Text: Learn and travel in der Schweiz.

Studienworkshop Schweiz Ende März 2026 ab sofort buchbar!

Studienworkshop Schweiz: Mobilitätswende in der Praxis erleben 22.-25. März 2026 | Luzern, Zürich, Bern, Burgdorf

Gemeinsam mit Carlo Severini von back-on-track habe ich über Wochen vor allem mithilfe seines Netzwerkes mir einen großen Traum verwirklicht: Menschen mitzunehmen in die klima- und zukunftsgerechte Mobilität. Für 490 Euro netto pro Person haben wir den Preis maximal kostengünstig „gestrickt“, weil wir vielen die Teilnahme ermöglichen wollen.


Warum diese Form eines Workshops?

Die Schweiz zeigt, wie Mobilität für alle funktioniert:

Kinder gehen selbstständig zur Schule, der ÖPNV verbindet auch kleinste Dörfer im Stundentakt, und der öffentliche Raum gehört den Menschen – nicht den Autos.

Auf diesem dreitägigen „Deep Dive by Doing“ für 490 Euro netto pro Person (meldet euch, wenn ihr den Preis nicht leisten könnt) erleben wir Best Practice vor Ort und sprechen mit den Menschen, die diese Transformation gestalten.


Programm-Highlights

Tag 1 – Sonntag, 22. März: Ankunft in Luzern

  • Individuelle Anreise
  • Praxisbesichtigung: „Dosierampeln“ für Privatverkehr & ÖV-Vorrang
  • Elektronische Busspuren in Aktion
  • Check-in im Hotel in Emmenbrücke
  • Gemeinsames Abendessen

Tag 2 – Montag, 23. März: Kinderautonomie & Stadtverkehr

08:10 Uhr: Schulbesuch in Emmenbrücke

Wie Schweizer Kinder bereits ab dem Kindergarten selbstständig zur Schule gehen (Gespräch mit Schulleiterin)

Fahrt nach Zürich via Tram-Zug-Strecke durch kleinere Ortschaften (Wohlen-Bremgarten-Dietikon) – Best Practice für ländliche ÖV-Anbindung

Treffen mit der Leitung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) – Einblick in die ÖV-Politik der größten Schweizer Stadt, Besichtigung der neuen Straßenbahnstrecke im Limmattal → Weiterfahrt nach Bern

16:00 Uhr: Treffen mit der Leitung PostAuto AG – Wie funktioniert ÖPNV auf dem Land? Einblick in innovative Lösungen und autonome Test-Angebote

Tag 3 – Dienstag, 24. März: Fahrradförderung & regionale Mobilität

Fahrt nach BurgdorfTreffen mit Stadtrat Theophil Bucher – Wie eine Kleinstadt mit „Software statt Hardware“ den Prix Vélo gewann und Fahrradmobilität systematisch fördert

Weiterfahrt nach Bern13:00 Uhr: Treffen mit der Direktion Bernmobil (Verkehrsbetriebe Bern) – Verkehrsplanung in der Bundesstadt

Ca. 17:00 Uhr: Vertiefung PostAuto-Themen mit Philipp Schori, Leiter Mobilitäts-Services

Rückfahrt nach Emmenbrücke, gemeinsamer Ausklang

Tag 4 – Mittwoch, 25. März: Individuelle Abreise


Was Sie erwartet:

✅ Praxisbeispiele statt Theorie – direkt vor Ort
✅ Gespräche mit Entscheidungsträger:innen aus Verwaltung und Verkehrsbetrieben
✅ Einblick in kinderfreundliche Verkehrsplanung
✅ Best Practice für ländlichen ÖPNV
✅ Innovative Lösungen: Dosierampeln, elektronische Busspuren, Tram-Zug-Verbindungen
✅ Fahrradförderung, die funktioniert
✅ Netzwerken mit Gleichgesinnten


Praktisches

Anreise: Per Bahn z. B. ab Hamburg oder Berlin (verschiedene Verbindungen, Reisezeit ca. 8-10 Stunden)

Unterkunft: bitte selbst buchen. Infos erfolgen, wenn Buchungsschluss erfolgt ist.

ÖV vor Ort: Schweizer Tageskarte Montag-Dienstag (Spartageskarte ab 29 CHF – frühzeitige Buchung empfohlen!)

Gruppengröße: Begrenzt – für intensive Gespräche und Austausch


Für wen ist diese Reise?

Für alle, die Mobilität neu denken wollen: Politiker:innen, Verkehrsplaner:innen, Verwaltungsmitarbeitende, Journalist:innen…

Für alle, die nicht nur diskutieren, sondern sehen wollen, wie es geht.


Jetzt anmelden!

Dieses Format zeigt:

Eine andere Mobilität ist möglich. Nicht irgendwann. Jetzt. In der Schweiz funktioniert sie bereits – lassen Sie uns gemeinsam lernen, wie wir das auch in Deutschland umsetzen können.

📧 Kontakt & Buchung: backoffice@katja-diehl.de

Begrenzte Teilnehmendenzahl – first come, first served!

Wichtige Hinweise zur Organisation
Eigenverantwortliche Buchung

Bitte beachten Sie:
Wir treten nicht als Reiseveranstalter auf, sondern bieten ausschließlich die fachliche Begleitung sowie die Organisation der Fachgespräche und Besichtigungen vor Ort an.

Folgende Leistungen müssen Sie eigenständig organisieren und buchen:

An- und Abreise per Bahn nach/von Luzern
Unterkunft
Verpflegung
Tageskarten für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz (Empfehlung: Spartageskarte ab 29 CHF)
Alle erforderlichen Versicherungen (insbesondere Reiserücktritts-, Reiseabbruch-, Kranken- und Haftpflichtversicherung)

Eigenverantwortung & Haftung

Jede:r Teilnehmer:in ist für die rechtzeitige und vollständige Buchung sowie für ausreichenden Versicherungsschutz selbst verantwortlich. Eine Haftung unsererseits für Buchungen, Stornierungen oder Versicherungsfälle ist ausgeschlossen.

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie die Prüfung Ihres Krankenversicherungsschutzes für die Schweiz.

Bei Fragen zur Reiseorganisation unterstützen wir gerne mit Tipps und Empfehlungen!

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12 Antworten zu „Studienworkshop Schweiz Ende März 2026 ab sofort buchbar!“

  1. Avatar von Doro Winkler
    Doro Winkler

    Super. Trotzdem haben wir in der schweiz immer noch unglaublich viele und immer grössere Autos. Obwohl es bestens geht ohne zu leben. Wir haben eine vierköpfige Familie und noch nie ein Auto gehabt. brauchen Mobility für Umzüge etc.


    1. Danke für dein Feedback! Dennoch ist es Fakt: Deutschland hinkt in Sachen Wahlfreiheit der Schweiz hinterher. Hier kannst du in unfassbar vielen Regionen mittlerweile nur noch gut leben, wenn du Führerschein und Pkw mitbringst 🙁


    2. Avatar von Simon Jon

      Lustig, was da besichtigt wird – klingt eher nach Touri-Tour wie Verkehrsleuchttürme. Eine Stadt wie Luzern, die im Autoverkehr ertrinkt und sich nicht mehr zu helfen weiss (nein, dosieren hilft da auch kaum). Ein Verkehrsbetrieb, der seit Jahrzehnten von der FDP kontrolliert wird und ein Bremsklotz in der Verkehrswende der Stadt Zürich ist. Ein Betrieb wie Postauto, der jahrelang die Gemeinden abgezockt hat…


      1. Avatar von Simon Jon

        Eigentlich ist auch die Limmattalbahn grobes Verkehrswende-Greenwashing. Ein Grossteil des Geldes für das Tramprojekt floss in die Autokapazität, auf der anderen Seite der Gleise wurden als „Kompromiss“ die Strassen massiv ausgebaut.


        1. Wahrscheinlich kein Vergleich mit der Situation in Deutschland 🙁 Hier wollen sie noch 140 Autobahnprojekte bauen…


          1. Avatar von Simon Jon
            Simon Jon

            Leider doch. Auch in der Schweiz sind noch diverse Autobahnen in Planung. Und nicht zu vergessen: Die Schweiz hat schon eines der dichtesten Autobahnnetze der Welt.


          2. Deutschland ja auch, ich sehe die Schweiz dennoch weit vor uns, vor allem, was die Bahnqualität angeht.


      2. Lieber Simon,
        vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar – genau solche Einordnungen sind wertvoll!
        Sie haben absolut recht: Die Schweiz ist kein Paradies und ich habe auch nie behauptet, dass dort alles perfekt läuft. Die Verkehrsprobleme Luzerns, die FDP-Kontrolle bei den Verkehrsbetrieben und der PostAuto-Skandal sind allesamt wichtige Punkte.
        Aber genau deshalb lohnt sich der Blick.
        Nicht, um blauäugig „Best Practices” zu bestaunen, sondern um zu verstehen:

        Wie funktionieren integrierte Verkehrssysteme trotz politischer Widerstände?
        Welche Strukturen ermöglichen Qualität im ÖPNV – und wo sind die Grenzen?
        Was können wir aus Fehlern wie dem bei PostAuto lernen?

        Deutschland steht in vielen Bereichen deutlich schlechter da – selbst das „ertrinkende” Luzern hat einen funktionierenden ÖPNV, von dem viele deutsche Städte nur träumen können. Das ist keine Romantisierung, sondern Realismus.
        Meine Frage an Sie: Welche Orte oder Projekte in der Schweiz würden Sie empfehlen, um kritisch und konstruktiv zu lernen? Ihre Insider-Perspektive würde ich gerne mit einbeziehen.
        Beste Grüße
        Katja


        1. Avatar von Simon Jon
          Simon Jon

          Hallo Katja – das freut mich, dass du mein Feedback ernst nimmst. Aber wende dich doch am besten an die engagierten Menschen vor Ort, die wissen besser Bescheid wie ich (bspw Patrick Rerat für die Westschweiz, Ursula Wyss oder Jelena Filipovic für Bern, Thomas Hug für den Grossraum Zürich, Alex Erath für Raum Basel). Gibt in allen Regionen spannende Projekte.


          1. Ich bin ein Mensch und neide zur Imperfektion. Daher werde ich die erste Learn&Travel Tour wie geplant ablaufen lassen. Es soll um Lust auf Veränderung gehen. Von Menschen, die in Deutschland noch gar keine erleben können. Thomas Hug habe ich für mein zweites Buch interviewt, du kannst dir also gewiss sein, dass ich keine Schönmalerei betreibe. Aber wenn ich Menschen inspirieren will, braucht es auch mal den Fokus auf das Gelingen. Die andere Seite beleuchte ich nahezu jeden Tag in meiner Arbeit. 🙂 Motiviert das? Ich weiß es nicht. Die Mixtur macht es.


  2. Liebe Katja, wenn du wieder mal was in der Schweiz machen möchtest, kannst du dich gerne melden. Es gibt doch noch einige spannendere Sachen als die auf dieser Reise.
    Herzliche Grüsse, Andi


    1. Ist sogar in Planung, habe auch schon an dich gedacht 😀


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