Ich mache es kurz: Ich habe schlicht vergessen, diesen Part zu veröffentlichen. Da der nächste bei Mike Kuketz bereits zu finden ist, schütte ich einen Ascheneimer auf mein Haupt und verweise direkt auf seinen Blog. Hier nur im Telegramm:
X, Instagram, TikTok & Co. sind keine neutralen Räume für Inhalte – sie entscheiden per Algorithmus, was Sichtbarkeit bekommt, sammeln dabei systematisch Daten und halten Nutzer über einen Lock-in-Effekt fest, weil ein Wechsel den Verlust des eigenen Netzwerks bedeutet.
Das Fediverse setzt genau hier an: ein dezentrales Netzwerk aus unabhängigen, aber über das Protokoll ActivityPub verbundenen Servern („Instanzen“), das niemandem gehört. Vergleichbar mit E-Mail – verschiedene Anbieter, ein gemeinsames Protokoll. Mastodon (Alternative zu X), PeerTube (YouTube), Pixelfed (Instagram) und Friendica (Facebook) sind die bekanntesten Dienste. Keine algorithmische Timeline, kein Werbemodell, kein Lock-in.
Der Kuketz-Blog zeigt in Teil 7 seiner Serie #UnplugBigTech, wie der Einstieg über Mastodon gelingt: passende Instanz finden (z. B. über joinmastodon.org), Konto anlegen, Datenschutzeinstellungen prüfen, App wählen (Tusky, Ivory oder die offizielle Mastodon-App) und erste Accounts folgen. Der Artikel geht dabei ausführlich auf typische Stolperfallen ein, etwa die anfangs leere Timeline oder die Sorge, alte Kontakte nicht mitzunehmen – und erklärt, warum Mastodons drei Timelines (Startseite, lokal, global) anfangs ungewohnt wirken können.
Die vollständige Anleitung mit allen Schritten, Instanz-Empfehlungen und einer Liste lesenswerter Fediverse-Accounts gibt es hier: #UnplugBigTech: Das Fediverse als Alternative zu X, Instagram und Facebook – Teil 7 (Kuketz-Blog).
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