Person steht selbstbewusst in einem bunten, stilisierten Fahrradbügel in Autoform vor einem modernen Gebäude. Darüber in einem pinken Banner die Website www.katja-diehl.de. Unten links in einer pink-violetten Blase steht in weißer Schrift: Capitalism says hi! – ein ironischer Hinweis auf die Notwendigkeit, auch ideelle Arbeit fair zu entlohnen.

Wissen ist nicht kostenlos – nur oft unbezahlt.

Macht ihr euch manchmal Gedanken, wer für Mehrwert sorgt?
Reflektiert ihr, welche Arbeit ihr hier „einfach so“ erhaltet, welche Perspektivwechsel, Deep Dives und Aha-Momente?
Oder scrollt ihr einfach durch euren Feed, freut euch über guten Content und macht euch eher keine Gedanken, wer von dieser Arbeit „leben muss“?

Klar, die Entscheidung, freiberuflich zu arbeiten, habe ich mit Freude selbst getroffen. Aber ich bemerke zunehmend, dass meine Arbeit nicht als „Lohnarbeit“ gesehen, sondern als Carearbeit wahrgenommen wird, die pro bono geschieht. Darin steckt auch ein Funken Wahrheit, denn ich mache mein Engagement nicht davon abhängig, dass ich immer finanzielle Gegenwerte erhalte, sondern davon, dass ich die Welt von Marginalisierten und Vergessenen kontinuierlich verbessere.

Wissen teilen ist wertvoll – und hat seinen Preis. Ein freundlicher Reminder.

Fast täglich veröffentliche ich hier, in meinem Podcast und auf vielen weiteren Plattformen Inhalte: kurze Denkanstöße, fundierte Analysen, pointierte Kommentare zu gesellschaftlichen Entwicklungen, Trends oder aktuellen Debatten.

Meine Inhalte sind frei zugänglich, ohne Bezahlschranke – weil ich fest daran glaube, dass Wissen sich vermehrt, wenn man es teilt.
Aber: Es kommt nicht von allein.
Hinter jedem Post, jedem Newsletter, jedem Kommentar stecken:
– Fachliche Expertise aus zig Jahren Berufserfahrung
– Tägliche Recherche & Weiterbildung
– Redaktionelle Arbeit
– Und nicht zuletzt: Leidenschaft für Aufklärung, Kontext und Kommunikation

All das geschieht nicht „nebenbei“ oder aus Langeweile – sondern ist Teil meiner freiberuflichen Arbeit, die sich auf drei finanzielle Säulen stützt:
– Mein wöchentlicher Newsletter bei Steady, der mir vor allem bei meinem Selbstschutz Planungssicherheit ermöglicht.
– Buchungen als Speakerin, Moderatorin oder Beraterin
– Projektarbeit und strategische Kommunikation für Unternehmen oder Institutionen.

Ich schreibe diesen Beitrag nicht, um zu klagen – sondern um zu erinnern: Auch wenn Inhalte in sozialen Netzwerken kostenlos erscheinen, bedeutet das nicht, dass sie „umsonst“ sind.
Im Gegenteil: Gerade hochwertige, verlässliche Inhalte benötigen Zeit, Kompetenz – und faire Honorierung.
Denn: Auch ich lebe im Kapitalismus. Auch ich zahle Miete.

Wenn dir meine Arbeit etwas bringt – sei es Inspiration, Wissen oder Argumentationshilfe – gibt es mehrere Möglichkeiten, sie zu wertschätzen und zu unterstützen:
Teile meine Beiträge in deinem Netzwerk weiter.
Abonniere meinen Newsletter bei Steady.
Empfiehl mich weiter für Keynotes, Panels, Workshops oder Beratungen.
Die Links findest du hier.

Wertschätzung ist nicht nur Applaus – sie darf auch mal eine Rechnung beinhalten 🙂
Danke, dass du das im Blick behältst.
Und danke, dass du hier bist.

2 Antworten zu „Wissen ist nicht kostenlos – nur oft unbezahlt.“

  1. Avatar von Helmut Dirks
    Helmut Dirks

    Hallo liebe Katja,
    Deine Arbeit als kritische und konstruktive Stimme ist wertvoll und ich unterstütze Dich gerne!
    Du hast Dir in all den Jahren einen enormen Wissensschatz erarbeitet, bist international vernetzt, bist auf etlichen Vorträgen eine absolut kompetente und charmante Referentin mit einer klaren Vision.
    Absolut Top!
    Ich wünsche mir, dass Du an diesem Thema weiterarbeiten kannst.


    1. Ich danke dir sehr für deinen Support – Helmut!


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