Queere Sicherheit ist keine Performance. Gegen die Eskalation von Wort zu Tat durch Rechtsextreme und Islamisten brauchen unsere Geschwister die tägliche, echte Solidarität von unserer Seite. Alle Kraft den Betroffenen, Traumatisierten, Angehörigen. Schwarzes Sharepic mit gelber, grauer, roter Schrift.

Stay strong. Stay together. Jetzt erst recht.

In Zeiten wie diesen reicht Solidaritat vom Sofa schon lange nicht mehr aus. Es braucht sie im Betrieb, im Verein, in der Familie, in der Kita-Gruppe.

Spende an queere Organisationen wie Queermany, Queermed Deutschland gUG, TransInterQueer e.V., LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt, Queere Nothilfe Ukraine oder lokale Beratungsstellen bei euch vor Ort.

Und ja! Herzlich gern würde ich mich jede wache Minute um die intersektionale, gerechte Mobilität kümmern. Aber diese wird in einem Klima von Angst und Hass noch weniger real werden können. Daher schweige ich nicht. Vor allem nicht, weil ich so viele Menschen, die nicht dieser willkürlichen „Norm“ entspreche, in meiner Nähe weiß – und mich um sie sorge.

Jedes Mal, wenn Menschen als „Randgruppe“ und „Minderheit“ diffamiert und exkludiert werden, ist es unsere Pflicht, uns vor die Bedrohten zu stellen. Sie in unsere Mitte zu nehmen.

Aber auch, unabdingbar für die Sicherheit dieser „Mitte“:
Die Reflektion der eigenen toxischen Sozialisation, die bei dir ggf. auslöst, dass du manchen Menschengruppen gegenüber nicht neutral begegnen kannst.
Beobachte dich aufmerksam selbst.
Lerne. ENTlerne.
Toxisches Klima beginnt immer mit der Sprache. Und aus Worten können Taten werden.

Ich bin in Gedanken bei allen, die wir verloren haben, bei ihren Angehörigen und bei allen, die den Angriff auf dem CSD in Berlin traumatisiert hat.

Sie wollen unsere Angst.
Und ja – diese Angst ist da. Ich habe sie auch, um meine lieben Menschen. Aber ich lasse nicht zu, dass sie mich wie gewünscht erstarren lasst. Sondern gehe in Aktion.

Aus dieser Angst muss etwas entstehen, das stärker ist als ihr Hass:
Unsere Liebe zueinander.
Unsere bedingungslose Zugewandtheit.
Unsere Empathie dafür, dass Ausgrenzung immer dort beginnt, wo Gemeinschaft endet.
Sonst gewinnen sie.

Lasst uns inkludieren.
Lasst uns füreinander da sein. Jeden Tag.
Nicht nur „performativ“ an Feiertagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir gefällt, was ich tue?

Unterstütze mich gern! Du und ich: Wir sind ein Kollektiv!

Detailbeschreibung ausklappen

Ich freue mich sehr, wenn meine Arbeit dir Mehrwert bietet und du mich dabei unterstützen möchtest!

Um meine Projekte langfristig fortsetzen zu können, möchte ich mir ein Grundeinkommen sichern. Seit einiger Zeit habe ich ein unterstützendes Team um mich aufgebaut: Jemand kümmert sich um meine E-Mails, eine andere Person übernimmt meinen Instagram-Account, und ein weiterer Mensch mixt meinen Podcast ab. Auch mein Steuerberater und meine Rechnungsfee gehören dazu. Dieses Outsourcing entlastet mich enorm, bringt aber natürlich auch Kosten mit sich. Deshalb möchte ich im ersten Schritt diese Kosten decken und freue mich über jede Unterstützung.

Exklusive Inhalte und virtuelle Treffen

1 × wöchentlich schaue ich in den Rückspiegel: Wo stehen wir in der Mobilitätswende? Und gebe Abonnent:innen exklusive Inhalte.

Detailbeschreibung ausklappen

Für nur fünf Euro pro Monat erhältst du meinen wöchentlichen Steady-Newsletter. Es gibt auch weitere Pakete, die Gastzugänge oder größere Pakete für Unternehmen beinhalten, die bis zu 20 Zugänge für Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen bieten. Bei den größeren Paketen ist ein virtuelle