She Drives Mobility #44 mit Christian Stöcker

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Wir sprechen über:

  • die Rolle des Journalismus´ in Zeiten der Klimakrise, die Grenzen von Aktivismus, die Rollen, die sich verändern
  • Christians Leben als immer wieder mal Quereinsteiger
  • seine Studierenden interessieren sich für einen Journalismus in der Klimakrise, die für sie wie Rassismus und Geschlechtergerechtigkeit Teil ihres Tuns sind, auf selbstverständliche und nicht aufoktroyierte Art
  • Christian glaubt an Quereinstieg, an neue Blickwinkel, an eine Gesellschaft mit einem Journalismus der Spezialist:innen
  • dass Vielfalt gerade auch Themen der Mobilität gerechter darstellen lässt
  • über exponentielles Wachstum und seine Rolle auch für die Klimakatastrophe
  • kognitive Verarbeitungswege von solch komplexen Themen – oder auch Verweigerung dessen
  • Menschen sind – egal aus welchem Bildungsweg sie stammen – nicht in der Lage, exponentielles Wachstum zu begreifen
  • eigentlich haben wir es Corona zu verdanken, dass wir uns mit diesen Effekten beschäftigen, die viele unserer Zukunftsthemen prägen
  • immerhin wissen wir mittlerweile um unsere Unzulänglichkeit in diesem Bereich (wenn auch erst seit ein paar Jahrzehnten), dennoch sind diese Themen immer noch nicht Teil der Allgemeinbildung, was die Debatte um notwendiges Handeln immer wieder erschwert
  • so auch die Fake News um die “Virenschleuder ÖPNV”, die nicht auf Fakten, sondern auf Vermutungen basieren – und Verhindern, dass wir uns klimapositiv bewegen
  • Bevölkerungswachstum ist jedoch nicht exponentiell, obwohl wir das so denken
  • desweiteren ist Wirtschaftswachstum, wenn es weiter exponentiell verlaufen soll, um es für erfolgreiche Wirtschaft als Maßstab zu verwenden, enorm zukunftsschädlich
  • sogar der “Erfinder” des Bruttoinlandsproduktes sagt mittlerweile, Wachstum an sich ist nicht gut: Wichtig ist, was wächst und wozu
  • wenn wir nicht damit aufhören, exponentiell CO2 zu produzieren, wird das Klima kippen, das heißt also Senkung oder exponentielles Wachstum dort, wo es diese Klimagase auffängt (Photovoltaik wächst zum Beispiel auch exponentiell, das ist gut!)
  • Wertigkeit von Jobs ist aktuell eng damit verbunden, dass etwas produziert wird
  • wir sind sehr historisch gebunden an die Jobs, die uns “wert sind”
  • wir machen immer das, was vertraut ist – ohne gesetzliche Rahmenbedingungen werden wir den Wandel daher nicht schaffen
  • vor allem auch, weil unser Veränderungsverhalten nicht exponentiell wachsen wird 😉
  • es müssen viele über diese notwendige Transformation reden
  • auch in Sachen Glaubwürdigkeit haben Menschen wie Christian und ich immer Gegenwehr, weil wir einen Blickwinkel mitbringen, der nicht den gewohnten Maßstäben von Politik, Wissenschaft und Medien entspricht

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