hoffentlich für uns der finale Beweis: Nicht die AfD ist das Problem.

Check your privileges. Am besten stündlich. Rassismus verhinderte Safe Space in Berlin.

Die Absage des Pop-up-Bades für Schwarze Kinder und Jugendliche an der Volksbühne Berlin ist hoffentlich für uns alle der endgültige Beweis: Nicht die AfD ist das Problem.

Die weiße Mehrheitsgesellschaft ist es. Mit ihrem Alltagsrassismus, ihrer Behindertenfeindlichkeit, ihrem Hass auf wohnungslose und arme Menschen.

Natürlich war es nicht nur der Post einer CDU-Politikerin mitten im Berliner Wahlkampf, der dieses Feuer der Menschenfeindlichkeit entfacht hat.
Er hat nur gezeigt, wie knochentrocken das Fundament aus Mitmenschlichkeit und bedingungsloser Empathie geworden ist, auf dem unsere Gesellschaft steht.

Meine Arbeit an einer sozial gerechten Verkehrswende ist radikal intersektional. Weil ich mich bemühe, alle mitzudenken. Weil ich Lernende bin, die ihre eigenen internalisierten -isms reflektiert, und dabei sicher nicht perfekt ist.

Und schon das genügt, um Hass und Morddrohungen auf sich zu ziehen.

Es ist an uns, in jeder Situation gegen Rassismus und andere -isms aufzustehen.
Es wäre an uns gewesen, am Volksbad mit lautem Protest Präsenz zu zeigen.
Es wäre an uns, auf Demos von Menschen mit Behinderung für ihre bedrohten Grundrechte Präsenz zu zeigen.

Stattdessen strömen wir auf Demos gegen die AfD. Und belassen es oft dabei.

Ein echter Ally zu sein ist mehr.

Es braucht vor allem bedingungslose Solidarität, die es Betroffenen und Retraumatisierten in diesen Momenten erlaubt, sich zurückzuziehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir gefällt, was ich tue?

Unterstütze mich gern! Du und ich: Wir sind ein Kollektiv!

Detailbeschreibung ausklappen

Ich freue mich sehr, wenn meine Arbeit dir Mehrwert bietet und du mich dabei unterstützen möchtest!

Um meine Projekte langfristig fortsetzen zu können, möchte ich mir ein Grundeinkommen sichern. Seit einiger Zeit habe ich ein unterstützendes Team um mich aufgebaut: Jemand kümmert sich um meine E-Mails, eine andere Person übernimmt meinen Instagram-Account, und ein weiterer Mensch mixt meinen Podcast ab. Auch mein Steuerberater und meine Rechnungsfee gehören dazu. Dieses Outsourcing entlastet mich enorm, bringt aber natürlich auch Kosten mit sich. Deshalb möchte ich im ersten Schritt diese Kosten decken und freue mich über jede Unterstützung.

Exklusive Inhalte und virtuelle Treffen

1 × wöchentlich schaue ich in den Rückspiegel: Wo stehen wir in der Mobilitätswende? Und gebe Abonnent:innen exklusive Inhalte.

Detailbeschreibung ausklappen

Für nur fünf Euro pro Monat erhältst du meinen wöchentlichen Steady-Newsletter. Es gibt auch weitere Pakete, die Gastzugänge oder größere Pakete für Unternehmen beinhalten, die bis zu 20 Zugänge für Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen bieten. Bei den größeren Paketen ist ein virtuelle