Screenshot des Momentes, als ich in den Tagesthemen zu sehen bin.

Zu Gast in den Tagesthemen – Mobilitätswende nicht nach Kosten, sondern nach Nutzen beurteilen

Unsere Bundestagspetition mit über 65.000 Unterzeichnenden, die sich der fossilfreien Mobilitätswende widmet, kommt in den Bundestag – aber nicht in die Medien.


Ein Brief, den eine Handvoll Menschen, die unter dem Begriff „Intellektuelle“ zusammengefasst werden, an Bundeskanzler Olaf Scholz schreibt, um die LIeferung schwerer Waffen an die Ukraine zu unterbinden, schafft es hingegen in alle Blätter, die Beteiligten in Talkshows und Nachrichtensendungen.

„False Balancing“ nennt sich das immer mehr um sich greifende mediale und damit auch gesellschaftliche Problem, das im besten Falle versucht, alle Stimmen hörbar zu machen, im schlechtesten Falle aber nur auf der Gier nach Klicks und Einschaltquoten mit unserer Empörung spielt.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ein Thema, das ich für eineen großen Hebel in der Mobilitätswende für den ländlichen Raum erachte, es in die Tagesthemen geschafft hat. Das On-Demand-Rufbussystem in Gronau.

Es kommen Nutzer:innen, Stimmen aus der Verwaltung und Fahrer:innen zu Wort. Das Angebot ist gerade von seinem eigenen Erfolg überrollt: Relativ kurzfristige Buchungen sind fast nicht mehr möglich.

Und damit kommen wir schnell zu der Frage:
Was kostet das?


Wer im alten System verharrend so auf Lösungen schaut, die Inklusion, Teilhabe und Klimaschutz schaffen, der missachtet meiner Meinung nach alle Chancen und sieht nur monetäre Probleme.
Denn: Ist Autoverkehr wirklich wirtschaftlich? Sind die Milliarden an externalisierten Kosten und Subventionen sowie exklusive Bevorzugung dieser sehr individuellen Mobilität nicht eher ein Zeichen für einen sehr geregelten Markt, der jedwede Konkurrenz bewusst unattraktiv macht?

Ich bin dafür, dass wir endlich handeln. Dass es ein Grundrecht auf selbstbestimmte Mobilität gibt. Jenseits des privat besessenen Automobils. Aktuell fließen viele meiner Steuern ins Auto. Ich freue mich, wenn wir das ändern und mehr Gemeinwohl wagen.

Für öffentliche Mobilität und ein Miteinander, das alle mobil macht und hält.

Ab Minute 22 geht es um das Angebot aus Gronau.
Vorher leider auch sehr lang über #OffenerBrief und eben nicht über die Petition.

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