Katja Diehl im Gespräch mit Mareike Rauchhaus

Mareike Rauchhaus zählt zu den prägendsten Stimmen der deutschen Mikromobilitäts- und Bike-Sharing-Szene und treibt seit über 14 Jahren die Idee voran, Fahrrad- und Sharing-Angebote als vollwertigen Bestandteil des öffentlichen Verkehrs zu etablieren. Mit Leidenschaft setzt sie sich für eine echte Verkehrswende ein, die durch integrierte Mobilität, sichere Infrastruktur und sozial gerechte Zugänge Menschen nachhaltig vom Auto auf klimafreundliche Alternativen bringt.

»Wenn du ernsthaft gegen den Klimawandel was tun willst, dann musst du einfach die Spritpreise erhöhen und nicht noch eine Subventionierung der Spritpreise rausgeben.«

Zusammenfassung

Mareike Rauchhaus beschreibt, wie Bike-Sharing nur dann funktioniert, wenn es vollständig in den ÖPNV integriert ist und politisch wie finanziell als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden wird. Sie betont, dass Verkehrswende Geduld, Investitionen und sichere Infrastruktur braucht – besonders im ländlichen Raum – und dass Preis- und Anreizstrukturen entscheidend dafür sind, Menschen vom Auto wegzubringen. Zugleich kritisiert sie die verbreitete Erwartung schneller Erfolge und plädiert für eine realistische, langfristige Mobilitätsstrategie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

INTERVIEWS ZUR VERKEHRSWENDE

  • Katja Diehl im Gespräch mit Josh Liu (englisch)

    Katja Diehl im Gespräch mit Josh Liu (englisch)

    Josh Liu, Gründer des Londoner Startups Mosa, treibt mit seinen kostengünstigen „Smart Docks“ die Verkehrswende voran – dort, wo klassische Bikesharing-Systeme bislang wirtschaftlich nicht tragfähig waren: im ländlichen Raum. Statt auf teure, zentral gesteuerte Infrastruktur zu setzen, gibt er Kommunen und Communities die Werkzeuge an die Hand, ihre eigene nachhaltige Mobilität selbst zu gestalten.

  • Katja Diehl im Gespräch mit Till Ackermann

    Katja Diehl im Gespräch mit Till Ackermann

    Dr. Till Ackermann treibt seit über einem Jahrzehnt beim VDV das Thema autonomes Fahren voran und verknüpft technologische Innovation konsequent mit der Idee einer sozial gerechten, barrierefreien Verkehrswende statt profitorientierter Robotaxi-Konzepte. Mit unbeirrbarem Weitblick fordert er, autonome Mobilität dem öffentlichen Verkehr statt privaten Plattformkonzernen zu überlassen – als Chance, das Auto auf dem Land wirklich…

  • Katja Diehl im Gespräch mit Michael Garbe und Leo Strohm

    Katja Diehl im Gespräch mit Michael Garbe und Leo Strohm

    Michael Garbe und Leo Strohm zeigen, dass die Verkehrswende gelingt, wenn Lkw-Branche und Radlobby nicht gegeneinander, sondern miteinander an Lösungen arbeiten – vom gemeinsamen Auftritt bei Mahnwachen bis zum Einsatz für bessere Infrastruktur und Technik. Ihr Dialog macht Mut: Aus zwei vermeintlich gegnerischen Lagern wird eine Allianz, die konkret für sicherere Straßen und ein rücksichtsvolleres…

  • Katja Diehl im Gespräch mit Dirk Flege

    Katja Diehl im Gespräch mit Dirk Flege

    Dirk Flege ist Geschäftsführer der Allianz pro Schiene und zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen für eine moderne Verkehrspolitik in Deutschland. Mit faktenbasierten Analysen und beharrlicher Lobbyarbeit setzt er sich für einen konsequenten Ausbau der Schiene, langfristige Investitionen und eine Verkehrswende ein, die Mobilität klimafreundlicher, verlässlicher und für alle Menschen zugänglich macht.

  • Katja Diehl im Gespräch mit Christina Deckwirth

    Katja Diehl im Gespräch mit Christina Deckwirth

    Christina Deckwirth ist Politikwissenschaftlerin und Campaignerin bei LobbyControl, wo sie sich insbesondere mit Klima- und Lobbyismusfragen beschäftigt und den Einfluss mächtiger Wirtschaftsakteure offenlegt. Ihr Fokus liegt darauf, die Strategien der fossilen Lobby sichtbar zu machen und politische Gegenmacht zu stärken, um Klimaschutz gegen wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

  • Katja Diehl im Gespräch mit François Bausch

    Katja Diehl im Gespräch mit François Bausch

    François Bausch gilt als einer der zentralen politischen Treiber der Verkehrswende in Luxemburg, der Mobilität konsequent als Systemfrage statt als Einzelmaßnahme versteht. Sein Ansatz zielt darauf ab, Menschen statt Fahrzeuge zu bewegen und dafür langfristig in ein vernetztes, leistungsfähiges und multimodales Verkehrssystem zu investieren.