Rezension Autokorrektur im Lifecycle-Magazin. Gewinnspiel bis zum 2. März.

Auszug:

„Abgesehen davon stoße ich auf jeder Seite von Autokorrektur auf neue Absurditäten und ich frage mich immer wieder: Was ist mit uns Menschen los? Wie konnte es dazu kommen und vor allem: Welche Wege führen hier heraus? Zum Glück geht die Autorin auch darauf ein und zwar auf zweierlei Arten. Nach der Analyse der Situation folgt nämlich im zweiten Teil des Buches eine Auswertung zahlreicher Interviews mit Menschen, die kein Auto haben oder die eigentlich keines wollen, es aber irgendwie nicht ohne geht. Dabei deckt sie anhand zahlreicher Fallbeispiele allerlei Probleme auf, die „Nicht-Autofahrer*Innen“ das Leben schwer machen. Viele Wünsche ihrer Interviewpartner*Innen ließen sich einfach umsetzen, andere wiederum bedürfen schon etwas mehr Mühe. Unterm Strich steht aber die Botschaft: Wir haben die Situation, wie sie ist, selber herbeigeführt – wir können sie auch selber wieder ändern. Wenn wir es nur wollen.

Welche Wege führen heraus aus der Autostadt?

Autokorrektur 3 | lifecycle magazine
Mit Illustrationen von Doris Reich werden Inhalte veranschaulicht und aufgelockert.

Wie das gehen kann, zeigt Katja Diehl im dritten Teil von auf, indem sie allerlei positive Fallbeispiele aufzählt. Pläne und bereits umgesetzte Maßnahmen in Paris oder Barcelona zum Beispiel, die zeigen: Es gibt einen Weg raus aus der Autostadt. Und: Wo man diesen Weg eingeschlagen hat, wünscht sich in der Regel niemand mehr eine Umkehr.

Ganz wichtig ist der letzte Teil des Buches, der schnell mal untergeht. Die Rede ist vom Quellennachweis, in diesem Fall fast 20 Seiten stark und wichtig, um all die genannten Zahlen und Fakten zu belegen.

An wen richtet sich nun Katja Diehls Buch Autokorrektur?

Ich drücke es mal so aus: Ich würde mir wünschen, dass es viel mehr jener Menschen lesen, die nicht ohnehin schon festgestellt haben, wie entspannt ein Leben ohne Auto sein kann. Ob eingefleischter Auto-Fan, Politiker, leidgeprüfter Stadtmensch oder Menschen vom Land, deren Leben ohne Auto auf keinen Fall funktionieren kann: Das Buch liefert jede Menge Denkansätze, die helfen, das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und dazu anregen von der Politik Veränderung einzufordern. Denn: „Politik ändert nichts ohne den Druck der Gesellschaft, ohne den lauten Ruf nach Veränderung.“ Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine inklusive und klimagerechte Verkehrswende, die den Menschen endlich wieder in das Zentrum der Städte- und Verkehrsplanung rückt.

Hier findet ihr den gesamten Artikel und das Gewinnspiel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir gefällt, was ich tue?

Unterstütze mich gern! Du und ich: Wir sind ein Kollektiv!

Detailbeschreibung ausklappen

Ich freue mich sehr, wenn meine Arbeit dir Mehrwert bietet und du mich dabei unterstützen möchtest!

Um meine Projekte langfristig fortsetzen zu können, möchte ich mir ein Grundeinkommen sichern. Seit einiger Zeit habe ich ein unterstützendes Team um mich aufgebaut: Jemand kümmert sich um meine E-Mails, eine andere Person übernimmt meinen Instagram-Account, und ein weiterer Mensch mixt meinen Podcast ab. Auch mein Steuerberater und meine Rechnungsfee gehören dazu. Dieses Outsourcing entlastet mich enorm, bringt aber natürlich auch Kosten mit sich. Deshalb möchte ich im ersten Schritt diese Kosten decken und freue mich über jede Unterstützung.

Exklusive Inhalte und virtuelle Treffen

1 × wöchentlich schaue ich in den Rückspiegel: Wo stehen wir in der Mobilitätswende? Und gebe Abonnent:innen exklusive Inhalte.

Detailbeschreibung ausklappen

Für nur fünf Euro pro Monat erhältst du meinen wöchentlichen Steady-Newsletter. Es gibt auch weitere Pakete, die Gastzugänge oder größere Pakete für Unternehmen beinhalten, die bis zu 20 Zugänge für Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen bieten. Bei den größeren Paketen ist ein virtuelle