Ich stehe mit einem WDR-Mikro in der Hand vor einer Kamera.

Zu Gast im WDR Aktuelle Stunde: Quo vadis Neun-Euro-Ticket?

Und nochmal frische Mobilitätsideen für den ländlichen Raum im TV – diesmal bei der Aktuellen Stunde im WDR – fast bin ich überwältigt, was hier grad geschieht.

Michael Dietz und ich haben uns – ich hoffe, ich darf das verraten – nicht wirklich vorbereitet, weil ich aktuell eine komplett durchgetaktete Woche habe. Und dankbar war, dass er aus einem munteren Geplapper das für ihn Notwendige extrahieren konnte 🙂
Nicht im schlechten, sondern im guten Sinne:
Es ist viel in Bewegung, so auch ich.
Meine sieben Mailfächer bringen mich grad an den Rand der Verzweiflung.

Aber alles wird gut!

Die Redaktion hatte den gestrigen Beitrag in den Tagesthemen gesehen und mich gleich für das nächste Thema „verhaftet“:
Einschätzung des Neun-Euro-Tickets.

Für mich spannend:
Wie von mir vermutet wurden die Verkehrsunternehmen nicht in dieses als Kontrapunkt für die Spritpreisreduzierungen gedachte Ticket einbezogen.


Im Gegenteil:
Sie erfuhren von diesen in dem Moment, in dem auch die Medien davon erfuhren.
Mich bei Eike Arnold vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rückversichernd erfuhr ich dann auch, dass Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff sehr deutliche Worte zur Einordnung fand.

„Dieser Schwebezustand ist symptomatisch für die derzeit nicht erkennbare Haltung des Bundesverkehrsministers, den Koalitionsvertrag, der deutliche Akzente für die öffentliche Mobilität vorsieht, konsequent umzusetzen. Insofern geht es nicht nur um die Frage einer Mittelerhöhung, sondern ein Bekenntnis zum sofortigen Ausbau. Dieses fehlt, die Folge sind Ausbauplanungen und Bestellungen, die auf Eis liegen.

Besonders prekär ist die Lage bei den Energiepreissteigerungen. Während andere Wirtschaftszweige die Preise erhöhen, riegelt der Bund die Ticketpreise zum Zwecke der Entlastung der Bürger ab. Das ist gut und nötig. Dies auf der Kostenbasis der Zeit vor dem Ukrainekrieg zu tun ist wirtschaftlich allerdings inakzeptabel – dass das volle Kostenrisiko einseitig auf die Verkehrsunternehmen abgewälzt wird. So geht es einfach nicht.“

Wie seht ihr das?

Hier geht es zum Beitrag mit den Beispielen, im Anschluss dann ich 🙂

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